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Mein Fußabdruck

Bild eines Fußabdrucks © BMLFUW
© BMLFUW

Der rot-weiß-rote Footprint-Rechner

Der Footprint-Rechner (www.mein-fussabdruck.at) wurde auf Initiative des BMLFUW gestartet, um Menschen die Möglichkeit zu geben, den persönlichen Footprint zu ermitteln. Die Umsetzung erfolgte mit wissenschaftlicher Unterstützung (Institut für soziale Ökologie) und Begleitung von UmweltexpertInnen der Plattform Footprint.

Der rot-weiß-rote Footprint-Rechner ermittelt weit mehr als nur den persönlichen "Flächenbedarf". Footprint vermittelt neue Sichtweisen zum Thema Klimawandel und liefert wertvolle Verbesserungsvorschläge, wie wir gemeinsam die Zerstörung unserer Umwelt stoppen können.

Der Rechner fragt nach verschiedenen Teilbereichen des Lebens – z.B. Ernährung oder Mobilität – und gibt Tipps, wie der eigene Footprint verkleinert werden kann. Er ist so aufgebaut, dass Teilbereiche des eigenen Footprint (z.B. Mobilität), ebenso wie der gesamte Footprint ermittelt werden kann.

Hier geht´s direkt zum Footprintrechner: Mein Fußabdruck

Berechnungsmethode

Das Konzept des ökologischen Footprint geht auf die Wissenschafter Mathis Wackernagel und William Rees zurück. 2003 wurde unter ihrer Schirmherrschaft das Global Footprint Network gegründet, um weltweit Maßnahmen zur Reduktion des ökologischen Defizits zu initiieren.

Zielsetzung des Global Footprint Network ist die Unterstützung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise durch Bekanntmachung des ökologischen Fußabdrucks, ein Managementinstrument, das die ökologische Begrenztheit unseres Planeten für Entscheidungsträger auf der ganzen Welt besser sichtbar macht.

Maßstab Global Hektar

Sowohl der Verbrauch von Ressourcen (= Footprint) als auch das Angebot an natürlichen Ressourcen (= Biokapazität) werden in so genannten "global Hektar" (gha) gemessen. Ein "Global Hektar" (= 10.000 m²) entspricht einem Hektar weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität.

Egal ob Fleisch oder Gemüse, Wasser oder Holz, Baumwolle oder Schaf­wolle, Getreide oder Agrardiesel, alles braucht einen Teil unserer Erdoberfläche, um entstehen zu können. Genauso wie Müll und Abgase von Kraftwerken, Flug- und Autoreisen Naturkapazitäten benötigen, um wieder unschädlich gemacht zu werden.

Fläche gehört zu den begrenzten Ressourcen auf dem Planeten. Da die Erde nicht wachsen wird, wird das auch so bleiben. Teilt man die vorhandene und auch nutzbare Fläche unserer Erde auf alle heute lebenden Menschen auf, dann entfallen auf jeden Menschen etwa 1,8 Hektar.

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Ausgezeichnet! Lernen für die Zukunft!

Melden Sie sich jetzt für die Vernetzungs- und Auszeichnungs-veranstaltung zum UNESCO Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung am 28. November 2018 in Graz an und seien Sie dabei, wenn die Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ an wegweisende Projektinitiativen aus ganz Österreich verliehen wird. Die Keynote halten Bildungsinnovator Thomas Nárosy und Schülerin Ivana Vlahusic.

Programm

Anmeldung zur Veranstaltung

#bestofaustria

@forumumwelt 

Teaser FUTURE LECTURES © KPH Wien-Krems

FUTURE LECTURE #3
Nachhaltig leben – Zukunft geben! Vermittlung christlicher Werte und notwendiger Kompetenzen für die nachhaltige Entwicklung unserer Welt

Termin: 26. November 2018, 15:30 - 18:30
Veranstaltungsort:
KPH Wien/Krems, Campus Wien-Strebersdorf, 1210 Wien, Mayerweckstraße 1, Festsaal

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