Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

mens sana in corpore sano

Welche Ideen stecken hinter dem Projekt?

Manche SchülerInnen empfinden den Schulalltag als stressig und frustrierend. Um diese Unlust abzubauen, entwickelte das Akademische Gymnasium Graz ein Konzept. Das Projekt 'mens sana in corpore sano' basierte einerseits auf der Verbesserung von körperlicher Fitness und andererseits auf einer Steigerung einer positiven Einstellung und Freude am Lernen.

Zielsetzungen

- Suchen nach Verbesserungsmöglichkeiten der objektiven und subjektiven Befindlichkeit der MitschülerInnen
- Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden
- Entwickeln und Auswerten von Fragebögen
- Entwickeln und Durchführen von Sporttests
- Erlernen von Techniken, die das Wohlbefinden verbessern
- Entwicklung eines Messgerätes zur präzisen Erhebung des Dehnungszustandes bestimmter Muskelgruppen sowie Entwurf eines Programms zur Verarbeitung der erhobenen Daten
- Entwicklung eines Konzepts zum Stressabau und zur Verbesserung der körperlichen Fitness
- Ausbildung von SchülerInnen zu „Lach-Peers“ aber auch von Lehrkräften, um die Elemente Spaß und Freude durch bewusstes Einsetzen von Lachmediation dauerhaft in der Schule zu implantieren
- Förderung von Motivation und Leistungsbereitschaft

Projektablauf

Die Zielsetzungen konnten wie geplant umgesetzt werden.

Das wurde bisher erreicht

Auch in den nächsten Jahren soll das Thema 'Gesundheit' ein fixer Schwerpunkt im Unterricht der 8. Schulstufe sein. Die Fitnesstests und die daraufhin erstellten individuellen Übungsprogramme sollen jeweils zu Beginn des Schuljahrs auf dem Programm stehen. Aufgrund der anhaltenden Begeisterung der SchülerInnen, die das Testgerät entwickelt haben, ist geplant, weitere Messgerä-te zu entwickeln und das Rechenprogramm zu erweitern.NachhaltigkeitsaspektBeeindruckend war die starke Einbindung der SchülerInnen in den Projektablauf. Sie entwickelten Testgeräte und werteten die Ergebnisse aus. Daraus resultierten individuelle Trainigsprogramme für alle Testpersonen. Ungewöhnliche Ansätze wie „Lach-Yoga“ und das Einsetzen von „Lach-Peers“ waren ebenfalls Teil des Unterrichts.


Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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