Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

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Es wurden 55 Hintergrundinformationen zu den ausgewählten Kriterien gefunden.

 

Ist-Analyse Wasser

Wasserverbrauch und die Qualität natürlicher Gewässer können leicht überprüft werden. Testen Sie es mit der Ist-Analyse aus und entwickeln Sie mit ihrer Schule Maßnahmen für eine Verbesserung der Wasserqualität.
 

Trinkwasser

Definition TrinkwasserTrinkwasser ist Wasser, das in natürlichem Zustand oder nach Aufbereitung geeignet ist, vom Menschen ohne Gefährdung seiner Gesundheit ein Leben lang genossen zu werden und das geruchlich, geschmacklich und dem Aussehen nach einwandfrei ist. Die Eignung des Trinkwassers wird von der Gesundheitsbehörde bestätigt. (Österreichisches Lebensmittelbuch)
 

Trinkwasserversorgung in Österreich

In Österreich wird der Wasserbedarf
  • zu 50% aus Quellwasser
  • zu 49% von Grundwasser
  • zu 1% durch Oberflächenwasser

 

Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch lässt sich in drei Bereiche gliedern:
 

Abwasser und Entsorgung

Wer Wasser verwendet, produziert auch Abwässer. Abwässer aus Industrie und Gewerbe dürfen vielfach nur nach entsprechender Vorbehandlung durch das Unternehmen gemeinsam mit häuslichen Abwässern in der Kläranlage gereinigt werden.
 

Wasserverschmutzung

Die Verursacher von Wasserverschmutzung gliedern sich in:
 

Wasser und Mensch

Wasser spielt nicht nur im Außen für uns Menschen eine große Rolle. Auch im Inneren sind wir ständig im Fluss - schließlich besteht unser Körper zu einem großen Teil aus Wasser.
 

Flüsse in Österreich

Insgesamt sind Österreichs Flüsse 100.000 km lang, d.h. sie würden 2,5x um die Erde reichen. Als Adern der Landschaft bestimmen und gestalten sie diese.
 

Einleitungstext Hochwasser

Besser lernen, wenn uns das Wasser nicht bis zum Hals stehtInwiefern Katastrophen, wie wir sie aus den letzten Jahren kennen, Anstoß für Lernprozesse in uns sind bzw. Änderungen in unseren Einstellungen und Verhaltensweisen bewirken, ist selbst nach eingehender Forschung nicht einfach zu beantworten. Zu unterschiedlich scheint hier der Verarbeitungsprozess einzelner Menschen oder ganzer Gruppen von Betroffenen zu sein.
 

Spurensuche & krumme Wege im Kamptal

Die Bilder sind noch präsent, doch die Diskussion ist schon verstummt. Trotzdem beschäftigte die Hochwasserkatastrophe am Kamp im Sommer 2002 nicht nur die Betroffenen, sondern auch Lehrende und Studierende an den Universitäten. Die „hohen Schulen“ sind in Krisensituationen aufgerufen, ihr Know-how „auszupacken“.
 

Hochwasser forciert Klimaveränderung?!

Wissenschaftliche Diskussionen und Klimamodelle weisen darauf hin, dass der Klimawandel häufiger zu extremen Wetterereignissen führen wird. Bedeutet die Reaktion der Gesellschaft auf solche Unwetter noch mehr Umweltbelastungen und damit eine Beschleunigung des Klimawandels? Eine Diskussion an einem Beispielort im Kamptal.
 

Didaktische Links zu „Hochwasser, Naturgefahren, Revitalisierung“

Allgemeine LinksGeneration Blue - NaturgewaltenDie Seiten der Generation Blue zum Thema Naturgewalten. (Hinweis: Die Navigation durch die Seiten ist links in der Navigations-Box).
 

NEPTUN & Company: Wasser im Wettbewerb

Wettbewerbe, Kampagnen und Aktionen sind noch immer die beste Bühne für innovative Projekte und Themen, die „zum Thema werden sollen“. Immer öfter gehen dabei auch OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen neue Wege.
 

