Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Beteiligungsformen

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Oftmals ergibt sich die Form der Beteiligung „einfach so“, indem man einmal beginnt sich mit den Leuten, den Ressourcen, den Strukturen und Ideen, die zur Verfügung stehen auseinander zu setzen. In vielen Fällen jedoch fragt man sich – als Gemeinde, als Region, als Jugendverein, als Schule etc. – ganz gezielt, auf welche Art und Weise man denn Jugendliche oder Schulen überhaupt einbinden könnte in einen Beteiligungsprozess im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.

Die Möglichkeiten zur Beteiligung sind vielfältig und für jedes Projekt eignet sich eine andere Form. Die  ARGE Partizipation hat auf Ihrer Website eine Typologisierung und Erläuterung zu den verschiedenen Beteiligungsformen zusammengestellt.

Es handelt sich dabei um 'Idealtypen', die in der Wirklichkeit in zahlreichen Variationen vorkommen, und zu jedem Idealtyp illustrieren Beispiele ihre Umsetzung in der Praxis. Die Partizipationsformen auf diesen Seiten beziehen sich auf Projekte und Prozesse, in denen sich Jugendliche oder Schulen an Projekten im Bezirk, der Gemeinde, der Region oder schulübergreifend engagieren. Mehr zum Thema Beteiligungsformen finden Sie hier:  Formen der Beteiligung.

Bei den drei Beteiligungsformen handelt es sich um folgende:
  • Projektbezogene Formen: Hier geht es um eine Partizipation, welche sich konkret auf die Ausarbeitung und Realisierung eines bestimmten Projekts bezieht, wie z.B. die Planung eines Jugendzentrums, die Gestaltung des neuen Schulhauses etc.
  • Offene Formen: Bieten Jugendlichen und Kindern eine Plattform zur Meinungsäußerung, typischerweise gegenüber der Politik, aber möglicherweise auch gegenüber der Erwachsenen Gesellschaft. Diese können punktuell oder regelmäßig veranstaltet werden.
  • Parlamentarische oder ähnliche Formen: Wie der Name schon sagt, ist dies die institutionalisierteste Form. Hier handelt es sich um formelle und kontinuierliche Strukturen der direkten Beteiligung von Jugendlichen oder Vertretung durch Jugendbeauftragte.


Einbindung von Jugendlichen in lokalen Agenda 21- oder ähnlichen Beteiligungsprozessen kann auf sehr unterschiedliche Weise geschehen. Bevor man sich allerdings für eine Form entscheidet, soll wohl überlegt sein, wieso eine gewisse Beteiligungsform geeigneter scheint als andere. Ausgangspunkt für jede Entscheidung sollte eine ausführliche Analyse der Situation vor Ort sein. 
 Fragen für die Ist-Analyse
 

Zum Weitersurfen

 ARGE Partizipation: Projektbezogene Beteiligungsformen
 ARGE Partizipation: Offene Beteiligungsformen
 ARGE Partizipation: Parlamentarische und ähnliche Beteiligungsformen
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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