![]() Willkommen beim österreichischen Portal für Bildung und Klimaschutz! Dieses Portal bietet Ihnen Informations- und Unterrichtsmaterialien zum Thema Klima, Klimaschutz und Klimawandel, mit besonderem Bezug auf Österreich.Die hier gesammelten Materialien richten sich einerseits an LehrerInnen und MultiplikatorInnen aus dem Bildungsbereich, welche Inputs und Materialien für den Unterricht suchen. Andererseits auch an all diejenigen, welche der Klimawandel nicht kalt lässt und sich kritisch damit auseinander setzen wollen. Dieses Portal soll Ihnen helfen, sich in der Flut der Angebote zurecht zu finden, indem es ausgewählte Bildungs- und Informationsmaterialien übersichtlich sammelt und zusammenstellt. Der folgende "Newsbereich" wird ständig aktualisiert und möchte über Veranstaltungen, Publikationen, Medienberichte informieren. Die Klimaschutz geht Hand in Hand mit der Senkung von CO2-Emissionen. Wissen Sie, wie viel CO2 Sie z.B. durch ihr Mobilitätsverhalten produzieren? Kennen Sie die Folgen ihrer Gewohnheiten? Der Werden Sie zu Carbon Detectives!
Carbon Detectives ist ein dreijähriges EU-Projekt mit dem Ziel die Prinzipien und Werte der nachhaltigen Entwicklung in den Unterricht zu integrieren. Das Projekt soll LehrerInnen und SchülerInnen im Alter von 8 bis 14 Jahren in 10 verschiedenen Ländern ermutigen und inspirieren ihren ökologischen Fußabdruck in der Schule zu reduzieren. Informieren Sie sich und machen Sie mit: Elektrische Energie effizient nutzen
Die E-Control und das Forum Umweltbildung haben das Schulprojekt „Elektrische Energie effizient nutzen“ entwickelt, um das komplexe Thema Energie und Energienutzung für SchülerInnen aufzubereiten. Ziel ist es mit „state of the art“ Inhalten und interaktiven Elementen ein umfangreiches Wissen zum Thema „Energie“ lebensnah und abwechslungsreich zu vermittelt. Das Projekt bietet LehrerInnen und SchülerInnen eine Reihe innovativer Internet-Applikationen, um den Themenkreis elektrische Energie und Energieeffizienz spielerisch und anschaulich zu erfahren. Klimawandel in den Medien Wie retten der Mensch und die Politik das Klima?Im Dezember 2011 fand die 17. Klimakonferenz in Durban statt. Nachdem 2012 das Kyoto-Protkoll ausläuft wurde dieser Konferenz besondere Beachtung geschenkt. Zeit Online widmete dem Klima einen großen Themenschwerpunkt. Weltklimarat warnt vor Extremwetter Weckruf für die Erde kurz vor dem UN-Klimagipfel in Durban: Einem Bericht des Weltklimarats IPCC zufolge wird die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts immer häufiger zu extremen Wetterbedingungen mit längeren Dürreperioden und Überschwemmungskatastrophen führen. Dabei sind wieder einmal die armen Länder besonders betroffen. Der IPCC-Sonderbericht zu Extremwetter-Ereignissen bescheinigt der Weltgemeinschaft erneut, welche Auswirkungen ihr Nichthandeln auf die Zukunft der Erde haben kann. Eine Zusammenfassung der Analyse wurde im November in der ugandischen Hauptstadt Kampala veröffentlicht. Klimawandel verursachte Hitzerekord Der Hitzerekord im Juli 2010 in Moskau war laut Studie mit 80 prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Folge der Erderwärmung. Der Rekord sei weniger auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen zurückzuführen als vielmehr auf den langfristigen Trend der Erderwärmung, schreiben deutsche Forscher. Die Rekordhitze 2010 mit Schwerpunkt im westlichen Russland habe europaweit den extrem heißen Sommer 2003 sogar noch übertroffen. Die Forscher errechneten die Gesamtwahrscheinlichkeit von 80 Prozent, dass die Erderwärmung Ursache für die Hitze von 2010 in der Region um Moskau war. Klimaschutz im Moor Moore zählen zu den seltensten und ökologisch wertvollsten Lebensräumen. Der Naturschutz kümmert sich daher seit Jahren um ihren Erhalt. Doch Moore sind auch aus einem ganz anderen Grund interessant: