Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

Wandzeitung

Gruppengröße: beliebig
Material: Flipchart-Papier und Stifte (bunte), Klebstoff, Scheren, Klebeband
Einsatz: Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung, Wiederholung


Der Ursprung der Methode liegt beim Reformpädagogen Célestin Freinet,
der mit dieser Methode auf Probleme innerhalb einer Klasse aufmerksam
machen und Diskussionen zur Verbesserungen des Klassenklimas
anregen wollte.
Eine Wandzeitung kann als Präsentation und zusammenfassender Abschluss
einer Erarbeitungsphase dienen. Ebenso kann ein Projekt mit
Hilfe einer Wandzeitung dokumentiert werden. Lernende können beispielsweise
in Gruppen einen Teilbereich eines größeren Themenbereichs
bearbeiten und ihre Ergebnisse auf einem Plakat festhalten. Im Idealfall
stehen mehrere Räume zur Verfügung, sodass die Gruppen in Ruhe arbeiten
können Alle Plakate zusammen ergeben dann die Wandzeitung.
Die Wandzeitung sollte an einem Ort aufgehängt werden, an dem sie
gut sichtbar, leicht leserlich und für die Zielgruppe zugänglich ist. Eine
Wandzeitung kann je nach Kontext sehr unterschiedlich ausfallen, beispielsweise
gibt es Ideenwände, Ergebniswände, Informationswände
oder Meinungswände.
Die Wandzeitung kann als eigenständige Unterrichtsmethode, vor allem
sehr gut im Projektunterricht, eingesetzt werden, um die Ergebnisse zu
präsentieren.
Zuletzt aktualisiert: 2014-11-17

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