“Runde Tische” sind demokratische Gesprächsforen, die möglichst viele Interessengruppen zusammenbringen. Alle Teilnehmer*innen haben das gleiche Stimmrecht. “Runde Tische” sollten immer projektorientiert sein, da sie sonst von herkömmlichen Repräsentationsrunden, wie z.B. dem Parlament, nicht unterschieden werden können.

Interessengruppen wählen und entsenden Vertreter*innen an den Runden Tisch. “Runde Tische” tragen auf jeden Fall als Instrument der Beteiligung große Potenziale in sich. Sie stiften Initiative, fördern Dialog und Kommunikation, sie vermitteln, sie beraten und informieren. Sie liefern kreative, konstruktive und auf einem breiten Konsens basierende Lösungen. Die Gesprächleitung bei einem Runden Tisch wird von einer neutrale Moderation übernommen.

Kleine runde Tische: Arbeits- und Vorbereitungsrunden
Großer runder Tisch: Versammlung von Vertreter*innen der kleinen runden Tische und potentiellen Gästen (Vertreter*in der Lokalpolitik oder einer im Bereich aktiven NGO, einer Bürgerinitiative…)

Das Methoden-Beispiel “Runder Tisch zur Klimaschutzgemeinde” zeigt Ihnen, wie eine Zusammensetzung von Interessengruppen an einem “Runden Tisch” aussehen kann und ladet Sie ein, selbst mit Ihrer Klasse einen “Runden Tisch” zu veranstalten.