Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Wer nutzt Energie?

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Der Energiebedarf steigt jedes Jahr kräftig an. Es sind vor allem die Industriestaaten, aber auch Länder mit starker Industrialisierungstendenz, die den größten Teil der Energie konsumieren.

Als Weltenergieverbrauch bezeichnet man die Summe des weltweiten Primärenergieverbrauchs. Dieser umfasst Bereiche wie Haushalte und Industrie. Mit jedem fortschreitenden Jahr wächst dieser Verbrauch kontinuierlich an - nach den jüngsten Berichten stärker als jemals zuvor. 2004 stieg der Weltenergiekonsum um 4,3% auf 14,6 Milliarden Tonnen SKE (Steinkohleeinheiten). Das entspricht ca. einer Energiemenge von 118.858.600.000.000 kWh (circa 119.000 TWh oder 432 Exajoule). Dies ist seit 1984 das höchste jemals gemessene Jahreswachstum. Den größten Verbrauchsanstieg hatte die Kohle zu verzeichnen (6,3%), gefolgt von Erdöl (3,4%) und Erdgas (3,3%). Andere Energieträger hatten ebenfalls Anstiege zu verbuchen, allerdings in einer wesentlich kleineren Dimension.

Den größten Anteil (etwa 40%) an der weltweiten Primärenergie hat das Erdöl, gefolgt von Kohle und Erdgas.

An der Spitze der Energieverbraucher stehen die Industrienationen wie die USA, Frankreich, Kanada und Deutschland. Allerdings holen Länder, die sich zurzeit im Zustand der Industrialisierung befinden, immer weiter auf. Ein Beispiel: China.

Auf den Seiten zum Thema Klima lesen Sie mehr über den Energieverbrauch und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß:  Wer verursacht den größten CO2-Ausstoß?
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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