Auf Du und Du mit dem Fluss: Gewässerpatenschaften, Riverwatching, Umweltbaustellen:

Kampagnen und Aktionen für die Flüsse, die diverse Verbände und Initiativen wiederkehrend oder dauerhaft anbieten, werden als Anlaufadresse und Partner für Gewässer-Engagierte immer wichtiger. Sie weisen häufig erfolgreich „Wege zum Wasser“. Im Sinne der Nachhaltigkeit stellen sie Kontinuität sicher, Know-how und Erfahrung sowie den geeigneten Rahmen bereit. Wir stellen hier einige solcher Initiativen vor.
 

Umweltbaustellen der Alpenvereinsjugend im Zeichen des Wassers

Im Internationalen Jahr des Wassers hat auch die Alpenvereinsjugend einige Aktionen mit dem Schwerpunkt Gewässer angeboten. Die Begeisterung der jungen Leute aus unterschiedlichsten Ländern war groß. „Wasser-Baustellen“ werden auch für die folgenden Jahre gefragt sein.Wildwassercamp für Jugendliche auf der Salza: Kanupolo, Kentern und Kehren …Statt in den Süden ging die Reise für 12 Jugendliche im Sommer nach Wildalpen an die steirische Salza – bei ca. 12°C Wassertemperatur, allerdings meistens mit Neoprenanzug dazwischen. Gemeinsam verbrachten sie eine Woche an, auf und in der Salza und erforschten jeden Tag einen neuen Abschnitt. Da gab´s viel zu entdecken: Stromschnellen, Steineslalom, Kehrwasser und auch Kiesbänke für die gemütliche Mittagspause, gute Plätze zum Baden, Felsenspringen, zum Wildwasserschwimmen und vieles mehr. Dazu viele, viele Spiele, wie z.B. Kanupolo und einen Wettbewerb in Modellbootsbau aus Naturmaterialien. Ab dem zweiten Tag ging´s richtig auf’s Wildwasser, erst noch gemütlich, später immer anspruchsvoller, zwischendurch etwas steinig. Vorneweg fuhr Hari im Kajak und alle anderen in Outsides (aufblasbare 2er-Schlauchkanadier) hinterher. Das restliche Betreuerteam war in Kajaks unterwegs, um bei Kenterungen schnell an Ort und Stelle zu sein, moralische Unterstützung zu leisten oder davonschwimmende Teile wieder einzusammeln. Selbstverständlich waren auch die Regeln für Natur- und Umweltverträglichkeit der Wassersportart ein Thema.
 

Ein Projekt der Naturfreunde
Internationale

Die Verbesserung der Wasserqualität, Renaturierungsprojekte, sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz sind u.a.Erungenschaften, die auch durch die Gewässerpatenschaften der Naturfreunde Internationale zustandegekommen sind. Erfolge, die zu neuen Zielen und Plänen animieren.GewässerpatenschaftenIn mehr als 10 Jahren Gewässerpatenschaften in Österreich hat sich an unseren Gewässern vieles zum Besseren verändert: So konnten im Bereich der Wasserqualität dank umfangreicher Investitionen in die Abwasserentsorgung wesentliche Verbesserungen erzielt werden.
 

Kinder für die Alpen: Eine Aktion des WWF

Mit dieser Aktion des WWFs wird Kindern an verschiedensten Beispielen anschaulich gezeigt welche Auswirkungen ihr sparsamer Umgang mit Wasser haben kann. Eingesparte und zuvor unvorstellbare Wassermengen werden dabei äußerst bildhaft dargestellt.
 

Der Neptun Wasserpreis

Der Neptun Wasserpreis wird alle zwei Jahre (das nächste Mal 2007) vom Lebensministerium, gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium sowie von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach und dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband verliehen. Die Auszeichnung soll das Bewusstsein für einen sorgsamen und innovativen Umgang mit dem Naturelement Wasser fördern.
 

