Österreichisches Portal für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Aufgezeichnet - der Podcast-Blog

#4 Das Interview, Teil 1

Über Interviews und Fragetechniken

In vielen Podcasts ist das zentrale Element ein Interview oder Gespräch. Expert*innen, Politiker*innen oder andere Interviewpartner*innen werden zu verschiedenen Themen befragt. Da es sich oft um Gesprächssituationen handelt, sind die Fragen meist zu hören – es gibt aber auch Podcasts wo man die Fragen des/der Interviewer*in nicht hören kann. Die Interviews selbst sind in ihrer Art oft sehr unterschiedlich. Mal im Stile eines Armin Wolf, mit harten Fragen und immer wieder nachbohren, mal eher wie eine Plauderei im Kaffeehaus. Die Art des Podcasts, die Wahl der Interviewpartner*innen, aber auch der Inhalt der jeweiligen Sendung bestimmen grundlegend wie die Interviews im jeweiligen Podcast rüberkommen; zusätzlich spielen natürlich noch die persönlichen Vorlieben der Podcast-Macher*innen eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Interviewstils.

Bildungswellen

Für den Podcast Bildungswellen haben wir uns bei den Interviews/Gesprächen am Stil unserer Interviews für die Jahrbücher BNE orientiert. Die Interviews sind explorative Hintergrundgespräche zu sehr spezifischen Bildungs- oder Nachhaltigkeitsthemen. Es geht in den Interviews vorwiegend um das Erklären und Erkunden von Themengebieten durch die Expert*innen.

Geräuschkulisse

Je nach Aufnahmecharakteristik des verwendeten Mikrofons ist es mehr oder weniger entscheidend wo man den Ton aufnimmt. In manchen Fällen kann es durchaus interessant sein Hintergrundgeräusche auch wahrzunehmen, in anderen Situationen ist es wiederum störend. Viel hängt dabei auch von der Art des Podcasts, der Interview-Situation, etc. ab. Im Fall von Bildungswellen konzentrieren wir uns auf eine eher intime Gesprächsatmosphäre mit möglichst wenig Hintergrundgeräuschen.

Die Aufnahme

Bei der Aufnahme selbst sollten alle störenden Geräuschquellen entfernt, vermindert oder abgeschaltet werden – etwa Smartphone oder Radio. Auch die Tonkabel selbst können störende Geräusche verursachen, leider ist das bei einer unserer Aufnahmen mal passiert. Wenn ein Ansteckmikrofon verwendet wird, hat man auch schnell mal Geräusche der Kleidung auf der Aufnahme. Es ist sinnvoll Mikrofone, sofern nicht in der Hand gehalten, immer auf ein Stativ zu stellen. Für Draußen bietet sich ein Windschutz für die Mikrofone an – die Ergebnisse werden damit sehr viel besser. Für Drinnen bieten sich eher Räume an, die einen satten und vollen Ton ermöglichen, leere und hohe Räume sind da eher ungeeignet. Auch wenn man kein Tonstudio zur Verfügung hat, kann man trotzdem die Tonqualität mit ein paar einfachen Handgriffen verbessern. Je kleiner der Raum desto besser. Eierkartons an der Wand, oder auch ein Tuch verringern den Hall. Eher in eine Ecke setzen, als Mitten im Raum.

Die Nachbearbeitung

Je nach verwendeter Software gibt es natürlich noch Möglichkeiten auf den Ton Einfluss zu nehmen, diese sind aber in der Regel beschränkt und in komplexeren Fällen eher Expert*innen vorbehalten. Die von uns verwendete Software Hindenburg Journalist lässt eine recht unkomplizierte Bearbeitung zu, hat aber klar ihre Grenzen.

Im nächsten Beitrag werden wir näher auf die Interviewsituation eingehen.

#3 Die Aufnahme

Über das Aufnehmen von Interviews

Die einfachste Regel in Bezug auf Audioaufnahmen lautet: je besser die Tonqualität der Tonaufnahme, desto besser das Ergebnis. Das klingt zuallererst einmal nach einer unnötigen Erklärung, aber im Gegensatz zu Video, lässt sich Ton nachträglich tatsächlich nur begrenzt retten. Deswegen sollte man schon im Vorfeld einer Aufnahme die Bedingungen für eine saubere Tonaufnahme ermöglichen.