Sie tragen zum Klimaschutz bei. Das Umweltbundesamt, der WWF und die Österreichischen Bundesforste haben gemeinsam die Studie "Moore im Klimawandel" (PDF) herausgegeben, die die Rolle der Moore als Kohlenstoffspeicher beschreibt. Medieninteresse am Klimawandel ist weltweit stark angestiegen Die Zahl der Presseartikel zum Thema „Klimawandel“ hat sich seit 1996 weltweit auf das vier- bis achtfache erhöht. Wie eine Studie des KlimaCampus der Universität Hamburg jetzt zeigt, hat sich das Medieninteresse europäischer und nordamerikanischer Länder dabei besonders ähnlich entwickelt. Andere Staaten aus Asien, Afrika, Südamerika oder Arabien weisen kaum länderübergreifende Übereinstimmungen auf. Die Energiewende bis 2050 ist machbar Kann die Menschheit ihre Energie vor allem aus Windrädern, Biomasse und Sonnenstrahlen beziehen? Für den Weltklimarat IPCC ist die Antwort klar: Ja, es geht - wenn die Politik nur will. Bereits im Jahr 2050 könnten 77 Prozent aller Energie weltweit aus regenerativen Quellen stammen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Weltklimarates. Schon heute sind demnach erneuerbare Energien wettbewerbsfähig. Der Himmel über dem AKW Deutschland steigt nicht nur aus der Kernenergie aus – sondern auch aus dem Klimaschutz. Die Ereignisse in Fukushima haben dazu geführt, dass Deutschland es mit dem Ausstieg aus der Atomkraft eilig hat. Die bis vor kurzem heftig umstrittenen Neubauten von Kohlekraftwerken scheinen nun die willkommene Alternative zum Atomstrom zu sein. VerfechterInnen der erneuerbaren Energien fühlen sich betrogen. Blaupausen sind nicht die Lösung Ob Fischgründe, Wälder, oder Wasserressourcen – unkontrollierte Nutzung gefährdet die Existenz von Gemeingütern. Doch das muss nicht so sein, betont die US-amerikanische Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom: Sie erklärt in einem science.ORF.at-Interview, wie man Ressourcen nachhaltig und zum Wohle aller verwaltet. Klimaschutz muss enger mit Nachhaltigkeit verknüpft werden Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, hat das vorherrschende Wirtschaftsmodell Ende Januar auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) im schweizerischen Davos als „weltweiten Selbstmordpakt“ bezeichnet. Nötig, so Ban, sei eine „Revolution zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung“, die wegführen müsse von dem „achtlosen Konsum“ knapper werdender Ressourcen. Kurzfilm: Die Rechnung In dem vierminütigen Beitrag von Peter Wedel steht der CO2-intensive Lebensstil eines Großstädters (gespielt von Benno Fürmann) im Gegensatz zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Menschen in Entwicklungsländern. Weitere Infos zum Thema: Germanwatch Klimagipfel 2010 endet mit Kompromiss Nach zwei Wochen und einer langen letzten Verhandlungsnacht ist der Klimagipfel in Cancun in Mexiko am 11. Dezember mit der Einigung auf einen Kompromiss und einen weiteren Fahrplan zu Ende gegangen. Die Teilnehmer bestätigten den Entwurf der Abschlusserklärung - der massive Widerstand von Bolivien wurde ignoriert. Überraschend ist vor allem, dass die großen Nationen, die sich zuvor unversöhnlich gegenübergestanden waren, dem von der mexikanischen Präsidentschaft präsentierten Papier zustimmten. Global reden, lokal bremsen Zum Gedenken an Hermann Scheer, den Träger des Alternativen Nobelpreises, der Mitte Oktober verstorben ist, veröffentlicht LE MONDE diplomatique einen Beitrag von ihm zum Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen: Die Weltöffentlichkeit war über den blamablen Ausgang der Weltklimakonferenz in Kopenhagen vor allem deshalb so schockiert, weil sie sich ein Scheitern im Grunde nicht vorstellen konnte. Alles schien für einen Erfolg zu sprechen: eklatanter Problemdruck, optimistische Regierungsankündigungen, eindringliche Appelle der Nichtregierungsorganisationen, weltweites