Adolf-Czettel-Preis für Natur- und Umweltschutz

Stellvertretend für Wettbewerbe auf Landesebene stellen wir hier ein Projektbeispiel im Rahmen des Adolf-Czettel-Preises vor:Nistfloß für Flussseeschwalben: Neue Heimat am Kühlteich von Hohenau an der MarchAuf sandigen und kiesigen Inseln in der March und Thaya war die grazile Flussseeschwalbe einst recht häufig. Durch Flussbegradigung sind alle diese Inseln verschwunden, sodass Flussseeschwalben auf künstliche Brutflöße angewiesen sind. Da hochwassersichere, stabile Flöße teuer sind (ca. EUR 2.500 pro Floß) stellte die Gruppe der Berg- und Naturwacht Hohenau eigenständig neue Brutflöße im Kühlteich her. Bei erfolgreicher „Besiedelung“ durch die Schwalben ist die Herstellung weiterer Flöße geplant.
 

water[in]motion: Erfolgreicher Video-Wettbewerb für Jugendliche

Beim Wasser-Videowettbewerb des Lebensministeriums 2003 konnten Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahre ihre Ideen zum Thema in spielerischer, kreativer Auseinandersetzung auf bewegtes Bild bannen. Eine Herausforderung, die zahlreich angenommen wurde.Faszination Video„Video“ (lat.) heißt „ich sehe“. Eine Videokamera ist ein Auge mit Langzeitgedächtnis. Mit ihr kann man ganz einfach Wahrnehmungen festhalten und aufzeichnen. Jede Videokamera hat auch Ohren, die eher wahllos alles im Umfeld aufschnappen.
 

Umweltwettbewerbe in Hülle und Fülle

Mit den Kategorien Jugend-, JournalistInnen- und internationale Umweltpreise ist die folgende Site Fundgrube für alle Fans von Wettbewerben und solche, die es noch nicht sind. Wettbewerbsbörse
 

(Für)Flüsse verbinden: Wassernetzwerke des Lernens ... am Fluss und im Netz

Flüsse und ihre Einzugsgebiete sind Jahrtausende alte Netzwerke. Was liegt also näher, als dass sich FreundInnen und AnwohnerInnen derselben ebenfalls in Informations- und Bildungsnetzwerken organisieren? Insbesondere bei der beginnenden Umsetzung der EU-Wasserahmenrichtlinie, aber auch in der schulischen und außerschulischen Umweltbildung haben Netzwerke Zukunft.
 

Projekt Agenda-Park "Lebender Neckar": Ein integrierter Ansatz von Landschafts- und Bewusstseinsentwicklung

Das im Rahmen des europäischen Flüsseprojektes 'ARTery-Flusslandschaften der Zukunft als Lebensader der Regionen' vom Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim durchgeführte Projekt verbindet auf vorbildliche Weise Flussbelebung und Flusserleben. Ein erfolgreiches Bildungsprojekt war 'Wasser auf die Mühlen' dieser Entwicklung.
 

Flusseinzugsgebiet - was ist das?

Besonders durch die EU-Wasserahmen-Richtlinie (WRRL) und deren Umsetzung wird ein Begriff „Furore“ machen: Das Flusseinzugsgebiet
 

Flüsse feiern wie sie fließen: Wasserfest zum Wasser-Fest

Was haben Flüsse und Feste gemeinsam? Sie verbinden! Uns mit den Flüssen, FlussanrainerInnen untereinander – lokal, regional, international – und manchmal sogar das Lernen und Feiern. Ein Plädoyer, unsere Flüsse und an ihnen zu feiern.
 

Von Liebesgedichten, Seeplättlern & Unsink-Bars

Mit Information, Spiel und Spaß geriet Vorarlbergs erstes Fest der Flüsse und der Seen – aquarama – zum vollen Erfolg und zum Anreiz für weitere Feste, auch nach dem Jahr des Wassers.
 

Zeigen wie’s besser geht: Breitwasser statt Hochwasser

Mehr als 700 BesucherInnen kamen 2003 ins südsteirische Hohenbrugg zum Au-Fest der Interessengemeinschaft „Mein Quadratmeter Raabtal“, um die größte Altarmkette Österreichs zu feiern.
 

Lernfeste: neue Allianzen zwischen
Bildung und „lernender Region“

Lernfeste helfen mit attraktiven Weiterbildungspräsentationen Aufmerksamkeit unter der Bevölkerung wie auch unter den Medien zu wecken. Das kulturelle und kreative Potenzial der Menschen einer Region wird dabei transparent und nutzbar gemacht.Lernen wird zum FestNeben den zahlreichen Flussfesten bieten gerade Lernfeste zahlreiche Chancen in LA21-Prozessen, bei der Fluss-Leitbilderstellung und Bürgerbeteiligung bei der Umsetzung der Wasser-Rahmenrichtlinie.
 

