Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Nachhaltige Landwirtschaft und Boden

© Günter Havlena / PIXELIO

Wie wichtig ist der Humus für die Landwirtschaft?

Böden sind die Basis unserer Existenz auf dieser Erde. Für Ackerbau sind nur zwölf Prozent der Landmasse unseres Planeten geeignet. Durch falsche Bewirtschaftung und die Ausweitung der Städte sind diese Böden heute eine gefährdete Ressource. Die Bodenregeneration kann Hunderte Jahre und länger in Anspruch nehmen. Böden sind somit nicht vermehrbar, und eine bodenschonende und nachhaltige Wirtschaftsweise ist unumgänglich für den langfristigen Erhalt unserer Existenzgrundlage.


ABLAUF

Spots in Movement

Die TeilnehmerInnen spazieren durch den Raum zu rhythmischer Musik. Wenn die Musik stoppt, finden sich Zweierpaare zusammen, beantworten gemeinsam in zwei Minuten nachfolgende Fragen und schreiben die Antworten auf Kärtchen. Zwischen jeder Frage spielt Musik und bei Stopp finden sich neue Zweierpaare zusammen.
- Was ist der Unterschied zwischen Langfristigkeit und Nachhaltigkeit?
- Welche Eigenschaften hat ein „guter“ Boden?
- Wie werden Böden landwirtschaftlich vom Menschen genützt?
Die Fragen können nach Belieben angepasst und erweitert werden.

Downloads für diese Phase:
Spots in Movement


Humusbilanzierung

Die Lernenden beschäftigen sich anhand eines Rechenbeispiels mit der Auswirkung der Fruchtwahl und der Düngung auf den Humusgehalt eines Bodens. Das Rechenbeispiel mit Hintergrundinformationen und detaillierter Aufgabenstellung ist online auf Arbeitsblatt 7 verfügbar.
Downloads für diese Phase:
Arbeitsblatt: Humusbilanz


Nachhaltig ist´s, wenn...

Die Lernenden bilden zusammen einen Kreis. Eine Person steht in der Mitte und muss eine Maßnahme oder Aktion nennen, die sich positiv auf den Boden auswirkt (z. B. Fruchtwechsel, weniger Pestizide, weniger Bodenversiegelung …). Nennt sie eine nachhaltige Maßnahme, müssen alle im Kreis schnell den Boden berühren. Die Person, die den Boden als letztes berührt, muss die Person in der Mitte ablösen.

Nennt die Person in der Mitte aber eine Aktion, die dem Boden eher schadet, so darf sich niemand bewegen, sonst muss die Person, die sich zuerst bewegt hat, in die Mitte wechseln und wiederum selbst Maßnahmen nennen.

Gibt es Unklarheiten darüber, ob etwas dem Boden schadet oder nützt, muss die Person, die die Maßnahme eingebracht hat, gute Argumente für ihre Aussage finden.

Downloads für diese Phase:
Workshops und Exkursionen



Kompetenzorientierte Lernziele

  • Die TeilnehmerInnen haben ein Wissen über Boden und Nachhaltigkeit aufgebaut.
  • Die TeilnehmerInnen können sich über das Thema austauschen.
  • Die TeilnehmerInnen können bestehendes Wissen wiedergeben.
  • Die TeilnehmerInnen können Zusammenhänge herstellen.
  • Die TeilnehmerInnen bewegen sich und haben dabei Spaß.
  • Die TeilnehmerInnen können unterscheiden/wiederholen, welche Aktionen und Maßnahmen nachhaltig sind und welche nicht.

Konnex zum Lehrplan



Zuletzt aktualisiert: 2015-12-18

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Altersgruppen:

15+

Dauer:

1-3 Std.

Themenbereiche:

Naturwissenschaften, Lebensraum

Verwendete Methoden:

Bewegung und Kommunikation
Rechenbeispiel
Spiel

Geeignet für:

  • Schule

Benötigte Materialien:

  • Musik
  • Kärtchen
  • Stifte
  • Arbeitsblatt 7

Download des gesamten Materials:

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Dieses Material wurde zur Verfügung gestellt von:

FORUM Umweltbildung
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