Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Rauchfreie Zone



Welche Ideen stecken hinter dem Projekt?

Im Schuljahr 2009/10 wurde ein Schulministerium gegründet mit MinisterInnen und StaatssekretärInnen für Gesundheit, Umwelt, Kultur, Wirtschaft und Integration. Die MinisterInnen und StaatssekretärInnen arbeiten mit ihren Teams mit Ausschüssen der Marktgemeinde Pabneukirchen und mit örtlichen Institutionen und Vereinen zusammen.

Zielsetzungen

So reagierte das Gesundheitsministerium sofort auf einen Aufruf der Aktion Gesunde Gemeinde, Pabneukirchen in der Karwoche 2010 zur rauchfreien Zone zu erklären und erklärte sich bereit diese Aktion mit einer breiten PR-Kampagne zu unterstützen. Die Bevölkerung wurde ersucht, in der Woche vom 29. März – 3. April 2010 in allen Gasthäusern, öffentlichen Einrichtungen und privaten Wohnungen das Rauchen zu unterlassen.

Projektablauf

Eine Presseaussendung des Schulministeriums 'lockte' zahlreiche TV-Stationen, Radiosender und Printmedien in den Ort. Das Ministerium betonte in zahlreichen Interviews die Bedeutung einer Auseinandersetzung mit dem Thema Rauchen. Mit Plakaten und durch freiwillige HelferInnen, die von Tür zu Tür gingen, wurden die EinwohnerInnen von Pabneukirchen zum Mitmachen angeregt.

Ergebnis/Ausblick

Die Unterstützung der rauchfreien Zone in der Karwoche 2010 war die größte PR Aktion, die es jemals zu einem Thema in Pabneukirchen gab. Erst durch die Einbindung der Hauptschule wurde die Aktion ein durchschlagender Erfolg. Nationale und internationale Radio-, Fernsehsender und Zeitungen besuchten die Schule und gestaltete Beiträge. In allen Klassen wurde im Vorfeld Aufklärungsunterricht zum Thema Rauchen durchgeführt. Das Pabneukirchener Schulministerium für Gesundheit war in der Argumentation sattelfest und bezog auch gegenüber kritischen Stimmen aus der Politik eine klare Position im Sinne der Gesundheitserziehung.

Begründung der Kommission

Die Stärke des Projektes liegt in der Verantwortung, die die SchülerInnen übernehmen und in der regelmäßigen Kooperation mit der Gemeinde. Vielfältige Kompetenzen werden im Zusammenhang von Umweltbildung und politischer Bildung praxisnah gefördert


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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