Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Warmwasser: Steter Tropfen höhlt den Stein

Die Kosten für den täglichen Wasserverbrauch können besonders in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen sehr hoch sein, wenn Warmwasser für bestimmte Produktionsprozesse oder Arbeitsabläufe benötigt wird. Der Anteil der einzelnen Verbraucher mag vielleicht vernachlässigbar gering sein, aber insgesamt ergibt sich doch eine hohe Gesamtsumme.

Ergeben die Auswertungen der  Ist-Analyse, dass im Bereich des Warmwassers ein nennenswertes Energiesparpotenzial vorliegt, kann die plakative Darstellung der Kosten für das Warmwasser ein erster Schritt sein, um das Thema in der Schule zu diskutieren.

Dass auch im Bereich des Warmwassers schon kleine Maßnahmen Wirkung zeigen, lässt sich am Beispiel eines schnell tropfenden Wasserhahnes am besten veranschaulichen. In einem Jahr können so bis zu 100.000 Liter (100 m3) verloren gehen. Wenn es sich dabei auch noch um 60° heißes Wasser handelt, führt dies zu einem Verlust von 6.050 kWh/Jahr und somit zu Gesamtkosten von über € 680.

Bei den Armaturen kommt es in der Regel durch schlechte Dichtungen und verschwenderischen Umgang mit Wasser zu großen Verlusten. In diesem Bereich ist Bewusstseinsbildung und Aufklärung eine Möglichkeit, die Verluste zu senken. Technische Maßnahmen wie Sensoren für Wasserhähne, wie sie aus Sanitärberreichen bekannt sind, oder Wasserstopper in Duschen, bilden eine technische Möglichkeit, den Verbrauch wirksam zu senken.


Detailliertere Informationen für Berufsbildende Höhere Schulen und Berufschulen

 Heißwassersysteme im Überblick
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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