Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Der Umgang mit dem Handy will gelernt sein

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Jedenfalls für Kinder sollte das Handy nicht der ständige Begleiter und „Anprechpartner“ sein. Zahlreiche Empfehlungen sprechen sich dafür aus, dass Kinder und Jugendliche unter 16 das Handy nicht uneingeschränkt benützen sollen!

Auch das steirische Hygieneinstitut versucht mit seinen Empfehlungen das Risiko für Handy-TelefoniererInnen zu reduzieren:
  • SAR-Handy einfach zwischendurch abschalten (die meisten Anrufe haben keinen dringlichen Charakter).
  • Zu Hause nur im Festnetz telefonieren (damit veringern sich die Belastungszeiten).
  • Handy nicht am Körper tragen (das elektromagnetische Feld, das uns beeinflusst, wird mit dem Abstand geringer).
  • Handy erst ans Ohr, wenn es klingelt (Handys strahlen besonders intensiv beim Aufbau einer Verbindung).
  • Handy immer im unteren Bereich anfassen (sonst wird die Antenne durch die Hand isoliert).
  • Nur bei gutem Empfang telefonieren (je geringer der Empfang ist, desto höher ist die Leistungs-Abstrahlung).
  • Benutzen sie Headsets (um die Strahlungsquelle so weit wie möglich vom Kopf fern zu halten).
  • Im Auto nur mit Außenantenne telefonieren (sonst benötigt das Handy eine entsprechend höhere Sendeleistung, womit die Belastung im Innenraum zunimmt).
  • Kaufen Sie Handys mit niedrigen SAR-Werten (spezifische Absorptions-Rate) - weniger als 0,6 W/kg ist wünschenswert.
  • Vermehrt SMS senden – diese belasten den Körper wesentlich geringer.

 Strahlenarme Handys

Ähnliche Empfehlungen wurden auch von anderen Institutionen ausgesprochen:
 Ärztekammer für Wien: Strahlende Information: Zum richtigen Umgang mit Handys (Plakat)
 Bürgerwelle e.V.: Info-Zentrale


Quelle:
 Umweltbildungszentrum Stmk. - Elekronikschrott
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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