Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Mobilitätsmanagement für Schulen

Welche Ideen stecken hinter dem Projekt?

Im Schuljahr „2008/09 erhielt die Schule die Möglichkeit sich an dem klima:aktiv Programm 'Mobilitätsmanagement für Schulen' zu beteiligen. Dieses beruhte auf den drei Säulen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit und bezweckte eine verstärkte Nutzung klimafreundlicher Fortbewegungsmittel, die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Steigerung der Gesundheit bei Kindern.

Zielsetzungen

Ziel war es, dem hohen Anteil an motorisiertem Individualverkehr im Zuge der Bring- und Holsituation umwelt- und schülerInnenfreundliche Alternativen entgegenzustellen und bewusstseinsbildende Maßnahmen zu setzen.

Projektablauf

Im Zuge des Projektes wurde ein Mobilitätsteam an der Schule gebildet, das aus drei LehrerInnen, zwei SchülerInnen, einer Mobilitätsberaterin des FORUM Umweltbildung und einer Vertreterin der Gemeinde bestand. Anfang des Schuljahres fand eine Befragung zum Mobilitätsverhalten aller SchülerInnen statt. Die „Öko Kids“ führten eine Schulumfeldanalyse durch und informierten den Bürgermeister mittels eines selbst gedrehten Videos über die ermittelten Gefahrenstellen. Weiters drehten die 'Öko Kids' ein Video zum Thema Sicherheit mit Helm. Die Kinder gestalteten auch Sticker für Fahradhelme, die für die Schule angeschafft wurden sowie Plakate für einen Wettbewerb zum Thema Verkehrssicherheit. Zu Beginn der Radsaison organisierte das Mobilitätsteam einen Fahrad-Workshop, bei dem SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Bekannte die Gelegenheit hatten, ihr Fahrad verkehrssicher zu machen. Dabei bekamen sie Unterstützung vom lokalen Radverein und Fahradmechanikern.

Ergebnis/Ausblick

Die Kinder erfuhren in der Praxis, dass sie die Möglichkeit haben, ihren Lebensraum zu verbessern. Als Folge des Projektes wurde die Wartezone bei der Bushaltestelle verlegt und besser markiert und der Gehsteig für die Kinder des oberen Ortes sicherer gemacht.
Irene Brandstetter: „Die Vielfalt, auf das Thema „umweltfreundliche Mobilität“ einzugehen, belebte nicht nur die Ökologie-Stunden, sondern bot die Gelegenheit mit der Bevölkerung, der Gemeinde und dem Radverein zusammenzuarbeiten. So glaube ich hat es letztendlich dazu geführt, dass viele über Mobilität nachgedacht haben und schließlich für mehr Sicherheit auf den Schulwegen gesorgt wird.“

Begründung der Kommission

Die SchülerInnen setzten sich umfassend mit dem Thema 'Mobilität' auseinander. Herauszustreichen ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Schule und Gemeinde.


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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