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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) BNE zielt darauf ab, den Menschen Kenntnisse, Einstellungen und Fähigkeiten zu vermitteln, die für eine nachhaltige Entwicklung notwendig sind. Zentral ist die Bewusstseinsbildung und Identifikation mit dem Lebensraum. BNE ist daher nicht nur Wissensvermittlung, sondern handlungsorientiertes politisches Lernen. Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, Lernenden Kompetenzen und Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihnen ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten.
So heißt es etwa in einer Erklärung der OECD-Bildungsminister: „Nachhaltige Entwicklung und sozialer Zusammenhalt hängen entscheidend von den Kompetenzen der gesamten Bevölkerung ab – wobei der Begriff 'Kompetenzen' Wissen, Fertigkeiten, Einstellungen und Wertvorstellungen umfasst.“ Mehr darüber in der Publikation Der deutsche Erziehungswissenschaftler und Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung", Prof. Dr. Gerhard de Haan, hat die mit dem Begriff BNE verbundenen Kompetenzen unter dem Konzept der Gestaltungskompetenz ausformuliert. Gestaltungskompetenz lässt sich dabei in zehn Teilkompetenzen gliedern:
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