Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Eine mögliche Vorgehensweise für die Denkhüte-Methode

Die Denkhüte-Methode ist eine sehr variantenreiche Methode. Sie kann sehr gut an die gegebenen Bedingungen angepasst werden und so in verschiedenen Varianten durgeführt werden.

Die Klasse wird in sechs Gruppen unterteilt, jede untersucht den zur Diskussion stehenden Sachverhalt aus einer anderen Perspektive heraus. Die Recherchedauer ist unterschiedlich und je nach Aufgabenstellung, vorhandenem Hintergrundwissen, etc. abzuwägen.

Nachdem die Gruppen ihre Rechererchetätigkeit abgeschlossen haben, werden die Ergebnisse den MitschülerInnen vorgetragen:
  • in Form einer 'Galerie'
  • in ExpertInnengruppen
  • mit Hilfe von Plakaten
  • mit Hilfe von Mindmaps


Für jede Perspektive wird ein Plakat ausgelegt. Die SchülerInnen gehen gruppenweise von Plakat zu Plakat und halten ihre Ideen fest. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam besprochen.

Variante: Zusätzlich zur Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Gruppen, kann das Hauptaugenmerk auf eine Diskussionsrunde gelegt werden. Nach dem Erarbeiten der Argumente für den ausgewählten Denktyp bestimmen die Gruppen eine Person aus ihrer Runde, die die Argumente vorträgt. Die DiskutantInnen setzen sich in einen Sesselkreis in der Mitte, alle anderen in den Außenkreis zur Beobachtung. Nun wird zu dem bestimmten Thema diskutiert. Die DiskutantInnen sollen dabei strikt ihren Rollen treu bleiben um das Problem aus den verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Auf diese Weise kann die Methode zur Vorbereitung von Entscheidungsfragen dienen.
 

Zum Weitersurfen

 Infostelle Kinderpolitik: Denkhüte-Methode
Zuletzt aktualisiert: 2012-06-06

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