Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Nothing else matters

© Projekt Nachhaltigkeit. SchülerInnen machen sich ein Bild. Gabriel Haberle, Benjamin Hofmann, Lena Schweiger, Joseph Rodner

Kreativität, Botschaften, Werte

Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch was verstehen Jugendliche darunter? Mit von Jugendlichen gestalteten Freecards zum Thema Nachhaltigkeit werden Herausforderungen einer „Nachhaltigen Entwicklung“ in der Kleingruppe diskutiert. Anschließend entwickeln die Lernenden einen zur Botschaft der Karte passenden Slogan. Zum Abschluss lassen die Lernenden anhand der 5-Finger-Methode die Stunde noch einmal Revue passieren.



ABLAUF

Einstieg: Begriffssammlung zum Thema "Nachhaltige Entwicklung"

Die Lehrperson fragt die Lernenden, was sie unter dem Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ verstehen und sammelt die Statements der Lernenden an der Tafel. Im Anschluss teilt sie den Lernenden das Arbeitsblatt mit der Definition von Nachhaltiger Entwicklung der Weltkommission von Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen aus und bespricht diese mit ihnen.

Downloads für diese Phase:
M04: Nothing else matters


Erarbeitung: Kleingruppenarbeit

Danach wird die Klasse in Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine Freecard, diskutiert die auf dem Arbeitsblatt unter Punkt zwei angeführten Fragen (z.B.: „Welches Gefühl weckt das Bild in euch?“) und macht sich Notizen dazu. Im Anschluss lassen die Lernenden die Bilder noch einmal auf sich wirken und überlegen, welche zentrale Botschaft hinter dem Bild steckt und wie sie diese in einem prägnanten eigenen Slogan ausdrücken könnten.

Downloads für diese Phase:
M04: Nothing else matters


Präsentationen

Ein/e Vertreter/in jeder Gruppe präsentiert kurz die eigene Karte und die Gedanken, die sie in der Gruppe dazu hatten (in Anlehnung an die Diskussionsfragen) sowie den entwickelten Slogan. Im Anschluss oder nach jeder Kurzpräsentation können die anderen Lernenden gefragt werden, ob sie noch andere Assoziationen zu den Abbildungen auf den Karten haben.


Fünf-Finger Reflexion

Zur Reflexion zeichnen alle Lernenden die Silhouette einer ihrer Hände auf ein Blatt Papier (siehe M 17). In den Daumen schreiben sie, was sie „top“ gefunden haben, in den Zeigefinger, was sie sich merken wollen, in den Mittelfinger, was ihnen auf die Nerven gegangen ist, in den Ringfinger, was sie emotional bewegt hat und in den kleinen Finger, was ihrer Meinung nach (bei der Stunde) zu kurz gekommen ist. In die Handfläche schreiben sie, was sie sonst noch sagen wollen. Die Lehrperson fragt zum Abschluss nach Freiwilligen, die einen oder mehrere Gedanken der Handreflexion mit der Klasse teilen möchten. Beispiel: siehe M 17.

Downloads für diese Phase:
M 17: Fünf-Finger Reflexion



Kompetenzorientierte Lernziele

  • Die Lernenden sind in der Lage den Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ zu erklären.
  • Die Lernenden sind in der Lage Gedanken anderer Jugendlicher zum Thema Nachhaltigkeit zu diskutieren und zu relektieren.
  • Die Lernenden sind in der Lage aus Bildern Botschaften abzuleiten und passende Slogans zu entwickeln.
  • Die Lernenden sind in der Lage eigene Überlegungen und Gedanken in Form einer Kurzpräsentation zu vermitteln.

Konnex zum Lehrplan



Zuletzt aktualisiert: 2015-12-18

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Altersgruppen:

15+

Dauer:

<60 Min.

Themenbereiche:

Sprache, Kreativität, Soziales

Verwendete Methoden:

Kleingruppenarbeit
Kurzpräsentationen
Fünf-Finger Reflexion

Geeignet für:

  • Schule
  • außerschulische Jugendarbeit

Benötigte Materialien:

  • Begleitmaterial „M…“ siehe DVD
  • - Freecards: beiliegendes Kartenset (1 Karte/Gruppe)
  • - Tafel
  • - M 04 – Arbeitsblatt „Nothing else matters“ (eine Kopie/Person)
  • - M 17 – Fünf-Finger-Relexion
  • - Papier, Stifte

Download des gesamten Materials:

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Dieses Material wurde zur Verfügung gestellt von:

FORUM Umweltbildung
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