Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Österreich sichtbar machen

Auf dem Weg zur Umsetzung des UNESCO-Programms „Aktionsrahmen Bildung 2030“ suchten wir von Februar 2022 bis 1. Mai 2022 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Klimaschutz nach nachhaltigen Bildungsprojekten, die Kooperationen schaffen, Akteur:innen mobilisieren und Transformationen anstoßen.

Unter nachhaltigen Bildungsprojekten verstehen wir Initiativen, die sich mit ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen. Diese Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden und werden auch mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zum Ausdruck gebracht.

Ohne Bildung für nachhaltige Entwicklung keine nachhaltige Welt. Ziel ist es daher, Projekte und Initiativen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung vor den Vorhang zu holen.

Die Einreichung für 2022 ist bereits abgeschlossen.


Auszeichnungen in drei Kategorien

Die Auszeichnung wird dabei in den folgenden drei Kategorien verliehen.

Auge gelb freigestelltHand gelb freigestellt
KooperierenMobilisierenTransformieren

Informationen zur Einreichung – FAQs

  • Wer kann Projekte einreichen?

    Alle, die im Bildungsbereich tätig sind und Bildungsprojekte in Österreich umsetzen (z. B. Kindergärten, Schulen, Hochschulen, außerschulische Bildungseinrichtungen, Gemeinden, Vereine, Unternehmen, Einzelpersonen etc.).

  • Bis wann kann eingereicht werden?

    Die Einreichung startet am 21. Februar 2022 und erfolgt ausschließlich über das Online-Formular. Das ausgefüllte Formular muss bis spätestens 1. Mai 2022 abgeschickt werden.

    Das Forum Umweltbildung behält sich das Recht vor, Projekte abzulehnen.

  • Woher weiß ich in welcher Kategorie ich das Projekt einreichen soll?

    In der Kategorie Kooperieren werden jene Projekte eingereicht, in denen unterschiedliche Partner:innen auf besondere Weise kooperieren, um gemeinsam größere Wirkungen zu erzielen.

    In der Kategorie Mobilisieren werden jene Projekte eingereicht, in denen besonders viele Menschen und Organisationen mobilisiert werden, sich für die 17 Nachhaltigkeitsziele einzusetzen.

    In der Kategorie Transformieren werden jene Projekte eingereicht, die besonders umfassende Veränderungen hin zu einer lebenswerten Zukunft anstoßen bzw. umsetzen.

  • Muss das Bildungsprojekt fertig abgeschlossen sein?

    Es werden Projekte berücksichtigt, die im Jahr 2022 starten, bereits laufen oder kürzlich abgeschlossen wurden.

  • Können bereits einmal eingereichte Projekte erneut eingereicht werden?

    Projekte, die bereits in den Vorjahren (2016, 2017, 2018, 2019) bei der Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ eingereicht wurden, können nicht erneut berücksichtigt werden.
    Projekte, die bereits bei der BNE-Auszeichnung 2021 eingereicht haben, können ebenfalls nicht berücksichtigt werden.

  • Bekomme ich nach Klicken des Einreichbuttons eine Bestätigungsmail?

    Ja. Bitte schaut auch im Spam-Ordner nach.

  • Wann werden die Projekt-Einreicher:innen verständigt?

    Anfang Juni bekommt jede:r die Information, ob das Projekt im Finale steht oder nicht.

  • Wie geht es nach der Einreichfrist weiter?
    • Mai 2022: Nach Ablauf der Einreichfrist werden alle eingereichten Projekte nach formalen und inhaltlichen Kriterien geprüft. Pro Kategorie gelangen neun Projekte in die nächste Runde. Diese 27 Projekte werden im Anschluss der Jury vorgelegt. Diese wählt davon 9 Finalist:innen-Projekte aus.
    • Juni & Juli 2022: Die Projektverantwortlichen der 9 Finalist:innen-Projekte werden kontaktiert und eingeladen Kurzvideos zu produzieren, in denen sie ihr Projekt medienwirksam vorstellen. Die Kurzvideos werden auf den Kanälen des Forum Umweltbildung veröffentlicht.
    • August & September 2022: Die Internet-Community kann die Kurzvideos ihrer Lieblingsprojekte in Form von Likes unterstützen. Dieses Online-Voting fließt zu 30 % in die Gesamtbeurteilung ein.
    • Oktober 2022: Die Auszeichnungsveranstaltung findet in Wien statt. Die Projektverantwortlichen der neun Finalist:innen-Projekte präsentieren live ihr Projekt auf kreative Art und Weise (z.B. Elevator-Pitch, Sketch, Song, Science-Slam, inspirierender Impuls etc.). Die Jury bewertet vor Ort die neun Finalist:innen-Projekte anhand ihrer Performance. Schlussendlich ergeben sich die drei Gewinner:innen-Projekte aus der Jurybewertung (70 %) und dem vorangegangenen Online-Voting (30 %). Die Gewinner:innenprojekte werden direkt am Veranstaltungsabend ausgezeichnet.
  • Wie werden die Projekte beurteilt?

    Zuerst werden bei jedem Projekt die formalen Einreichkriterien (z.B. stammt das Projekt aus Österreich, passt das Projekt in die eingereichte Kategorie, wird das Projekt zum ersten Mal eingereicht etc.) überprüft. Anschließend werden die Projekte nach inhaltlichen Aspekten (Nachhaltigkeit, Innovationscharakter, Wirkungskreis, Alleinstellungsmerkmale, Partizipationscharakter, Vorbildwirkung etc.) beurteilt. Jene Projekte, die es in die nächste Runde schaffen, werden durch eine Jury und ein Online-Voting bewertet.

    Die Jurybewertung fließt zu 70 % in die Gesamtbeurteilung ein.
    Das Online-Voting zum Kurzvideo fließt zu 30 % in die Gesamtbeurteilung ein.

  • Wie viele Projekte werden ausgezeichnet?

    Pro Kategorie (Kooperieren, Mobilisieren, Transformieren) gibt es ein Gewinner:innen-Projekt. Insgesamt werden also drei herausragende Bildungsprojekte ausgezeichnet. Die finale Punkteauswertung wird live bei der Auszeichnungsveranstaltung stattfinden.

  • Was bekommen die Gewinner:innen und Finalist:innen?

    Die drei Gewinner:innen-Projekte bekommen je 500 Euro, ein Goodiebag und eine Auszeichnungsurkunde. Sie dürfen außerdem das Auszeichnungs-Logo für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwenden und werden auf der Website des Forum Umweltbildung porträtiert.

    Die sechs Finalist:innen-Projekte bekommen Goodiebags mit attraktiven Sachpreisen sowie eine Anerkennungsurkunde.

  • Wer ist in der Jury?
    • Barbara Blaha – Politikwissenschaftlerin, Leiterin des Momentum Instituts
    • Peter Iwaniewicz – BMK / Nachhaltige Entwicklung und Bewusstseinsbildung
    • Patrizia Jankovic – Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission
    • Roswitha Reisinger – Geschäftsführende Gesellschafterin Lebensart Verlag, Herausgeberin und Chefredakteurin Businessart
    • Florian Schlederer – Mitgestalter des Klimavolksbegehrens, Co-Autor des Buches „Ändert sich nichts, ändert sich alles“, Gründer Museums for Future

Neuigkeiten zur BNE-Auszeichnung