Medieninteresse und die Teilnahme zahlreicher Staatschefs, die aus dem Treffen eine Art "G 120"-Gipfel machten. Doch so überraschend ist das Debakel nicht ... Diplomaten in der Sackgasse Steht der international abgestimmte Klimaschutz vor dem Aus? Die derzeitigen Verhandlungen in Bonn, die als Zwischenschritt zu neuen Klimaabkommen gedacht waren, sind in die Sackgasse geraten. Der scheidende Chef des Klimasekretariat sieht Schwarz. Ozeane werden eindeutig wärmer Triftige Aussagen über das Ausmaß der Klimaerwärmung zu machen, ist unter anderem deshalb so schwierig, weil die Messmethoden heute viel besser sind als früher. US-Forscher haben mögliche Fehler, die darauf beruhen, nun in einer neuen Studie zu den Weltmeeren berücksichtigt: Zwischen 1993 und 2008 sind sie eindeutig wärmer geworden. Dies berichten John M. Lyman von der US-Ozeanbehörde NOAA und Kollegen nach einer detaillierten Fehleranalyse und Neubewertung vorhandener Messdaten in "Nature". Klimawandel - der Beitrag der Bildung Die Klimaweltkonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 brachte nicht die Ergebnisse, die alle erhofft hatten. Die VertreterInnen aus aller Welt konnten sich nicht auf langfristige Klimaziele einigen. Doch was für Auswirkungen hat das auf unser Leben? Was sind die Perspektiven im Bereich Klimaschutz? Und welchen Beitrag kann Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten? Diese Fragen beantworten in dieser Ausgabe des BNE-Journals ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen. Ozeandüngung mit Eisen produziert Gift Die Ozeandüngung mit Eisen gehört zum Katalog umstrittener Maßnahmen, mit denen der Klimaerwärmung aktiv entgegengewirkt werden soll. Nach einem ersten großangelegten Experiment steht die Effektivität dieser Methode mehr denn je in Zweifel - sie hat aber noch eine andere Schattenseite: Manche Algen produzieren ein Nervengift, das Säugetiere und Vögel töten kann, wie Forscher der San Francisco State University berichten. Arme Länder brauchen mehr Hilfe Die am wenigsten entwickelten Länder der Welt brauchen laut einer Studie nicht irgendwann, sondern sofort finanzielle Hilfe, um die Folgen des Klimawandels bewältigen zu können. Ohne sich auf konkrete Zahlen festzulegen, sind die Autoren überzeugt, dass es schon jetzt eine erhebliche Lücke zwischen den Summen gibt, die die Länder als Hilfe erhalten, und jenen, die nötig sind, um die Folgen des Klimawandels bewältigen zu können. Und das Problem wird sich bis 2030 dramatisch verschärfen. Gletscher geben Relikte frei, die besser verborgen bleiben sollten Schwer abbaubare organische Substanzen, die schon lange verboten sind, kommen nun wieder ans Licht. Ziehen sich Gletscher aufgrund der Klimaerwärmung zurück, kommen Dinge zum Vorschein, die über Jahrzehnte oder Jahrhunderte in den Eismassen ruhen und besser unter Verschluss blieben. Forscher der Empa, der ETH Zürich und der Eawag beschreiben in einer eben erschienenen Studie in Environmental Science and Technology, dass schwindende Gletscher seit rund zehn Jahren sekundäre Quellen für Substanzen sind, die schon lange verboten sind und industriell nicht mehr produziert werden. Dazu gehören unter anderem technische Chemikalien, die beispielsweise als Weichmacher in verschiedenen Materialien oder als Pestizide verwendet wurden, aber auch Dioxine. Trendwende in China und USA theoretisch möglich Schlecht steht es um die Umwelt angesichts des stetig wachsenden globalen Energiebrauchs. Doch das müsste nicht so sein, wie Berechnungen zeigen. China könnte ein Vielfaches seines Strombedarfs durch Windenergie decken, auch die USA könnte möglicherweise komplett auf Solarenergie umstellen. Wenn man denn wollte. Wie genau das von statten gehen könnte, berichten Umweltforscher um Michael B. McElroy im Fachblatt "Science". Fische schrumpfen durch Klimaerwärmung