Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Umwelt statt Unwelt

Welche Ideen stecken hinter dem Projekt?

Das Thema lag nahe, da die ÖKOLOG- und Klimabündnis-Schule auf dem Weg zum Umweltzeichen ein Abfallwirtschaftskonzept erstellen musste.

Zielsetzungen

Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und nachhaltige Reduktion des Müllaufkommens durch Müllvermeidung waren die Hauptziele dieses Projektes. Weiters sollten auch die Volksschule und der Hort informiert und zum Mitmachen animiert werden. Das Schulbuffet sollte unter Einbeziehung von Wünschen der SchülerInnen gesund ausfallen.

Projektablauf

Die SchülerInnen konnten aus einem reichhaltigen Workshopangebot frei wählen: So wurden z.B. bei „Kreativem Arbeiten mit Müll“ in mehreren Arbeitsgruppen unterschiedliche Arbeitstechniken erarbeitet. Manche der dabei entstandenen Kunstwerke wurden bei der Präsentation sofort verkauft. Bei der „Modeschau für Müllionäre“ wurden einmalige, futuristische Kostüme und Accessoires aus Abfallprodukten entworfen, hergestellt und präsentiert. Beim „Workshop Elektro- und Elektronikschrott“ ging es um die Trennung von Schad- und Wertstoffen unterschiedlicher elektronischer Geräte. Die „Informatik“-Gruppe kreierte ein Hörspiel, die „Baumlehrpfad“-Gruppe recherchierte die unterschiedlichen Gehölze auf dem Schulgelände und gestaltete einen Lehrpfad mit dem Computer. Eine Gruppe beschäftigte sich mit den Müllmenschen in Kairo, stellte Schlaginstrumente aus Abfallprodukten her und erarbeitete einen Müllrap. Die Ergebnisse aus den Workshops wurden bei einer Abschlussveranstaltung präsentiert.

Das wurde bisher erreicht

Die Mülltrennung wird fast lückenlos durchgeführt, die Beteiligten wurden für Müllvermeidung sensibilisiert, Müllpeers wurden von anderen Volksschulen angefordert, die Problematik der Müllmenschen konnte vermittelt werden und last but not least –- an der Schule wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen gepflegt.


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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