Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

water[in]motion: Erfolgreicher Video-Wettbewerb für Jugendliche

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Beim Wasser-Videowettbewerb des Lebensministeriums 2003 konnten Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahre ihre Ideen zum Thema in spielerischer, kreativer Auseinandersetzung auf bewegtes Bild bannen. Eine Herausforderung, die zahlreich angenommen wurde.

Faszination Video

„Video“ (lat.) heißt „ich sehe“. Eine Videokamera ist ein Auge mit Langzeitgedächtnis. Mit ihr kann man ganz einfach Wahrnehmungen festhalten und aufzeichnen. Jede Videokamera hat auch Ohren, die eher wahllos alles im Umfeld aufschnappen.

Wird Video bewusst als verlängertes Instrument der persönlichen Wahrnehmung eingesetzt, speichert es die Wirklichkeit in Zeitabläufen als Erinnerungen von Menschen. Durch die Auswahl des Aufgenommenen in Bild und Ton macht jedes Video auf etwas aufmerksam, weil es schon durch die Aufzeichnung selbst zu etwas Besonderem wird. (Joachim Eckl, Künstler an der Großen Mühl).

Der äußerst erfolgreiche Wasser Videowettbewerb war eines der Jugendprojekte des Lebensministeriums zum Jahr des Wassers 2003, dessen Ziel es war, zu einer spielerisch- kreativen Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Wasser einzuladen.

Die besten „Wasserfilme“ der 11 bis 19-jährigen Filmer wurden beim Finale im November 2003 von water[ in]motion im Wiener Donauplex präsentiert und prämiert.

Die 29 Beiträge mit einer Gesamtspiellänge von 3,5 Stunden beeindruckten durch inhaltliche und technische Qualität sowie durch die Kreativität bei der Umsetzung der Ideen. Unter den eingerreichten Filmen waren verschiedenste filmische Kategorien vertreten: Naturfilme, kurze Spielfilme, künstlerische Beiträge und Animationsfilme. Kreativität und Witz, oftmals ungewöhnliche Blickwinkel auf das Thema und ein souveräner Umgang mit dem Medium Film zeichneten viele der eingeschickten Wasserfilme aus.

And the winner is … Die Siegerinnen und
Sieger von water[in]motion

Den 1. Preis erhielten 13 Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Mittelschule Steinbrechergasse in Wien für ihren Trickfilm „Der tropfende Wasserhahn“. Die jungen FilmemacherInnen im Alter von 11 bis 14 Jahren produzierten den Film, der mit animierten Legomännchen arbeitet, im Rahmen einer unverbindlichen Medienübung.

„Mit allen Wassern gewaschen“ ist der Titel eines Bildungsfilmes von Schülerinnen und Schülern der Klasse 3a der Wirtschaftshauptschule Berndorf, der mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde. Der Film thematisiert u.a. auch in Form von Interviews mit den dort ansässigen Menschen, wie sich der niederösterreichische Fluss Triesting im Laufe der Jahre verändert hat.

Der 3. Preis ging an den 17 Jahre alten Patrick Lechner aus Wien für seinen Musikclip-artigen, stark visuell ausgerichteten Film „fluent“.


Leider ist dieser Preis seit 2003 nicht mehr ausgeschrieben worden, aber ähnliche Wettbewerbe können über das   Lebensministerium eingesehen werden.
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-14

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