Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Die Geschichte des „Litterings“

Nicht immer galt: Müll = Müll

In Mitteleuropa setzte die Industrialisierung der Landwirtschaft massiv ab 1950 ein. Damit begann die Dezentralisierung der lokalen und regionalen Kreisläufe des Abaus, Verkaufs, der Verarbeitung und des Verbrauchs. Das hatte zur Folge, dass Transporte notwendig wurden - auch eine geeignete Verpackung für das Produkt musste geschaffen werden. Die Verpackungswirtschaft war geboren!
Supermarktketten begünstigten die Vereinheitlichung des Nahrungsmittelangebotes und dieser Umstand lässt sich auch am Müll gut ablesen. Eine achtlos weggeworfene Verpackung einer Milkaschokoladetafel oder eine Coladose kann ich sowohl am Meeresstrand in Norwegen als auch an der kroatischen Küste finden. Kurz gesagt: Überall der gleiche Müll!

Dennoch sind wir es, die mit unseren Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten die Abfallmenge und -zusammensetzung steuern.

Weiterführende Fragestellungen:

  • Geht’s auch mit weniger Verpackung?
  • Welchen ökologischen Rucksack haben die Verpackungsmaterialien?
  • Was kann ich persönlich dazu beitragen?
  • Wie gehen andere Länder mit der Müllproblematik um?
  • Globalisierung und Nahrungsvielfalt


Geeignet für alle Schulstufen ab ca. 6./7. Schulstufe. Anknüpfungspunkte zu diesem Thema finden sich in Geografie, Biologie, Geschichte.


Mehr Informationen zum ökologischen Rucksack finden Sie hier:
 Indirektes Abfallaufkommen: Der "ökologische Rucksack" ist manchmal ganz schön schwer!
 Greenpeace: Ökologischer Rucksack


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-20

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