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An einer Wandzeitung äußern die Schüler*innen in Schlagworten ihre Erwartungen – beispielsweise an eine Veranstaltung. Die Anfangsbuchstaben entsprechen den Buchstaben eines Impulsbegriffs.

Durchführung

  • Die Moderation hat eine Wandzeitung vorbereitet. Als Überschrift steht zu lesen: „Meine Erwartungen …“. Darunter wird ein Impulsbegriff, etwa zum Thema einer Veranstaltung (z.B. Beteiligung an Entscheidungen o.ä.) in Großbuchstaben geschrieben (senkrecht oder waagerecht – aber mit genügend Abstand zwischen den Buchstaben).
  • Die Schüler*innen werden nun gebeten, ihre Erwartungen aufzuschreiben. Die Begriffe oder auch Halbsätze müssen mit einem der Buchstaben des Impulsbegriffs beginnen und werden in die zum Buchstaben gehörigen Spalten bzw. Zeilen geschrieben.
  • Es ist nicht notwendig (und auch nicht immer möglich), dass alle Schüler*innen eine Erwartung notieren. Die Lehrkraft sollte die Schüler*innen anregen, sich auszutauschen und ihre Erwartungen miteinander zu vergleichen und gemeinsame Begriffe zu finden.
  • Anschließend wird die Wandzeitung gemeinsam angeschaut und kurz ausgewertet.

Tipp

Am Ende einer Veranstaltung kann die Wandzeitung wieder angesehen werden, um zu überprüfen, ob sich die geäußerten Erwartungen erfüllt haben, hinfällig geworden sind oder sogar übertroffen wurden. Bei größeren Gruppen kann die Erwartungsfrage viel Zeit in Anspruch nehmen. Es ist daher sinnvoll, gleichzeitig mehrere „Impulsplakate“ anzubieten, so dass die Teilnehmer*innen gleichzeitig arbeiten können und kein „Stau“ entsteht.

Mehr zu dieser Methode lesen Sie hier:
Infostelle Kinderpolitik

Zum Weiterlesen

Stange, Waldemar
Planen mit Phantasie – Zukunftswerkstätten und Planungszirkel für Kinder und Jugendliche
Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Berlin [u.a.] 1996, 146 S., EUR 6,-
Zu beziehen unter www.kinderpolitik.de
Deutsches Kinderhilfswerk e.V., 0935-4379

Allgemeine Informationen

Dauer: 1 Stunde
Gruppengröße: 5 bis 10
Moderator: ja
Finanzieller Aufwand: keiner
Technischer Aufwand: gering