Die Klimaerwärmung lässt Fische schrumpfen. Einzelne Arten haben laut einer aktuellen Studie in den vergangenen Jahrzehnten sogar die Hälfte ihres Körpergewichtes verloren. Gleichzeitig sind die Fischbestände in Nord- und Ostsee sowie in Flüssen in Europa um durchschnittlich 60 Prozent zurückgegangen. Unabwendbare Sintfluten: Neue Klimastudien bestätigen den Trend Was passiert, wenn der Meeresspiegel um 25 Meter steigt? Wann dieses apokalyptische Szenario genau eintreten wird, kann niemand sagen. Doch es dürfte langfristig unabwendbar sein, behauptet nun ein deutsch-britisches Forscherteam in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience". Climate Change: Global Risks, Challenges & Decisions Die Ergebnisse dieser Klima-Konferenz im März 2009 in Kopenhagen galten als Arbeitsgrundlage für den im Dezember 2009 stattfindenden Klimagipfel in Kopenhagen. Hier können Sie den Synthesis-Report downloaden. Klimawandel als Bildungsthema Der Bulletin der Umweltbildung (03/2008) Schweiz beinhaltet interessante Tipps, wie der Klimawandel im Unterricht behandelt werden kann. Vorgestellt werden die Projekte ClimaTIC, ein Bildungsprojekt über Umweltveränderungen und Nachhaltige Entwicklung und Al Gores globales Projekt GLOBE sowie eine Germanwatch Klimaexpedition. Nachgegangen wird auch der Frage, ob die Umrundung der Erde rein durch Sonnenenergie möglich ist. Veranstaltungen, Initiativen, Wettbewerbe UNO Klimakonferenz in Durban 2011Die Klimaschutzvereinbarungen von Kyoto laufen Ende 2012 aus. In Durban verhandelten VertreterInnen von knapp 200 Staaten vom 28. November bis zum 10. Dezember über eine Nachfolgeregelung und scheiterten. Die Verlängerung des Kyoto-Protokolls wurde auf die nächste Klimakonferenz 2012 verschoben. Bis 2015 soll ein "Weltklimavertrag" ausgearbeitet werden, dessen Ziele dann 2020 in Kraft treten sollen. Die USA, China und Indien, die für rund die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind, haben sich aber bereit erklärt, an diesem Vertrag mitzuwirken und verbindliche Reduktionen zu akzeptieren. Anpassung an den Klimawandel Neben dem Klimaschutz ist die Anpassung an klimawandelbedingte Auswirkungen die notwendige zweite Säule der Klimapolitik. Um die aktuellen und zu erwartenden Folgen des Klimawandels auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft zu verringern, sind Initiativen und Maßnahmen zur Anpassung erforderlich. Sowohl einzelne Staaten als auch internationale Organisationen haben dies erkannt und setzen sich in den letzten Jahren verstärkt mit dem Thema „Klimawandelanpassung" auseinander. Mögliche Risiken und Herausforderungen durch den Klimawandel werden diskutiert und geeignete Herangehensweisen zur Anpassung entwickelt. Das Umweltbundesamt bietet eine Fülle an Information zum Thema Anpassung an den Klimawandel. YASUNI - Two seconds of life Der Dokumentarfilm YASUNI - Two seconds of life handelt vom einzigartigen Angebot des Präsidenten von Ecuador, das Erdöl im Boden des Yasuní-Nationalparks zu lassen und den ursprünglichen Regenwald zu erhalten. Die internationale Staatengemeinschaft soll die Hälfte der aus der Erdölexploration zu erwartenden Einnahmen ersetzen. EARTH HOUR 2011: Schalten auch Sie das Licht aus! Am 26. März 2011 fand von 20:30 bis 21:30 Uhr zum fünften Mal die größte Klima-Aktion der Welt statt. 1,3 Milliarden Menschen in 135 Ländern nahmen an der Earth Hour 2011 teil. Weltweit feierten Menschen mit Milliarden erleuchteten Kerzen diese besondere Stunde. Vom Opernhaus in Sydney über die Königspaläste von Bangkok und Stockholm bis zum Eiffelturm in Paris gingen für eine Stunde die Lichter aus. UN-Klimakonferenz in Cancun (COP 16) Die UN-Klimakonferenz in Cancun fand vom 29. November bis zum 10. Dezember 2010 in Cancun in Mexiko statt. Die Erwartungen an diese Konfrerenz waren gering, nachdem die Klimakonferenz im Jahr davor (Kopenhagen) enttäuschend endete. Die Ergebnisse von Canucun jedoch geben Grund zur Hoffnung. 