Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Erneuerbare Energiequellen hoch im Kurs

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Weltweit wird der Energiebedarf heute zu 90% durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Braun- und Steinkohle gedeckt. Die Energiereserven dieser Energieträger sind jedoch begrenzt und sowohl der Abau und der Transport als auch die Verbrennung selbst führen zu enormen Umweltbelastungen. Erneuerbare Energiequellen hingegen sind umweltschonend und bei bewusstem Umgang unbegrenzt verfügbar.

Kohlendioxid als das bedeutendste Treibhausgas entsteht vor allem bei der Verbrennung fossiler Energieträger und ist maßgeblich an der Entstehung des anthropogenen – also menschgemachten - Treibhauseffektes beteiligt. Es ist unbestritten, dass der Mensch als Verursacher des anthropogenen Treibhauseffektes auch der Hauptverursacher des aktuellen Klimawandels ist.

Mehr zum Thema Klimawandel und Klimaschutz finden Sie bei den Themenseiten zum  Klima.

Um den Energiebedarf der Menschheit langfristig decken zu können, werden Maßnahmen wie rationelle Energienutzung und Energiesparmaßnahmen genau so diskutiert wie der Einsatz erneuerbarer Energiequellen. Da schon heute eine Reihe solcher regenerativer Systeme (Bioenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie oder Geothermie) zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage, warum man nicht diese forciert einsetzt, anstatt fossile Energieträger unter hohen Umweltbelastungen zu verbrauchen.

 Es gibt mehr als genug Energie!
 Weshalb ist Energie so wichtig?
 Thermodynamik - Energie kann nicht vernichtet werden
 Erneuerbar oder nicht - wo ist da der Unterschied?
 

Lebensqualität versus Umweltverträglichkeit?

Jeder Mensch sollte über genügend Energie „verfügen“, um einen angemessenen Lebensstandard zu erreichen oder zu erhalten. Dabei darf jedoch die Frage nach der sozialen Verträglichkeit und der Umweltverträglichkeit nicht außer Acht gelassen werden.

Ein Umdenken – vor allem in den Industriestaaten - scheint mehr als angebracht, denn der derzeitige Energieverbrauch kann, vor allem im Hinblick auf einen globalen Ausgleich nicht langfristig gesichert werden. Eine drastische Erhöhung der Energieproduktivität und damit einhergehend, eine deutliche Veringerung ihrer absoluten Energieverbräuche wird gefordert. Ein weiterhin starkes Wachstum des globalen Energieverbrauchs und die daraus resultierenden Emissionen wird in immer stärkerem Ausmaß die ökologische Stabilität der Erde gefährden.

Hinzu tritt das nach wie vor extreme Wohlstandsgefälle zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, das seine Ursache auch in dem unausgewogenen Zugang zu erschwinglicher und ausreichend verfügbarer Energie hat. Regenerative Energien könnten Wesentliches dazu beitragen, diese Probleme zu lösen.
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-11

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