Wasserkünste: Spiegelungen und Botschafter unserer Beziehung zum Wasser

Das Leben spendende und lebenswichtige Element Wasser hat seit jeher Menschen zu künstlerischer Auseinandersetzung und zum Dialog herausgefordert und inspiriert. Die Formen dieser Auseinandersetzung sind so vielfältig wie die Erscheinungsformen des Wassers und der Begegnungen mit ihm.
 

BergWasser Labyrinth – Gabe des Herzens

Das BergWasser Labyrinth lädt ein, das Element Wasser in all seinen Facetten wahrzunehmen und dabei die eigenen Herzens-Gaben zu entdecken. Ein Projekt zur Inspiration.
 

Das „Flaschenpostamt“

Das Flaschenpostamt war eine Rauminstallation des Österreichers Purkathofer und des Schweizers Thannhäuser im Jahr des Wassers. Dabei gab es einerseits Flaschen mit Etiketten, die eigens für diesen Zweck geschaffen wurden, außerdem standen Broschüren und Vordrucke bereit, die verwendet werden konnten, um einen Inhalt zu gestalten.
 

Keepers of the Waters – Environmental Solutions and Cultural Possibilities

Die Projekte der Amerikanerin Betsy Damon an der Mündung von Kunst, Wissenschaft und kommunalem Engagement haben vor allem ein Ziel: Bildung und Inspiration für nachhaltige Wasser-Zukünfte.
 

Flow Learning: Wasser findet seinen Weg - ein Plädoyer

„Es kommt in unseren Breitengraden aus dem Hahn, um nach ca. 30 cm Fallhöhe möglichst schnell wieder zu verschwinden. Es riecht nicht, es schmeckt nicht. Es sieht nach nichts aus, ist farblos-durchsichtig, verursacht von sich aus keine Geräusche. Verinnt zwischen den Fingern. Es lässt sich nur ungern festhalten, ist neutral.“
 

Alles im Fluss: Erforscht die Geschichte eures Baches

Es war einmal ...Habt ihr Lust, einmal die Geschichte eures Baches zu erforschen? Oder vielleicht gibt es ja nur noch ein Rohr unter dem Marktplatz, in das der Bach hineingepfercht wird. Und am Ende des Ortes darf das Wasser dann wieder ans Tageslicht. Da ist es doch spannend, einmal zu entdecken, wo genau der Bach früher einmal entlang geflossen ist. Und was er auf seiner Reise durch den Ort alles so erlebt hat: Durch das Wasserad einer Mühle gerattert, durch die Tröge einer Wäscherei gerauscht usw. Vielleicht hat sich auch der Name des Baches im Laufe der Zeit gewandelt.
 

Internationale Aktivitäten: Wasser ohne Grenzen

Gewässer haben zwar zu allen Zeiten auch politische und geographische Grenzen definiert, jedoch ist ihr Schutz zunehmend eine gemeinsame Zukunftsaufgabe. Zahlreiche Möglichkeiten auch im internationalen Kontext aktiv zu werden gibt es nicht nur am Weltwassertag. Eine kleine Auswahl zur Anregung.
 

Wassersprüche

Der Umgang mit Wasser beginnt im Kopf ... Hier einige Sprüche, Redewendungen und Zitate für den Einstieg ins Thema Wasser.
 

Europäisches Wasser-Jugendparlament

In unregelmäßigen Abständen findet auf Einladung eines Gastgeberlandes diese internationale Veranstaltung statt, die Wasserbildung mit politischer Bildung und Partizipation auf attraktive Weise verbindet. Im Jahr des Wassers 2003 fand die Veranstaltung auf Initiative von „Solidarität Wasser Europa“ und dem European Rivers Network statt.
 

International Water Monitoring Day: „The Global Water Sampling Project“ – An Investigation of Water Quality

Alljährlich nach dem Weltwassertag am 22. März können SchülerInnen sich an einem weltweiten Monitoring-Projekt beteiligen.
 

Wasser Global

Die im Sinne der Nachhaltigkeit so wesentlichen globalen Aspekte des Wassers stehen zwar nicht im Fokus dieser Homepage, wir möchten aber nicht verabsäumen, auf deren Bedeutung sowohl für das globale Lernen als auch für die Umweltbildung und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung hinzuweisen.
 

