Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

So funktioniert Mind Mapping

Mind Mapping dient dazu, komplexe Strukturen darzulegen und Zusammenhänge und Gegensätze klar zu visualisieren. Es entsteht eine „Landkarte des Geistes“ (Mind Map).

  • Jede/r SchülerIn erhält einen Bogen Papier (DIN A3 oder DIN A4), der quer verwendet werden soll, sowie Stifte in mehreren Farben (am besten auch Textmarker).
  • Die Lehrkraft bittet die SchülerInnen, den Begriff bzw. das Thema in die Mitte des Blattes zu schreiben und einzukreisen.
  • Zu diesem Begriff soll nun assoziiert werden. Die assoziierten Begriffe werden um den zentralen Begriff herum gruppiert. Dabei gelten folgende Regeln:
    • Es wird in Druckbuchstaben (große und kleine) geschrieben.
    • Wenn möglich, sollte immer nur ein Begriff, Schlagwort o.ä. geschrieben werden. Zur Verdeutlichung von Verbindungen, Zusammenhängen usw. können Linien, Pfeile und andere Symbole verwendet werden.
    • Farbliche Hervorhebungen sind ausdrücklich erwünscht.
    • Auch Zeichnungen und Symbole sind erlaubt.
  • Die SchülerInnen beginnen nun, ausgehend vom zentralen Begriff, neue Begriffe zu assoziieren. Sie können zunächst diesem Begriff folgen und so einen „Ast“ entstehen lassen. Ist der Ast zu Ende gedacht, entsteht ein neuer Ast an anderer Stelle. So entstehen Hauptlinien und Oberbegriffe, Nebenlinien und Sackgassen. Trotz der spontanen, kreativen und assoziativen Arbeitsweise entstehen strukturierte Ergebnisse
  • In der Regel ist die erste Phase des Mind Mapping nach etwa 5 Minuten zu Ende. Wenn dies noch nicht geschehen ist, bittet der/die LehrerIn die SchülerInnen, ihre Mind Maps noch einmal anzuschauen und evtl. weitere Verknüpfungen und Zusammenhänge kenntlich zu machen. Mind Maps bleiben immer veränderbar!
  • Nun werden die Mind Maps zusammengetragen, vorgestellt und ausgewertet.
  • Je nach geplantem Verlauf kann nun aus den subjektiven Mind Maps ein gemeinsamer Mind Map entstehen oder die Ergebnisse auf andere Weise in die Arbeit einfließen.

Tipp

Die Methode kann variiert werden. Es kann etwa eine gemeinsame Mind Map erstellt werden. Dazu wird der Begriff zentral auf einen großen Papierbogen geschrieben. Im Gespräch, durch Zuruf oder Kartenabfrage werden nun die Assoziationen gesammelt, auf Karten geschrieben und angepinnt. Durch „Umhängen“ der Karten kann die Struktur immer wieder verändert werden. Schließlich werden durch Linien und Symbole Zusammenhänge, Verknüpfungen, Abfolgen etc. gekennzeichnet.
Zuletzt aktualisiert: 2014-11-17

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