Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Auf der Suche nach Wegen gegen die Sucht

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Jugendliche sind entwicklungsbedingt in einem labilen psychischen und physischen Gleichgewicht, weshalb Drogen für sie besonders gefährlich sind, denn sie helfen scheinbar Schwierigkeiten zu bewältigen. Das Verbot alleine, kann daher nicht oberstes Ziel der Suchtpräventon sein.

Jugendliche/r sein heißt, neben dem Erwerb von Qualifikationen eine eigenständige, belastbare Persönlichkeit im Spannungsfeld zwischen Abgrenzung von und Anpassung an gegebene Normen zu entwickeln. Familie, Schule und Arbeitsplatz können diese Entwicklung unterstützen oder zusätzlich belasten.

Suchtprävention - ein sensibles Terain

  • Oberstes Ziel ist die Stärkung der Persönlichkeit und Kritikfähigkeit der Jugendlichen und die Vermittlung von sozialen Kompetenzen, um einen reflektierten Umgang mit Drogen zu ermöglichen.
  • Gesundheitsförderliche Maßnahmen auf der Ebene der Schule und der Klassengemeinschaft versprechen bessere und nachhaltigere Effekte als jene, die auf die Beeinflussung einzelner zielen. Es gilt daher die „rauchfreie Schule“ als vielversprechendes Konzept.
  • Der Probier- und Neugierkonsum von psychoaktiven Substanzen soll möglichst spät erfolgen, um kontrollierbar zu bleiben.
  • Verschiedenartige vorbeugende und therapeutische Angebote müssen, bereitgehalten werden.

Ausführliche Informationen zur HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) finden Sie hier:   GIVE: Rauchen, Alkohol, Cannabis

 BAS - Betrifft Alkohol & Sucht
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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