Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Formen der Beteiligung

Gelebte Partizipation in der Schule und im Unterricht ermöglicht es Kindern und Jugendlichen mitzureden, ihre Schule mitzugestalten und Verantwortung für das Schulleben zu übernehmen. Sie lernen, zur eigenen Meinung zu stehen und andere zu akzeptieren, erleben Demokratie und erfahren, dass jede/r Einzelne etwas bewirken kann. Egal, ob auf der institutionellen Ebene (Klassenrat, Schülerparlament) oder im Bereich des individuellen Lernens (selbstbestimmtes, forschendes Lernen, Projektunterricht, Freiarbeit). Entscheidend ist, dass die erwachsenen Mitglieder der Schulgemeinschaft den SchülerInnen gegenüber eine Haltung einnehmen, die Beteiligung ermöglicht und fördert.

Das Schulunterrichtsgesetz sieht unterschiedliche Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte von SchülerInnen wie etwa Klassen- oder SchulsprecherIn, LandeschülerInnen- oder BundesschülerInnenvertretung vor. Die Partizipation von SchülerInnen ist auch im Erlass zum Projektunterricht dezidiert festgeschrieben. LehrerInnen bekommen hier also Rückendeckung von höchster Ebene für ihre 'Beteiligungsaktivitäten'.
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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