|
Nachhaltiger Konsum ist das
Viele Umweltprobleme der westlichen Welt lassen sich direkt oder indirekt auf die vorherrschenden Konsummuster zurückführen. Das Thema nachhaltiger Konsum gewinnt daher zunehmend an Bedeutung in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und den Medien. Vorangetrieben wird nachhaltiger Konsum durch neue Märkte bzw. neue KonsumentInnengruppen (LOHAS).
Was aber bedeutet nachhaltiger Konsum und ab wann ist Konsum nachhaltig? Nachhaltiger Konsum, so das Eine der am weitest verbreiteten Definitionen von nachhaltigen Konsum ist jene des Osloer Symposiums, das 1994 NGOs und RegierungsvertreterInnen zusammenbrachte, um ein Arbeitsprogramm für nachhaltige Produktion und nachhaltigen Konsum zur Vorlage bei der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung auszuarbeiten. Diese Definition greift die ganzheitliche Produktlebenszyklus-Perspektive auf: 2008 legte die Europäische Kommission einen EU Aktions-Plan zu nachhaltigem Konsumieren und Produzieren vor. Darin wird intelligenteres Konsumieren (Smarter Consumption) als eines von fünf Aktionsfeldern fokussiert. Diskutiert werden in diesem Papier Fragen wie: "Welche Signale können wie geschaffen werden, um Konsumenten nachhaltiges Konsumieren zu erleichtern bzw. sie dazu zu bewegen?" oder: "Wie können KonsumentInnen vor irreführenden oder falschen Werbeversprechen („Greenwashing“) geschützt werden?" In Österreich finden in diesem Jahr zum sechsten Mal die ![]() KonsumentInnen an die Macht? Mit jeder Kaufentscheidung im Geschäft oder via Internet für ein ökologisches oder sozialverträgliches Produkt, mit jeder Entscheidung für ein klimaschonendes Transportmittel können KonsumentInnen den Verbrauch natürlicher Ressourcen reduzieren, zur Vermeidung von Treibhausgasen beitragen und zu sozial-gerechten Arbeitsbedingungen beitragen. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über Bildungsmaterialien, Projekte & Initiativen, Multimedia-Applikationen und Veranstaltungen sowie über relevante Links und Literatur zum Jahresthema "Nachhaltiger Konsum". |