Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Die Woche der Nachhaltigkeit

Idee

Global denken – lokal handeln! Eine Woche lang beschäftigten sich die SchülerInnen intensiv mit dem Thema der nachhaltigen Entwicklung. Theoretische Inputs wechselten sich mit der Arbeit an Kleinprojekten ab. In Exkursionen begaben sich die Jugendlichen auf die Spur der Nachhaltigkeit und fanden sie in der Region. Die Projektwoche wurde maßgeblich von den Jugendlichen geplant und gestaltet.

Umsetzung

Für die Durchführung der Themenwoche fanden sich einige LehrerInnen zu einem Projektteam zusammen, das von einem Experten des Vorarlberger Büros für Zukunftsfragen (VBfZ) unterstützt wurde. Er informierte das gesamte LehrerInnenkollegium in einer abendlichen Konferenz über das Thema nachhaltige Entwicklung. Das war auch der gemeinsame Start für „Die Woche der Nachhaltigkeit“.
Noch vor Weihnachten wurde den SchülerInnen das Vorhaben präsentiert und nachgefragt, ob eine derartige Woche mit Exkursionen und Arbeit an Kleinprojekten auf Interesse stoßen würde. Das Echo war sehr positiv. Die ProjektlehrerInnen hängten Listen aus, auf denen die SchülerInnen ihre Wunschprojekte zum Thema Nachhaltigkeit (z.B. Müllvermeidung, gesunde Ernährung, umweltfreundliche Energieträger, soziale Probleme) notieren konnten. Die weitere Themenfokussierung für die Projektwoche und die Planung der Exkursionen erfolgte direkt in den Schulstunden durch die SchülerInnen.
In der Woche der Nachhaltigkeit wurde dann der Stundenplan völlig umgestoßen. Am ersten Tag standen Impulsreferate auf dem Programm, am zweiten Exkursionen in umliegende Betriebe und Institutionen, die nachhaltig arbeiten. „Nachhaltige Entwicklung findet vor unserer Haustüre statt“, davon konnten sich die SchülerInnen selbst überzeugen. Der zweite Teil der Nachhaltigkeitswoche stand für die SchülerInnen im Zeichen der Kleinprojekte, die sie selbstorganisiert umsetzten. Sie teilten sich die Arbeitzeit selbständig ein und wählten auch den Arbeitsort frei (Computeraum, Schulhof, in Firmen, etc.). Bei Problemen stand das LehrerInnen-Projektteam hilfreich zur Seite. Am letzen Tag präsentierten die SchülerInnen ihre Ergebnisse. Eine schulinterne Jury bewertete die Darbietungen. Die Gesamtnote ergab sich aus der Note für die Präsentation und die Projektdokumentation.
Im Anschluss an die Nachhaltigkeitswoche erstellten die SchülerInnen im Informatikunterricht eine CD-ROM, auf der alle Projektarbeiten zu finden waren.
Abschließend führten die SchülerInnen eine Evaluation der Projektwoche durch und arbeiteten Verbesserungsvorschläge für die nächste Woche der Nachhaltigkeit aus.

Hintergrund

Das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung steht dafür, die „heutigen Bedürfnisse so zu befriedigen, dass zukünftige Generationen nicht die Möglichkeit verlieren, ebenfalls ihre Bedürfnisse befriedigen zu können.“ Damit wird nachhaltige Entwicklung zu einer globalen Herausforderung, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Bildung und Kommunikation können hier einen wesentlichen Beitrag zum Wandel in Richtung eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft leisten.

Kooperationspartner

Büro für Zukunftsfragen
Weiherstraße 22
6901 Bregenz
Tel.: 05574/511-20605
 E-Mail
 Büro für Zukunftsfragen


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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