Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Natur erleben mit allen Sinnen am Beispiel des Apfelbaumes

Ein angrenzender Obstgarten brachte das Team auf die Idee, die Kinder an Hand des Apfelbaumes Naturerfahrung erleben zu lassen.

Worum ging's?

Ziel war es, gemeinsam mit den LehrerInnen, den SchülerInnen und den Eltern Schule zu gestalten, Schule zu er“leben“ und zu be“greifen“. Mit dem Naturprojekt sollten die SchülerInnen für die Natur und das scheinbar Alltägliche in unserem Dorf begeistert werden. Im Speziellen ging es darum, den Lebensraum des Apfelbaumes kennen zu lernen und sich mit ökologischen und ökonomischen Fragen rund um den Apfel auseinander zu setzen.

Der 'gemietete' Apfelbaum

An jedem Projekttag besuchten die SchülerInnen den „gemieteten“ Apfelbaum auf der Obstwiese. Hier meditierten die SchülerInnen, stimmten sich auf den Tag ein oder schlossen einen Tag ab. Der Leihapfelbaum war dabei aber auch Anschauungs- und Lernobjekt: die SchülerInnen lernten Wissenswertes rund um den Apfel und gestalteten Apfeltäschchen, -hüte und vieles mehr.
Die SchülerInnen führten das ganze Jahr über ein Projekttagebuch. Im Rahmen des Adventbazars wurden Arbeiten, die die SchülerInnen bis dahin gestaltet hatten, präsentiert und verkauft.
Den Winter über beobachteten die SchülerInnen Tiere im Obstgarten und das Wettergeschehen.
Die Kerzen zur Erstkommunion wurden mit dem Motiv des Apfelbaums verziert.
Im April pflanzten die Kinder unter der fachkundigen Anleitung der Obstbäuerinnen und -bauern Apfelbäumchen. Bienen, die Wiese als Lebensraum, Natur erleben waren weitere Themen, mit denen sich die SchülerInnen auseinander setzten.

Zum Abschluss des Projektes führten die SchülerInnen ein musikalischen Märchen auf. Im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung – dabei gab’s auch ein Konzert beim „gemieteten“ Apfelbaum – feierten die SchülerInnen das Projekt.


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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