Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Fragen für die Ist-Analyse

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Bevor man sich für eine Beteiligungsform entscheidet, sollte man herausfinden, welche Form am geeignetsten wäre. Am Anfang steht häufig die Frage: 'Wie kann ein Projekt zur Beteiligung von Jugendlich und Schulen in lokalen Agenda 21-Prozessen organisiert sein und wann ist welche Form geeignet?' Dafür sollte die Situation vor Ort anhand einer Ist-Analyse untersucht werden.

Die Unterschiede der einzelnen Betiligungsformen ergeben sich einerseits aus der Art der Organisation des Jugendbeteiligungsprozesses, aber auch daraus, wie der mit dem Projekt verbundene LA21-Prozess aufgebaut ist und welche (Beteiligungs-)'Kultur' ihm zugrunde liegt.


  • Finanzielle, personelle und Wissens-Ressourcen
    Welche Mittel stehen zur Verfügung?
    Gibt es ev. Sachmittel (Räume, Computer, Büromaterialien…)?
    Wie viele und welche Personen wollen sich beteiligen?
    Welches Wissen, Motivation und Fähigkeiten bringen sie mit sich?
  • Strukturen
    Sind schon Strukturen zur Jugendbetreuung und Jugendbeteiligung vorhanden? Wie funktionieren sie?
    Wen könnte man in den schon vorhandenen Jugendverbänden, Jugendzentren, SchülerInnenvertretungen, etc. gegebenenfalls kontaktieren (zusätzliche personelle Ressourcen)?
  • Themen
    Was brennt den Jugendlichen unter den Nägeln?
    Mit welchen Themen kann man sie ansprechen?
  • Methoden
    Welche Methoden entsprechen den Lebenswelten des jugendlichen Zielpublikums?
  • Unterstützung
    Wer außer den aktiv Beteiligten unterstützt die Initiative auf welche Weise (ev. politische Unterstützung)? Können örtliche Medien gewonnen werden?

Hier gilt es: Doppelgleisigkeiten sollten unbedingt vermieden und schon vorhandene Synergien genutzt werden! 
Die Möglichkeiten zur Beteiligung sind vielfältig und für jedes Projekt eignet sich eine andere Form. Informieren Sie sich hier über die unterschiedlichen  Beteiligungsformen

Zum Weitersurfen

 ARGE Partizipation
Zuletzt aktualisiert: 2017-02-17

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