Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Mein Glücksbaum

© Bild: Dajo / pixelio

Kaum ein Thema beschäftigt uns Menschen mehr: Die Frage nach dem Schlüssel zum Glück. Werbebotschaften, die uns über Radio, Fernsehen oder Plakate erreichen, beschäftigen sich nicht selten mit dem Thema. Doch was bedeutet Glück für jede/n Einzelne/n von uns? Wie würden die Lernenden jemandem Glück erklären, der/die nicht in der Lage ist zu fühlen?
Wie sehen die Lernenden den Zusammenhang zwischen Glück und Konsum? Ist das eine ohne das andere möglich? Als Abschluss zeichnet jede/r einen Glücksbaum, der symbolisiert, worin das persönliche Glück wurzelt und wohin sich die Äste noch entwickeln wollen.


ABLAUF

Einstieg

Als Einstieg bittet die Lehrperson die Lernenden an einen persönlichen glücklichen Moment zu denken. Dafür nehmen sie eine gemütliche Position ein und versuchen sich die Gefühle, welche sie in diesem Moment empfanden, in Erinnerung zu rufen. Nach ca. 5 Minuten stellt die Lehrperson den Lernenden folgende Fragen:

„Was bedeutet Glück für euch persönlich? Wie würdet ihr einer Person, die nicht fühlen kann, „Glück“ erklären?

Im Plenum werden die Fragen gemeinsam diskutiert.


Erarbeitung

Als Einstieg in die Thematik „Konsum und Glück“ soll ein Lied abgespielt oder ein Video einer Werbung gezeigt werden (Links siehe M 14). Die Lehrperson schreibt folgende Fragen an die Tafel oder auf ein Flipchart. Die Lernenden notieren in Stichworten die Antworten dazu (M 14):
- In welche Stimmung versetzt euch diese Werbung?
- Wie fühlt ihr euch, wenn ihr das Lied/Video seht/hört?
- Welche Gefühle und möglicherweise Erinnerungen löst das Lied/Video in euch aus?
- Was will diese Werbung vermitteln?
- Welche Botschaft soll an die ZuseherInnen/HörerInnen gesendet werden?
- Denkt an weitere Werbebotschaften, die mit Glück bzw. glücklichen Momenten zusammenhängen. Welche Werbungen fallen euch ein?
Im Plenum werden die einzelnen Fragen gemeinsam diskutiert.

Anschließend positionieren die Lernenden einen beliebigen Gegenstand (z.B. einen Bleistift) auf einer fiktiven Meinungslinie welche durch das Klassenzimmer verläuft. Ein Ende der Linie bedeutet „trifft vollkommen zu“ – das andere Ende symbolisiert „trifft überhaupt nicht zu“. Die Lehrperson stellt nachfolgende Aussage und wartet bis alle Lernenden ihren Gegenstand entsprechend ihrer Meinung aufgelegt haben:

„Denke an einen glücklichen Moment (kurze Pause). Waren dabei Konsumgüter ausschlaggebend für das Glücksempfinden?“

Wer möchte, kann sich zur Platzierung seines/ihres Gegenstandes äußern und es kann darüber diskutiert werden.

Downloads für diese Phase:
M 14 - Mein Glücksbaum


Abschluss

Als persönliches Resümee der Stunde zeichnen die Lernenden ihren persönlichen Glücksbaum (M 14). In den Stamm schreiben sie, was sie in ihrem Leben glücklich macht. Die Wurzeln symbolisieren, worauf ihr Glück aufbaut und die Äste stellen dar, wonach die Lernenden streben und was sie in Zukunft brauchen um ein glückliches Leben zu führen. Die Glücksbäume können entweder im Klassenzimmer aufgehängt werden oder mit nach Hause genommen werden.



Kompetenzorientierte Lernziele

  • Die Lernenden sind in der Lage eigene Gedanken zum Thema Glück zu formulieren und zu diskutieren.
  • Die Lernenden sind in der Lage Botschaften von TV-Werbungen zu identifizieren und zu reflektieren.
  • Die Lernenden sind in der Lage Vorstellungen und Wünsche für ihr eigenes Leben zu entwickeln und anhand eines Glücksbaums grafisch darzustellen.

Zuletzt aktualisiert: 2015-09-04

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Altersgruppen:

15+

Dauer:

<60 Min.

Themenbereiche:

Gesundheit, Kreativität, Soziales

Verwendete Methoden:

PartnerInnenarbeit

Geeignet für:

  • Schule
  • außerschulische Jugendarbeit

Benötigte Materialien:

  • M 14 – Mein Glücksbaum
  • PC mit Lautsprechern oder Beamer
  • 1 leeres A4-Blatt pro Person
  • Stifte zum Malen

Download des gesamten Materials:

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Dieses Material wurde zur Verfügung gestellt von:

FORUM Umweltbildung
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