Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Flüsse feiern wie sie fließen: Wasserfest zum Wasser-Fest

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Was haben Flüsse und Feste gemeinsam? Sie verbinden! Uns mit den Flüssen, FlussanrainerInnen untereinander – lokal, regional, international – und manchmal sogar das Lernen und Feiern. Ein Plädoyer, unsere Flüsse und an ihnen zu feiern.

Jemandem, dem man ein Fest gibt, gibt man die Ehre und drückt seine Wertschätzung aus. Man beschenkt aber auch sich selbst und die anderen Gäste. Der Rhythmus wiederkehrender Feste prägt unser Leben besonders. Fluss Feste werden zunehmend zum Bestandteil von Beteiligungsprozessen, werben für Anliegen, informieren, vernetzen, geben neuen Schwung.

Zweifelsohne hatten die Wasser- und Fluss-Feste 2003 Hochsaison: Von Mai bis September fanden unzählige grössere und kleinere auf Lokal- oder Regionalebene statt. Das Lebensministerium hatte zu einem eigenen Wettbewerb aufgerufen, die kreativsten Ideen auf Gemeinde-Ebene für Feste einzureichen.

Feste zu Ehren des Wassers können sehr unterschiedlichen Charakter haben und: Sie haben Zukunft! Sie können eine enge Verbindung mit Kunst und Kultur eingehen oder von dort die maßgeblichen Impulse erhalten, sie können – oft in Verbindung mit örtlichen Umwelt- und Naturschutzverbänden – auf ein Anliegen aufmerksam machen und BürgerInnen z.B. mit Methoden zur Gewässergüte-Bestimmung vertraut machen, sie können erlebnis- und aktions- und dialog ausgerichtet sein.

Sie können den Charakter eines Rituals oder einer sozialen Skulptur, einer Performance, oder einfach eines Events haben. Oder sie können, wie zum Beispiel die Lernfeste, nicht nur Dialog und Austausch, sondern auch das gemeinsame Lernen und Vernetzen zum Ziel haben.

Gute Feste zeichnen sich durch kreative Ideen ebenso wie durch gute Organisation und gute Stimmung aus sowie durch bleibende, oft auch weitertragende Eindrücke. Sie sind nicht mit Anliegen und Problemen überfrachtet und können trotzdem Sinn und Beziehungstiftend sein. Im besten Falle haben sie etwas „besser“ gemacht als vorher, falls nicht, dann zumindest eines: Spaß.

Wir stellen Ihnen in der Folge einige sehr unterschiedliche Beispiele vor:
 
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-14

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