„Fluss-Konferenz“

Flusskonferenzen können am Beginn eines Projektes ein ideales Instrument sein, um Ideen zu konkretisieren. Warum nicht einmal organisiert und veranstaltet von den Jugendlichen selbst?IdeeFluss-Konferenzen sind ein bewährtes Instrument vor allem für die Initialphase, z.B. bei der regionalen Umsetzung der Wasserahmen-Richtlinie, bei der Erstellung eines Leitbilds oder zu Beginn von Planungsprozessen wie beispielsweise einer Renaturierungsmaßnahme. In vereinfachter Form können Fluss-Konferenzen durchaus auch von Jugendlichen initiiert werden. Die Aktionsidee stammt und wurde erprobt von der NAJU (der Natuschutzjugend in Deutschland). Eine Fluss-Konferenz wird ins Leben gerufen, um Öffentlichkeit für einen Bach oder Fluss herzustellen, für die Probleme, Visionen, Ideen aus Sicht unterschiedlicher Betroffener. Die Berichte in den Medien über das Ereignis haben schon so manches ins Fließen gebracht. Doch Vorsicht: Die professionelle Organisation eines solchen Ereignisses bedeutet auch ziemlich viel Arbeit.Vor der AktionIn einem ersten Schritt muss so viel wie möglich an Informationen zusammengetragen werden, um zu „ExpertInnen“ des Flusses zu werden. Interessengruppen (z.B. Angler, Landwirte, Wasserwerk, Industrie-Betriebe usw.) und deren Interessen müssen in Erfahrung gebracht werden sowie sonstige zugängliche Informationen über den Fluss recherchiert (z.B. im Archiv der örtlichen bzw. Regionalzeitung, RedakteurInnen befragen, bei Ämtern wie dem Bauamt, Landwirtschaftskammer, Wasserwirtschaftsamt etc. nach Baugenehmigungen, Ausbauplänen forschen, in der Stadtbibliothek und im Heimatmuseum alte Beschreibungen, Karten und Bilder gegebenenfalls abfotografieren usw.)StrategieAls Einstieg bietet sich dann eine gemeinsame Flussfahrt oder Wanderung entlang des Gewässers zusammen mit KommunalpolitikerInnen und JournalistInnen an, zu der man auch mit Plakaten BürgerInnen und AnliegerInnen des Flusses einladen kann. Berichte und Leserbriefe in der Presse sowie auch parallele Schul-Projekte halten in Bewegung Gekommenes in Fluss. Die Kunst liegt darin, im Denken und Planen immer einen Schritt vor der öffentlichen Diskussion zu sein (also immer zu überlegen: was kann als nächstes passieren?), um rechtzeitig durch neue Aktionen oder Informationen in der Presse und „life“ die Diskussionen und den Dialog über „euren“ Fluss oder Bach in Gang zu halten. Möglichst auf dem Höhepunkt des Interesses und der Beschäftigung mit dem Thema sollte der Vorschlag einer Fluss-Konferenz dann über die Presse publik gemacht werden. Es soll realistisch sein, dass ab dem Zeitpunkt der Ankündigung innerhalb von ca. drei Wochen das Ereignis stattfindet.Die Fluss-KonferenzDie Konferenz sollte grundsätzlich als öffentliche Konferenz geplant werden. Sie kann in einer Schule, dem großen Hinterzimmer eines Gasthauses, in einem Jugendzentrum o.ä. stattfinden, sodass auch interessierte ZuschauerInnen sie verfolgen können. Für die Leitung und Moderation der Konferenz sollte am besten ein/e JournalistIn gewonnen werden, weil diese meist als neutral angesehen werden. Eingeladen sollten (deklarierte oder vermutete) BefürworterInnen und GegnerInnen, möglichst in einem ausgewogenen Verhältnis, sowie ExpertInnen (FachjournalistInnen, WasserbauexpertInnen, MitarbeiterInnen der Universität etc.) und natürlich VertreterInnen der genehmigenden Behörde sowie lokaler und regionaler Umweltverbände werden. Ziel der Konferenz sollte eine Erklärung sein, mit der sich die Beteiligten zu einer bestimmten gewünschten Maßnahme oder zu bestimmten Zwischenschritten entscheiden.AlternativeEine gute und vielleicht überschaubarere Möglichkeit kann es auch sein, falls schon von anderer Seite eine Fluss- Konferenz in Planung ist, im Vorfeld eine eigene für Jugendliche der Region zu veranstalten und die Ergebnisse und Vorschläge dann gut vorbereitet in die große Fluss- Konferenz einzubringen. Dabei ist es sehr wichtig, die Ziele und Vorschläge auf möglichst wenige, „knackige“ Punkte zu begrenzen (also maximal drei Hauptpunkte, besser einer oder zwei), diese können besser und öfter kommuniziert und „transportiert“ werden. Zu deren Präsentation kann man sich auch Kreatives einfallen lassen.Quelle:Die Idee wurde – wie auch die anderen Aktionsideen – in überarbeiter Form mit freundlicher Genehmigung entnommen von der Naturschutzjugend Deutschland - Flussconnection.
 

