Gruppengröße: beliebig
Material: Papier, Stifte
Einsatz: Erarbeitung

Brainwriting ist eine Methode die dem Brainstorming sehr ähnlich ist.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Gedanken und Vorschläge nicht mündlich – wie beim Brainstorming – sondern schriftlich geäußert werden. Da die Lernenden ihre Gedanken zunächst alleine niederschreiben, erfolgt keine Beeinflussung durch die anderen Lernenden und jede*r kann eigenständig über das Thema nachdenken.
  • Alle Lernenden erhalten ein formularähnliches DIN-A4-Blatt, welches eine Problemstellung, eine Frage, These oder Skizzierung eines Praxisfalles enthält.
  • In die nächsten Zeilen schreiben die Lernenden nun ein bis drei persönliche Äußerungen. Je nach Sachverhalt kann es sich dabei um Ideen zur Problemlösung, Einschätzungen, Praxiserfahrungen, Antithesen usw. handeln.
  • Nach einer gewissen Zeit werden die Blätter rundum weitergegeben und die Lernenden lesen die Kommentare der anderen Lernenden und fügen weitere hinzu. Dabei kann es sich um Ergänzungen, Kommentierungen und neue Aspekte handeln.
  • Anschließend wird das Blatt dem oder der nächsten Person im Sitzkreis übergeben. Der Prozess kann so lange fortgesetzt werden, bis der Ausgangspunkt wieder erreicht ist. Die Pädagogin/ der Pädagoge kann die Ergebnisse nun strukturieren und für die Weiterarbeit verwenden.