Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Wird Energieversorgung zum Problem?

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Energieversorgungsunternehmen verbinden die VerbraucherInnen über Leitungen mit diversen Energieträgern um sie mit Wärme und Strom zu versorgen. Galt das Hauptaugenmerk bisher den fossilen Energieträgern so ist ein dringendes Handeln, vor allem von politischer Seite, in Bezug auf Förderung nachhaltiger Energieträger erforderlich.

Energieträger sind sehr oft Steinkohle und Braunkohlen, Heizöle, Kraftstoffe, Kernbrennstoffe (Uran), Biomassen (Holz u.a.). In geringem Maße kommen auch erneuerbare Energieträger wie Sonnenenergie oder Windenergie zum Einsatz. Je kontrollierbarer der Markt für die unterschiedlichen Energieträger ist, umso attraktiver ist seine Vermarktung. Erdöl ist momentan wohl der wichtigste Rohstoff in modernen Industriegesellschaften. Das schwarze Gold, wie es auch genannt wird, findet sich vor allem in Treibstoffen und in der chemischen Industrie.

Die Jahrzehnte lange Förderung der Ölquellen hat speziell in den Entwicklungsländern erhebliche Schäden angerichtet, die sich vor allem wirtschaftlich, sozial und ökologisch ausgewirkt haben. Der Verbrauch von Erdöl und die einhergehenden ökologischen Auswirkungen sind aber schon lange nicht mehr alleiniges Problem von Entwicklungsländern, sondern schlagen sich erheblich in erhöhten Treibhausgasen und dem langsamen aber sicheren Versiegen der Erdölquellen, und den damit resultierenden Konsequenzen, auch in den Industriestaaten nieder. Glaubt man den Prognosen von Energiewissenschaftern, so ist ein dringendes Handeln, vor allem von politischer Seite, in Bezug auf Förderung nachhaltiger Energieträger erforderlich.

Mehr zum Hauptenergielieferant Erdöl und den Folgen seiner Nutzung lesen Sie unter:

 Ölförderung: Erdöl - kein Fass ohne Boden
 
Wie schaut es um die Ölreserven aus?


 Folgen des Versiegens der Erdölquellen

Quelle:

 Wikipedia - die freie Enzyklopädie
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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