11. Österreichischer Klimatag - Forschung zu „Klima im Wandel, Auswirkungen und Strategien“ in Österreich Der Klimatag ist eine informelle Veranstaltung mit dem Ziel, einen Überblick über die Themen aus dem Bereich „Klima im Wandel, Auswirkungen und Strategien“ zu geben, zu denen in Österreich aktuell geforscht wird. Der Klimatag dient dabei insbesondere auch dem Austausch und dem Kontakt zwischen allen an der Forschung interessierten Personen und Institutionen, besonders auch zur Vernetzung von naturwissenschaftlichen und sozioökonomischen oder auch anderen Fachbereichen. Finden Sie hier die Dokumentation des 11. Österreichischen Klimatages im März 2010. 1. Lerngarten der erneuerbaren Energien, in Kötschach-Mauthen, Kärnten. Im Rathaus der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen wird auf einer Ausstellungsfläche von ca. 300 m² der erste österreichische "Lerngarten" zum Thema "Erneuerbare Energien" errichtet und mit hands-on Experimenten (kleine, alters- und themenbezogene Experimente, bei denen die SchülerInnen durch Erfahrung lernen) und Demonstrationsversuchen (große und eigens angefertigte Experimente, die zum Staunen anregen und Neugier schaffen) ausgestattet. Diese Experimente wurden zuvor von SchülerInnen erprobt und mit Versuchsanleitungen versehen. Der Lerngarten stellt entdeckendes und handlungsorientiertes Lernen in den Vordergrund und soll vor allem außerschulisches Lernen für alle Altersgruppen fördern. Dem gesamten Aufbau liegt ein pädagogisches Konzept zu Grunde, das in Arbeitsgruppen zusammen mit Vertretern der Pädagogischen Hochschule Kärntens, dem Klimabündnis Kärnten sowie der Volks- und Hauptschulen Kötschach-Mauthens erarbeitet wurde. Initiative Climate Austria Climate Austria ist eine Kooperation zur freiwilligen Kompensation von CO2-Emissionen und: - bietet Privatpersonen die Möglichkeit, ihren CO2-Ausstoß zu berechnen und diesen zu kompensieren. - wendet sich mit speziell zugeschnittenen Lösungen an Unternehmen und zeigt, wie diese ihren CO2-Ausstoß kompensieren können. - versteht sich dabei als Bindeglied zwischen Menschen bzw. Unternehmen und Klimaschutzprojekten in Österreich und auf der ganzen Welt. Publikationen Studie: Moore im Klimawandel
Österreichs Moore speichern große Mengen an Kohlenstoff, der durchden Klimawandel, aber auch durch die nach wie vor fortschreitende Entwässerung von Mooren entweichen kann. 90% der ursprünglichen Moorfläche Österreichs sind bereits verloren. Modellrechnungen des Umweltbundesamtes, die in dieser Studie zum ersten Mal veröffentlicht werden, zeigen, dass 85 % der Hochmoore in der Mitte des 21. Jahrhunderts bei einem Anstieg der Jahresmitteltemperatur um etwa 2,3°C einem hohen klimatischen Risiko ausgesetzt sein werden. Wolken, Wind und Wetter: Alles, was man über Wetter und Klima wissen muss. Ein Kinder-Uni-Buch
Die spannende Welt über unseren Köpfen – für kleine und große Leser. In einem neuen Buch aus der erfolgreichen Kinder-Uni-Reihe erzählt der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf, was die Lufthülle unserer Erde Spannendes zu bieten hat: Blitz und Donner, Schnee und Hagel, Tornados, Hurrikane und flauschige Gebilde mit merkwürdigen Namen, die einen manchmal ziemlich nass dastehen lassen. Er erklärt, was das Wetter vom Klima unterscheidet, warum am Nordpol keine Palmen wachsen, was Forscher aus einem drei Kilometer langen Eis am Stiel lernen und wieso ohne das Meer alles nichts wäre. Nicht zuletzt gibt er auch eine Antwort auf die Frage, warum es auf der Erde immer wärmer wird. Stefan Rahmstorf, Klaus Ensikat, Deutsche Verlags-Anstalt, 2011; 224 Seiten, 19,99 EUR; ISBN: 978-3421043368 Die Kuh ist kein Klimakiller
