Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Tierisch gut lernen in der Schönborngasse

Welche Ideen stecken hinter dem Projekt?

Tiergestützte Pädagogik mit geprüften Hunden und Kleintieren bedeutet: Verschiedene Lehrplaninhalte des Faches „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, vor allem die psychosozialen Grundlagen, werden durch die Arbeit mit Tieren berreichert, erweitert und vertieft. Besonderes Augenmerk wird auf ein positives emotionales Erleben, auf ein individuelles Lerntempo sowie auf die Eigentätigkeit jeder/s Jugendlichen gelegt.

Zielsetzungen

  • Ereichen der Lehrplanziele unter verbesserten Bedingungen
  • Individuelle Begleitung neuer SchülerInnen
  • Effizienteres Lernen durch Einführung einer neuen Methode
  • Förderung wichtiger Kompetenzen für Wahrnehmung, Empathie, Selbstbewusstsein, Reflexion, nonverbale Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Gesundheitsbewusstsein
  • Ablauf unter wissenschaftlicher Begleitung und kontrollierten Bedingungen (Diplomarbeit, Kontrollgruppe)

 

Projektablauf

Die Arbeit mit den Tieren wurde im Fach „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ in den Unterricht integriert, wissenschaftlich begleitet und analysiert.

Das wurde bisher erreicht

Durch tiergestützte Pädagogik konnte ein beachtlicher Entwicklungsvorsprung der Projektgruppe gegenüber der Kontrollgruppe bewiesen werden. Die Kontrollgruppe kam im darauffolgenden Semester in den Genuss dieser Methode. Aufgrund der Ergebnisse wird tiergestützte Pädagogik in der VBS Schönborngasse integraler Bestandteil des
Pflichtfaches „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“. Die Kooperation mit der universitären Ausbildung für tiergestützte Therapie wird ebenso fortgesetzt wie tiergestützte Fördermaßnahmen. Eine weitere wissenschaftliche Arbeit ist in Planung.

Nachhaltigkeitsaspekt

Vor allem für Jugendliche an einer höheren Schule ist es eine innovative Idee, Persönlichkeitsentwicklung mittels tiergestützter Pädagogik zu fördern. Tiere reagieren unmittelbar und ehrlich und erleichtern Stadtkindern oft den Zugang zu Emotion und Kommunikation.


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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