Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Die notwendige Beleuchtungsstärke

Wenn das natürliche Tageslicht nicht ausreichend zur Verfügung steht, müssen künstliche Beleuchtungssysteme eingesetzt werden. An erster Stelle wird erhoben, welche Beleuchtungsstärke notwendig ist. Um die benötigte Beleuchtungsstärke richtig zu dimensionieren, müssen folgende Faktoren bekannt sein:
  • Charakteristika der Arbeit
  • Die Größe der zu bearbeitenden Teile
  • Reflektierende Eigenschaft von Innenausstattung, Wänden etc.
  • Kontrast zwischen Arbeitsstücken und dem Hintergrund (Intensität und Farbkontrast)


In der nachfolgenden Tabelle werden die wichtigsten Kennwerte für Beleuchtung dargestellt. Kennzahlen für die Beleuchtungsstärke hängen vom Raum oder der Arbeit ab und sind in nationalen Standards gegeben (z.B. DIN 5035-2, OENORM O 1040). Die Kennzahlen gelten normalerweise für horizontale Beleuchtung. Vertikales Licht ist aber ebenso wichtig. Als Faustregel gilt, dass die vertikale Lichtstärke min. 1/3 der horizontalen Lichtstärke betragen sollte, um den Raumkomfort zu erhöhen.
 
Größe eines Arbeitsstücks
Arbeitscharakteristika
Beleuchtungsstärke (lx)
kleiner als 0,1 mmPräzisionsarbeit mit besonderer Aufmerksamkeitmindestens 5000
0,1 bis 0,3 mmDetailarbeit600 - 1000
0,3 bis 1 mmkleine Teile300 - 600
1 - 10 mmwniger Genauigkeit erfordernd100 - 300
über 10 mmwniger Genauigkeit erfordernd50 - 100
 Arbeiten, bei denen keine Details sehbar sein müssenmindestens 40
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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