Das Mikrofon

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Mikrofonen die für verschiedene Aufnahmesituationen unterschiedlich gut geeignet sind. Fürs Podcasting bieten sich vor allem klassische Interview- und Reportagemikrofone sowie Ansteckmikrofone an. Die Auswahl ist groß, auch an dieser Stelle sei wieder auf die umfangreiche Themensammlung von sendegate.de verwiesen – in unserem Fall haben wir uns für zwei Sennheiser MD42 inklusive Mikrofonstative entschieden. Damit sind wir ausreichend mobil, gleichzeitig kann man aber auch relativ unkompliziert eine einfache Studiosituation aufbauen.

Geräuschkulisse

Je nach Aufnahmecharakteristik des verwendeten Mikrofons ist es mehr oder weniger entscheidend wo man den Ton aufnimmt. In manchen Fällen kann es durchaus interessant sein Hintergrundgeräusche auch wahrzunehmen, in anderen Situationen ist es wiederum störend. Viel hängt dabei auch von der Art des Podcasts, der Interview-Situation, etc. ab. Im Fall von Bildungswellen konzentrieren wir uns auf eine eher intime Gesprächsatmosphäre mit möglichst wenig Hintergrundgeräuschen.

Die Aufnahme

Bei der Aufnahme selbst sollten alle störenden Geräuschquellen entfernt, vermindert oder abgeschaltet werden – etwa Smartphone oder Radio. Auch die Tonkabel selbst können störende Geräusche verursachen, leider ist das bei einer unserer Aufnahmen mal passiert. Wenn ein Ansteckmikrofon verwendet wird, hat man auch schnell mal Geräusche der Kleidung auf der Aufnahme. Es ist sinnvoll Mikrofone, sofern nicht in der Hand gehalten, immer auf ein Stativ zu stellen. Für Draußen bietet sich ein Windschutz für die Mikrofone an – die Ergebnisse werden damit sehr viel besser. Für Drinnen bieten sich eher Räume an, die einen satten und vollen Ton ermöglichen, leere und hohe Räume sind da eher ungeeignet. Auch wenn man kein Tonstudio zur Verfügung hat, kann man trotzdem die Tonqualität mit ein paar einfachen Handgriffen verbessern. Je kleiner der Raum desto besser. Eierkartons an der Wand, oder auch ein Tuch verringern den Hall. Eher in eine Ecke setzen, als Mitten im Raum.

Die Nachbearbeitung

Je nach verwendeter Software gibt es natürlich noch Möglichkeiten auf den Ton Einfluss zu nehmen, diese sind aber in der Regel beschränkt und in komplexeren Fällen eher Expert*innen vorbehalten. Die von uns verwendete Software Hindenburg Journalist lässt eine recht unkomplizierte Bearbeitung zu, hat aber klar ihre Grenzen.

Im nächsten Beitrag werden wir näher auf die Interviewsituation eingehen.

#2 Die Software

Hindenburg Journalist Software

Über das Schneiden von Audiodateien

Es gibt viele verschiedene Lösungen, um einen Podcast bzw. die Audiodateien zu bearbeiten. Der größte Player am Profi-Markt ist sicher ProTools – für unseren Anwendungsfall aber viel zu komplex und umfangreich. Als kostenfreie Alternative empfiehlt sich Audacity. Nach einigem Ausprobieren war aber schnell klar, dass einige der notwendigen Arbeitsschritte nicht so funktionieren wie wir es gerne gehabt hätten. Für die Verwendung im Unterricht bietet sich Audacity trotzdem an.

Nach ein wenig Recherche stießen wir auf die kostenpflichtige Software Hindenburg Journalist. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Basics hat man aber schnell erlernt, der Schnitt funktioniert nicht-destruktiv – das bedeutet man verliert nichts vom Original, die Exportfunktionen sind auf PodcasterInnen und Radiojournalist*innen zugeschnitten, die Online-Hilfe bietet auch viele Erklärvideos und der Ton lässt sich sehr intuitiv bearbeiten. Alles in allem hat uns das überzeugt, aber die Geschmäcker beim Tonschnitt sind sicherlich verschieden. Die Software bietet darüber hinaus auch noch eigene Möglichkeiten zur Integration mit Podcast-Hosting-Plattformen, um auch Upload und Veröffentlichung zu automatisieren. Für unseren Podcast ist diese Funktion vorläufig nicht relevant.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die umfangreiche Themensammlung von sendegate.de eingehen. Dort findet man hinsichtlich Software und Audioschnitt sehr gute Antworten.

Im nächsten Beitrag werden wir näher auf die verwendete Technik eingehen.

