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Was macht Unternehmen zu echten "Sustainopreneuren"?

Foto: Thorben Wengert/pixelio
Foto: Thorben Wengert/pixelio

Damit ein Unternehmen als „Sustainopreneur“ – als anerkanntes nachhaltiges Unternehmen – gilt, müssen drei Dimension in der Unternehmenskultur erkennbar sein. Innovative Geschäftsmodelle werden durch nachhaltiges Organisationsmanagement am Markt platziert und wirtschaftliche Syseme werden in soziale und natürliche Systeme eingebettet.

  • Dimension 1: Das Entwickeln/Erfinden von innovativen Geschäftsideen, die sich heutigen globalen Problemen stellen.

    Heutige globale Problem können sein: Hunger; Wasser und sanitäre Anlagen; Gesundheit; Bildung/Alphabetisierung/Analphabetentum; nachhaltige Produktions- und Konsummuster; Klimawandel und Energiesysteme; Chemikalien; Urbanisierung; Ökosysteme, Biodiversität und Landnutzung; Nutzung von Meeresressourcen; Ernährung und Landwirtschaft; Gerechtigkeit z.B. im Handel; soziale Stabilität, Demokratie und verantwortungsbewusste Regierungsführung sowie Frieden und Sicherheit,...

  • Dimension 2: Diese Geschäftsmodelle werden durch nachhaltiges Arbeiten und Organisationsmanagement am Markt platziert.

    Um erfolgreich sein zu können, ist es von zentraler Bedeutung, die Problemfelder aus Dimension 1 als Herausforderung anzunehmen und etwaige Hindernisse oder Widerstände als Chancen zu sehen. Ansonsten gibt es in dieser Dimension nichts, das sich von einem klassischen „nicht nachhaltigen“ Unternehmen unterscheidet. Die Etablierung des Produktes bzw. des Unternehmens am Markt ist das oberste Ziel in dieser Dimension.

  • Dimension 3: Die wirtschaftlichen Systeme werden in soziale und natürliche Systeme eingebettet.

    UnternehmerInnen müssen sich darüber im Klaren sein, dass der (wirtschaftliche) Markt ein eingebettetes Subsystem in der "Soziosphäre“ ist, die wiederum ein Teil der "Biosphäre" ist. Dieses Bewusstsein zwingt das „sustainopreneurial“ Team (MitarbeiterInnen eines Unternehmens) auf natürliche und selbstverständliche Art und Weise, das Zusammenwirken mit lebenserhaltenden sozialen und natürlichen Systemen zu maximieren. „Nachhaltige Entwicklung" ist ein expliziter Bestandteil des wirtschaftlichen Vorhabens und wird von allen MitarbeiterInnen getragen.

     

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