Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

BNE zielt darauf ab, den Menschen Kenntnisse, Einstellungen und Fähigkeiten zu vermitteln, die für eine nachhaltige Entwicklung notwendig sind.

SchülerInneprojekt NACHHALTIGKEIT:KREATIV 2006/07Zentral ist die Bewusstseinsbildung und Identifikation mit dem Lebensraum. BNE ist daher nicht nur Wissensvermittlung, sondern handlungsorientiertes politisches Lernen. Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, Lernenden Kompetenzen und Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihnen ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten.

So heißt es etwa in einer Erklärung der OECD-Bildungsminister: „Nachhaltige Entwicklung und sozialer Zusammenhalt hängen entscheidend von den Kompetenzen der gesamten Bevölkerung ab – wobei der Begriff 'Kompetenzen' Wissen, Fertigkeiten, Einstellungen und Wertvorstellungen umfasst.“ Mehr darüber in der Publikation
Download OECD, Definition u. Auswahl von Schlüsselkompetenzen (pdf, 380 kB).

Der deutsche Erziehungswissenschaftler und Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung", Prof. Dr. Gerhard de Haan, hat die mit dem Begriff BNE verbundenen Kompetenzen unter dem Konzept der Gestaltungskompetenz ausformuliert. Gestaltungskompetenz lässt sich dabei in zehn Teilkompetenzen gliedern:
  • weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen

  • vorausschauend denken und handeln

  • interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln

  • gemeinsam mit anderen planen und handeln können

  • an Entscheidungsprozessen partizipieren können

  • andere motivieren können, aktiv zu werden

  • die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können

  • selbstständig planen und handeln können

  • Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können

  • sich motivieren können, aktiv zu werden

www-Link Download des Programms Transfer 21, Orientierungshilfe Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Sekundarstufe I