Wasser am Wort: The River of Words

Wasser hat seit jeher unsere Alltagssprache durchdrungen, unaufhörlich inspiriert es Poesie und Lyrik. Jede Sprache und Rede hat ihren eigenen Rhythmus und Fluss. Verwunderlich eigentlich, dass sie als „Partnerin“ in Wasser-Projekten erst in letzter Zeit zunehmend zu Gast ist. Wie unterschiedlich, reichhaltig und berreichernd die sprachliche Beschäftigung mit Wasser sein kann, wollen wir mit den folgenden Beispielen skizzieren.
 

Geschichten rund um das Wasser - Der Fluss lebt in uns

Inspiration
  • Geben Sie den SchülerInnen einige Minuten Zeit, um sich an ihre persönlichen „Wassergeschichten“ zu erinnern: ein Erlebnis mit einem Fluss, Bach, Teich, Tümpel, See oder Meer. Danach sollen alle SchülerInnen ihre persönliche Wassergeschichte als kurze Anekdote vortragen.
  • Holen Sie aus der Gruppe Reaktionen zu den Geschichten ein. Gibt es Übereinstimmungen zwischen den Geschichten? Wurden bestimmte Themen öfter angesprochen als andere? Welche Verallgemeinerungen können zu den Geschichten gemacht werden?
  • Geschichten können mündlich und informell ausgetauscht werden. Eine schriftliche Geschichte wird anders erzählt. Auf welche Weise unterscheidet sich eine schriftliche Geschichte von einer mündlich erzählten Geschichte?
  • Geben Sie den SchülerInnen einige Minuten Zeit, um die ersten zwei Absätze ihrer Geschichte aufzuschreiben. Suchen Sie Freiwillige, die ihre schriftlichen Fassungen vorlesen, aber bevor sie das tun, weisen Sie die ZuhörerInnen an, beim Zuhören der einzelnen Arbeiten besonders auf visuelle und/oder klare Beschreibungen zu achten und Phrasen und Bilder, die ihnen interessant und lebendig erscheinen, aufzuschreiben.
  • Holen Sie Reaktionen zum Schreib-/Zuhörprozess ein. Jede/r SchülerIn soll in einem Wort seine/ihre Schreiberfahrung verdeutlichen sowie in einem Satz diese Wortwahl erklären. Z.B. frustrierend – das Bild füllte meine Gedanken aus, aber es war sehr schwer, es in Worte zu fassen. Freudig – es handelt sich dabei um eine meiner liebsten Erinnerungen und ich denke jedes Mal gerne daran.
ReflexionWelche anderen Themen und Substantive fallen uns in Geschichtsform genau so leicht ein? (Vielleicht die anderen Elemente: Luft, Feuer, Erde?) Was erklärt die fast universelle Zugänglichkeit von „Wassergeschichten“? Wiederholen Sie das am Anfang genannte Zitat: „Der Fluss lebt in uns.“ Diskutieren Sie die verschiedenen Interpretationen der SchülerInnen zu diesem Zitat.Weitere BearbeitungAn diesem Punkt haben LehrerInnen mehrere Auswahlmöglichkeiten:
 

Young Reporters for the Enviroment

Ein internationales Netzwerk für die Verbindung von Umwelt-Journalismus, Wissenschaft, Internet, Kooperation und Austausch
 

Wassermeditation

Eigenschaften und Wesen des Wassers, sein Fließen, seine Transparenz, seine Sanftheit und Kraft haben für die meisten Menschen eine meditative, vielleicht auch nur eine wohltuend entspannende, für viele aber auch eine spirituelle Dimension. Und: Sie bringen fast immer auch unsere Gefühle in Fluss.
 

