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In diesem Umsetzungsvorschlag wird den Jugendlichen zunächst eine gesunde Ernährungsweise nähergebracht. Dieses Wissen wird anhand eines Quiz vertieft. Zudem wird der Energiegehalt von Lebensmitteln geschätzt und der persönliche tägliche Energiebedarf berechnet.

ABLAUF
PHASE 1
5 Minuten
Einstieg

Die Lehrperson stellt kurz den Ablauf der Lehreinheit vor.

PHASE 2
20 Minuten
Ernährungs-Quiz
Mithilfe des Infoblattes „Ernährungsempfehlungen der ÖGE“ (M2-3) wird eine Einführung in das Thema gesunde Ernährung gegeben. Die Lernenden lesen sich das Infoblatt durch und notieren, welche Ernährungsempfehlungen sie bereits einhalten und welche nicht. Im Anschluss wird das Ernährungs-Quiz (M13-1) ausgeteilt. Die Fragen werden zuerst in Einzelarbeit und danach gemeinsam beantwortet.

Auflösung: (1c, 2d, 3b, 4b, 5d, 6c, 7a, 8b, 9c)

Downloads für diese Phase:
M2-3 Ernährungsempfehlungen
M13-1 Ernährungsquiz
PHASE 3
20 Minuten
Berechnung Energiebedarf

Nun errechnen die Lernenden mithilfe des Berechnungsformulars (M13-2) ihren eigenen Energiebedarf und schätzen den Energiegehalt von handelsüblichen Lebensmitteln bzw. Gerichten (M13-3). Die Lehrperson geht die Berechnung im Vorfeld gemeinsam mit den Lernenden durch. Bei der Berechnung können sich die Lernenden gegenseitig unterstützen.

Downloads für diese Phase:
M13-2 Energiebedarf Berechnungsformular
M13-3 Nährwertkarten
PHASE 4
5 Minuten
Ergebnisbesprechung

Die Ergebnisse der Berechnungen sowie Schätzungen werden gemeinsam besprochen.

Besondere Hinweise
Den Nährwert von eigenen Produkten selbst berechnen lassen, z.B. mit: https://www.naehrwertrechner.de/
Kompetenzorientierte Lernziele
Die Lernenden sind in der Lage Ernährungsempfehlungen mit dem eigenen Ernährungsverhalten zu vergleichen.
Die Lernenden sind in der Lage den eigenen Grundumsatz und Kalorienbedarf auszurechnen.
Die Lernenden sind in der Lage den Energiegehalt von Produkten zu schätzen.
Konnex zum Lehrplan
Haushaltsökonomie und Ernährung
Die Vermittlung von Grundlagen des Konsumentenrechts, von Markt- und Werbestrategien sowie von Produktkennzeichnung soll die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern zu mündigen Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen
Bewusstsein über das eigene Konsumverhalten entwickeln, konsumspezifische Informationen beschaffen und nach Qualitätskriterien bewerten
Ressourcen verantwortungsbewusst managen
Das Konzept des Consumer Citizenship erkennen, reflektieren und in Entscheidungen einbinden
Das eigene Essverhalten erkennen, reflektieren und bewerten sowie Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten, Kulturen, Gesundheit und Wohlbefinden verstehen
Sich vollwertig und nachhaltig ernähren

Mathematik
Lernen in anwendungsorientierten Kontexten: Anwendungsorientierte Kontexte verdeutlichen die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebensbereichen und motivieren so dazu, neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben.
Vernetzungen der Inhalte durch geeigneten fächerübergreifenden Unterricht ist anzustreben.
Interpretierend-dokumentierendes Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit der Übersetzung mathematischer Darstellungen, Zusammenhänge und Sachverhalte in die Alltagssprache sowie der Deutung und Dokumentation von Ergebnissen zu tun haben.


Quellen

FH JOANNEUM Graz in Zusammenarbeit mit Umweltdachverband gGmbH (2019): Praxismappe - Jugendliche entwickeln Lebensmittelprodukte.