Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Müll im Wandel der Zeit

Littering unserer Vorfahren – was ist da noch zu sehen?

Das Verhalten der Gesellschaft zu ihren Abfällen ist ein wesentliches Merkmal ihrer Kultur. Abfall ist immer eine Folge von Ordnungsstreben. Müll ist schlecht – Müll gehört weg! ArchäologInnen freuen sich über unbedacht Weggeworfenes und wühlen daher besonders gerne im Müll unserer Vorfahren, um Auskunft über deren Lebensgewohnheiten, ihre Nahrung oder ihre Gebrauchsgegenstände zu bekommen. Sie stolpern über Verpackungsmüll - Tonscherben, zerbrochene Flaschen, vielleicht noch kaputte Körbe sind zu finden.

Lange Zeit war Müll Privatsache. Verbrennen, Verwerten, Verstecken waren die Möglichkeiten sich davon zu befreien. Aber auch die Zusammensetzung des Mülls, die Menge und auch der Umgang damit haben sich gerade in den letzten 100 Jahren stark verändert.

Geeignete Fragestellungen:

  • Ab wann gab es eine geregelte Müllabfuhr, was tat man bis dahin mit Müll?
  • Wie wurden vor 150 Jahren Lebensmittel transportiert und verpackt?
  • Ab wann gab es bei uns die ersten Getränkepackungen?
  • Welchen ökologischen Rucksack haben die Verpackungsmaterialien?

Großeltern und ältere Personen sind ergiebige Auskunftsstellen für die Entwicklung der letzten 70 Jahre.

Versetzen wir uns doch noch in die Zukunft

  • Wir sind ArchäologInnen im Jahre 2500: Was würden wir ausgraben und wie würden wir das Leben der Erdbewohner im Jahre 2005 beschreiben?

Geeignet für alle Schulstufen ab ca. 5./6. Schulstufe. Anknüpfungspunkte zu diesem Thema finden sich in Geografie, Biologie, Geschichte.

Zum Weitersurfen und Weiterlesen

Steiner Regina
Abfall, die Kehrseite unseres Alltags
Heft 11/ 4

Broschüre rund um das Thema Abfall in der Schule. Derzeit vergriffen.
ARGE Umwelterziehung in der Österreichischen Gesellschaft für Natur und Umweltschutz Wien
Fachliteratur


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-20

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