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Jugendbeteiligung in den Alpen stärken

19.07.2017

© CIPRA

Wie können Jugendliche mehr in politische Prozesse eingebunden werden? Dieser Frage widmet sich das alpenweite Projekt GaYA.

Viele Jugendliche in den Alpen verlassen wegen schlechter Jobperspektiven ihre Heimatgemeinden und suchen ihr Glück in wirtschaftlichen Zentren. Gleichzeitig ist die politische Beteiligung von Jugendlichen in den Alpenregionen gering. Das Projekt GaYA (Governance and Youth in the Alps) setzt hier an. Das Ziel ist, die junge Generation stärker in politische Strukturen und Entscheidungsprozesse einzubinden, damit sie die Entwicklung ihrer Gemeinden mitgestalten. Ein Workshop zu Jugendpartizipation im Alpenraum, der am 29. Juni 2017 in Bozen stattgefunden hat, war ein erster Meilenstein im zweijährigen Projekt.

Obwohl die politische Beteiligung von Jugendlichen besonders wichtig ist, sind sie schwer zu erreichen und zu mobilisieren. Aus diesem Grund sind innovative Methoden gefragt, welche die Realität von jungen Menschen einbeziehen und sie durch kreative und interessante Ideen erreichen. Dieses Ergebnis lieferte eine alpenweite Vergleichsanalyse von Eurac Research im Rahmen des GaYA-Projekts, die am Anlass präsentiert wurde. Insgesamt 48 Alpenregionen und die Länder Liechtenstein und Slowenien wurden zum Thema demokratische Innovationen und Jugendbeteiligung befragt.

Das Projekt GaYA zielt darauf ab, junge Menschen stärker in das politische Leben zu integrieren. Viele politischen EntscheidungsträgerInnen sind sich der Vorteile der direkten Beteiligung Jugendlicher nicht bewusst. Neue Formen der Regierungsführung haben ein grosses Potenzial, um nachhaltigere und legitimere politische Entscheidungen zu ermöglichen. Im Projekt GaYA werden neue demokratische Methoden gesammelt und bereitgestellt, um die Herausforderungen des territorialen Zusammenhalts zu bewältigen. GaYA dauert von November 2016 bis Dezember 2018 und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durch das Interreg-Alpenraumprogramm und dem deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mitfinanziert.

Weitere Informationen finden sich auf der Website zum Projekt.


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