#1 Ein Podcast entsteht

Podcast Logo © FORUM Umweltbildung

Über die Vorbereitungen einen Podcast aufzusetzen

Podcasts sind aktuell in aller Munde. Egal ob Medienhäuser, Institutionen oder Privatpersonen. JedeR kann  sich im Netz Gehör verschaffen. Dabei stellen Podcasts durchaus eine spannende Alternative zu anderen Hör-, Seh- und Lese-Angeboten dar. Warum also nicht auch das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung auf eine neue Art und Weise vermitteln?

Zuallererst mussten wir ein Konzept für den Podcast entwickeln. Die sehr positiven Feedbacks auf die Inhalte des BNE Jahrbuchs haben die Richtung vorgegeben, der Fokus auf Interviews und Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten aus den Bereichen Bildung und Nachhaltigkeit war auch schnell gefunden.

Erst danach begann es kompliziert zu werden.

  • Welches Equipment wird benötigt?
  • Welche Software verwendet man zum schneiden?
  • Wo soll der Podcast veröffentlicht werden?
  • ...

Im Netz gibt es unzählige Anleitungen, Hilfestellungen und Erklärungen, aber auch da ist es gar nicht so einfach die geeignetsten herauszufiltern. Am umfangreichsten ist sicher die Themensammlung von sendegate.de. Dort wurde beinahe jede Frage schon gestellt und (manchmal) mit ein bisschen Suchen findet man auch sehr gute Antworten.

In den folgenden Beiträgen werden wir ein wenig näher auf die verwendete Technik und Software eingehen.

Folge 6

Porträt Simon Kornhäusl © Michael Schöppl

Anleitung zum Träumen

In der sechsten Folge von Bildungswellen sprechen wir mit Simon Kornhäusl über ermächtigendes Lernen und Lehren sowie die große Transformation unseres Verständnis von Bildung.

Der Podcast ist ab sofort auf iTunesSpotifyStitcher, etc. oder über unseren Podcast-Player auf der Website verfügbar.

Zum Weiterlesen:

Website von Simon

Pioneers of Change

Werkstatt für ermächtigendes Lernen und Lehren

Innovationsstiftung für Bildung

Buchtipps:

Philosophieren mit Kindern

Education for Future

Folge 5

Porträt Natalie Denk © Michael Schöppl

Wir wollen spielen

In der fünften Folge unseres Podcasts Bildungswellen sprechen wir mit Natalie Denk über Game-Based Learning, warum wir so gerne spielen und wie man Spiele sinnvoll in Bildungsprozessen einsetzen kann.

Zum Weiterlesen:

Zentrum für Angewandte Spieleforschung

BuPP.at – Information zu digitalen Spielen 

Aufbausimulation Cities – Skylines

Artikel zu Game-Based Learning im letzten Jahrbuch

Folge 4

Porträt Katharina Rogenhofer © Michael Schöppl

Mitmachen erlaubt!

In der vierten Folge unseres Podcasts Bildungswellen sprechen wir mit Katharina Rogenhofer über Fridays for Future, was Jugendliche durch politische Beteiligung lernen können und warum Greta Thunberg so inspirierend ist.

Der Podcast ist ab sofort auf iTunesSpotifyStitcher, etc. oder über unseren Podcast-Player auf der Website verfügbar.

Zum Weiterlesen:

Klimavolksbegehren

Fridays For Future Österreich 

Folge 3

Porträt Julia Althoff © Michael Schöppl

Social – Video – Education

In der dritten Folge von Bildungswellen sprechen wir mit der Medienexpertin Julia Althoff über Youtube als Bildungsmedium. Längst ist die Videoplattform das Leitmedium der Jugendlichen und damit auch im Kontext der Bildungsarbeit von Pädagog*innen relevanter denn je.

Zum Weiterlesen:

Mesh Collective

Initiative #DeineWürde 

Folge 2

Porträt Rolf Jucker © Michael Schöppl

Komplexität will gelernt sein

In der zweiten Folge von Bildungswellen sprechen wir mit dem Umweltbildungs- und BNE-Experten Rolf Jucker über Komplexität, Lernen durch Erfahrung und die Herausforderungen einer nachhaltigen Bildung.

Zum Weiterlesen:

Stifung Silviva

Keynote Symposium forum. ernährung heute Rolf Jucker

Lernen macht Spaß. Draußen garantiert. Oder doch nicht? 

Folge 1


Vom Draußen sein – Lernen als Weg

In der ersten Folge von Bildungswellen sprechen wir mit der Bildungsinnovatorin und Kulturvermittlerin Johanna Pareigis über ihr persönliches Bildungsverständnis, die Natur als Lehr- und Lernraum, über Bildung für nachhaltige Entwicklung und über das Forschen und Lernen von und mit Kindern.

Zum Weiterlesen:

Website Johanna Pareigis

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