Es geht darum, anhand einer ABC-Liste zu einem Begriff oder Thema möglichst viele Assoziationen zu finden. Mit ABC-Listen kann ein besserer Zugriff auf das eigene Wissen erreicht werden, in dem das Assoziative Denken angeregt wird. Vera F. Birkenbihl spricht in diesem Zusammenhang vom „Stadt-Land-Fluss-Effekt“.

Entweder erhalten die Lernenden von der Lehrkraft eine bereits vorbereitete ABC-Liste oder sie nehmen ein Blatt Papier und schreiben an den linken Rand das Alphabet untereinander auf. Nun kann die Lehrkraft einen Begriff oder ein Thema vorgeben, zu dem die Lernenden in ca. drei Minuten zunächst individuell Assoziationen finden sollen. Danach wird die Liste mit der*m Sitznachbar*in verglichen und ergänzt. Anschließend kann die Liste auch in einer größeren Gruppe oder im Plenum ergänzt werden. Es gibt zahlreiche weitere Varianten im Unterricht mit ABC-Listen zu arbeiten (siehe Quellen).

Diese zwei Regeln sollten beachtet werden:
„Mit dem Auge wandern“: Nicht verbissen von A bis Z durchkämpfen, sondern die Augen in der leeren Liste auf und ab wandern lassen.
Doppelregel: Es dürfen Buchstaben „leer“ bleiben, aber auch pro Buchstaben so viele Begriffe angeführt werden, wie einem einfallen.

Diese Methode ist geeignet zum Einstieg in ein Thema, zur Wiederholung von Inhalten oder zur Ideen-Entwicklung.


Quellen

Vera Birkenbihl
Edugroup
lernenheute.wordpress