Tipps zum sorgsamen Umgang mit dem Wasser

Obwohl in Österreich kein Wassermangel herscht, ist sorgsamer Umgang mit diesem kostbaren Gut Ehrensache. Oft sind es Aktivitäten mit geringem Aufwand, die den Wasserverbrauch in der Schule entscheidend sinken lassen. Und das spart auch Kosten.
 

Unterrichtsideen

Für den Unterricht bietet das Thema Wasser viele verschiedene Anknüpfungspunkte. Praktisch alle Unterrichtsgegenstände können miteinbezogen werden.
 

Kombileitfaden zur ökologischen Gesamtbeurteilung von Fließgewässern

Wer sich mit Fließgewässern beschäftigt, den interessiert die ökologische Qualität dieses Gewässers. Es gibt bereits auf den ersten Blick offensichtliche Anzeichen dafür, ob ein Bach lebendig oder krank ist.
 

Didaktische Links zum Wasser

Generation BlueGeneration Blue ist die Jugendplattform des Lebensministeriums zum Thema Wasser. Auf der Website werden interessante Informationen zum Thema Wasser für Jugendliche aufbereitet, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Begleitend gibt es viele Aktionen mit und für SchülerInnen und Jugendliche, Gewinnspiele, Newsletter und vieles mehr. Jump in!
 

Partizipation am Prüfstand: Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Ziel der Richtlinie ist es, durch die Beteiligung der Öffentlichkeit eine nachhaltige Wasserwirtschaft in Europa zu etablieren. Hierbei soll eine Verschlechterung aller Gemeinschaftsgewässer verhindert und Gewässer mit schlechter Qualität bis 2015 in einen „guten Zustand“ gebracht werden. Wie eine aktive Beteiligung in Österreich konkret aussehen könnte ist nach wie vor offen.
 

Der Stein des Anstoßes: Die UNO-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung

Weder haben unterschiedliche Gemeinschaften die gleiche Entstehungsweise von Problemen, noch lassen sich diese auf die gleiche Art und Weise bewältigen. Die zunehmende Globalisierung macht daher individuelles Handeln notwendig um Projekte erfolgreich umsetzen zu können.
 

Das WAS-WARUM-WIE der aktiven Öffentlichkeitsbeteiligung am Bsp. der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Erst wenn das „Was“ und das „Warum“ geklärt sind, sollte man über das „Wie“ nachdenken.
 

Rahmenbedingungen für erfolgreiche Beteiligungsverfahren

Menschen zu beteiligen bedeutet, sich auf ein komplexes Geschehen einzulassen. Unbekannte Parameter können dabei auftauchen und machen das Abstecken eines genauen Rahmens notwendig.
 

Partizipation am Beispiel der WRRL - eine Herausforderung für Politik, Verwaltung und NGOs

Die EU-Kommission setzt in ihren Richtlinien verstärkt auf die Einbindung der zivilen Gesellschaft - im Speziellen der NGOs - um die Umsetzung der Richtlinien in der Gemeinschaft zu verbessern. Die Bereitschaft der Politik sich früh mit einem Projekt zu identifizieren, verhindert Reibungsverluste mit der Öffentlichkeit. Partizipation erfordert aber auch ein Umdenken in der Verwaltung.
 

Galerie: Wasserbildung und Beteiligung

Zahlreiche Grafiken geben hier in 6 Punkten eine schnelle und übersichtliche Darstellung von Wasser und Beteiligung: Galerierundgang (pdf, 92 kB)
 

FORD-Umweltpreis

Im Jahr des Wassers hat auch bei dem jährlich vom Umweltdachverband organisierten FORD-Umweltpreis ein Wasser-Projekt Furore gemacht. 2003 war es das Projekt WASSER.ZEICHEN: Wie Bildung und Beteiligung in Fluss kommen.