© Stefan Nohel


Beim Ratespiel „Was bin ich?“ lernen die Kinder verschiedene Tierarten und ihre Eigenschaften auf spielerische Art und Weise kennen. Mit allgemeinen Aussagen über das gesuchte Lebewesen wird begonnen. Nach und nach werden die Aussagen konkreter und jeder weitere Hinweis führt die Lernenden näher an die Lösung heran. Sobald die Lernenden glauben die Antwort zu wissen, legen sie einen Finger an die Nasenspitze, damit jede*r solange rätseln kann wie notwendig. Dieses Spiel eignet sich besonders, um bereits Gelerntes zu wiederholen und Wissen und Spaß zu verknüpfen.

ABLAUF
PHASE 1
5 Minuten
Einstieg

Die Lehrperson kündigt das Ratespiel „Was bin ich?“ an. Ziel des Spiels ist es zu erraten, um welches Tier es sich handelt. Die Lehrperson wählt ein Tier/Lebewesen aus, das die Lernenden erraten sollen. Arbeitsblatt M 14 dient als Vorlage für Beispiele. Der Schwierigkeitsgrad sollte sich an den Kenntnissen der Lernenden orientieren.

Downloads für diese Phase:
M14 - Rätsel Beispiele
PHASE 2
15 Minuten
Erarbeitung

Die Lehrperson beginnt mit allgemeinen Aussagen:

  • „Ich bin ein Wirbeltier, das fliegen kann.”
  • „Meine Jungen kommen in Eiern zur Welt.”

Die Aussagen werden konkreter, um das Raten zu erleichtern und den Wissensstand zu erweitern:

  • „Ich lebe an Flüssen und Auen, denn ich brauche sauberes Wasser und natürliche Steilwände für meine Brutröhren.”
  • „Zu meiner Leibspeise zählen Kleinfische, Wasserinsekten, Kaulquappen und Kleinkrebse, die ich mir durchs Eintauchen ins Wasser schnappe.”

Eindeutige Aussagen führen zum Erraten:

  • „Meine Federn schillern in Orange- und Türkistönen.”
  • „Wegen meiner Farbenpracht werde ich auch gern als fliegender Edelstein bezeichnet.”

Sobald die Lernenden glauben die Antwort zu wissen, legen sie einen Finger auf die Nasenspitze. So wird die Lösung nicht gleich vorweggenommen und alle Kinder haben die Möglichkeit weiterzuraten.

Am Ende wird das Rätsel aufgelöst.

  • „Ich bin ein Eisvogel.”

Ausblick: Wenn mehr Zeit ist, können auch die Lernenden zum Zug kommen und sich alleine oder in Kleingruppen ein „Wer bin ich?”-Rätsel ausdenken. Dafür wählen sie ein beliebiges Tiere oder eine Pflanze und überlegen sich passende Aussagen.

PHASE 3
5 Minuten
Abschluss

Die Lernenden dürfen nun Feedback geben: Hat ihnen das Rätseln gefallen?

  • Ein Daumen nach oben heißt „Sehr gut gefallen”.
  • Ein auf der Seite liegender Daumen drückt mittelmäßiges Gefallen aus.
  • Ein nach unten zeigender Damen bedeutet, dass es ihnen nicht gefallen hat.

Vereinzelt können Wortmeldungen zum Feedback eingeholt werden.

Kompetenzorientierte Lernziele
Die Lernenden sind in der Lage sich an bereits Erlerntes zu erinnern.
Sie sind fähig Zusammenhänge herzustellen.
Sie lernen sich zu konzentrieren und aktiv zuzuhören.
Sie sind in der Lage ihr Wissen über Lebewesen kreativ und spielerisch einzusetzen.

Quellen

Forum Umweltbildung im Umweltdachverband (2016): the BOX. Stundenbilder für Zwischendurch. Wien: Eigenverlag.