"Kühe rülpsen Methan." Dennoch sind Rinder unverzichtbar für die Welternährung - durch ihren Beitrag zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und zur Begrenzung des Klimawandels: In nachhaltiger Weidehaltung haben Wiederkäuer das Potenzial, Kohlenstoff als Humus im Boden zu speichern. Die höchsten Emissionen gehen von der synthetischen Düngung der großen Monokulturen Mais und Sojabohnen aus. Sie verbraucht viel Energie und setzt Lachgas frei. Wiederkäuer sind prädestiniert zur Nutzung derjenigen Böden, die nicht beackert aber durch Beweidung vor Erosion geschützt werden können. Dieses Buch stellt die Systemfrage und bietet weit mehr als die Rehabilitierung der Kuh: Es belegt die Multifunktionalität des Boden-Pflanze-Tier-Komplexes in der nachhaltigen Landwirtschaft, nennt die wissenschaftlichen Fakten und lässt Menschen zu Wort kommen, die mit dem Wissen des 21. Jahrhunderts wieder auf die symbiotischen Potenziale der Weidewirtschaft mit Kuh und Co. setzen. Anita Idel, Metropolis Verlag, 2010; 210 Seiten; 18,00 EUR ISBN 978-3-89518-820-6 Jahrhundertproblem Klimawandel: Forschungsstand, Perspektiven, Lösungswege
Seit dem vierten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC) ist klar, dass der Klimawandel die globale Herausforderung dieses Jahrhunderts ist. Ziel muss es sein, den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren, so dass die Erderwärmung sich in überschaubaren Grenzen hält. Klima- und energiepolitische Lösungsansätze sind bekannt: Mindestziele für die Reduktion von Treibhausgasemissionen, die konsequente Fortführung des Emissionshandels, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Technologieförderung. Das Buch gibt einen kompakten und fundierten Überblick über den aktuellen Stand der klimapolitischen Debatte, zeigt Lösungswege und Optionen auf. AutorInnen: Marian Adolf, Susanne Böhler, Daniel Bongardt, Andreas Dietrich, Susanne Dröge, Siegfried Frech, Ursula Fuentes, Michael von Hauff, Harald Kohl, Wolfram Krewitt, Michael Müller, Sascha Müller-Kraenner, Stefan Rahmstorf, Tilman Santarius, Imme Scholz, Nico Stehr Susanne Böhler, Daniel Bongardt, Siegfried Frech (Hrsg.), Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts., 2009; 237 Seiten, 16,80 Euro (D), ISBN: 978-3-89974457-6 Das Ende der Welt, wie wir sie kannten
Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden. Der Klimawandel, so die Autoren, werde gewöhnlich als Gegenstand von Meteorologie, Ozeanologie und Gletscherforschung betrachtet, er sei aber vor allem ein kulturelles Phänomen. Der Klimawandel und seine Bewältigung stellten daher nicht nur technologische, sondern vor allem kulturelle Aufgaben dar. Claus Leggewie, Harald Welzer, Sachbuch, 288 Seiten, 2009, gebunden S. Fischer Verlag, 20,60 €,ISBN 978-3-10-043311-4 Klimawandel in Österreich
War es im Mittelalter nicht genauso warm wie heute? Wieso wurden unsere Almen mit Eis übergossen? Und wie konnte Ötzi so lange im Eis begraben bleiben? Klima ist immer im Wandel und gerade im Alpenraum ist es in den vergangenen 20.000 Jahren immer wieder zu teils dramatischen Klimaänderungen gekommen. Mehr als 20 KlimawissenschafterInnen aus den verschiedensten Fachbereichen versuchen nun, einen Überblick über den derzeitigen Wissensstand der österreichischen Klimaforschung von der Eiszeit bis in die moderne Warmzeit zu geben. Roland Schmidt, Christoph Matulla, Roland Psenner (Hrsg.) Reihe "alpine space - man & environment", Band 6; ISBN: 978-3-902571-89-2 brosch., 184 Seiten, zahlreiche Farbgrafiken und Tabellen 2009, innsbruck university press - iup Klimaschutz mit IT: WWF International entwirft globale Strategie WWF International hat einen Entwurf für die erste globale Strategie zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch die Informationstechnologie (IT) vorgelegt. Die Umweltstiftung schlägt als Lösungswege z.B. eine IT-gestützte Stadtplanung, sensorgestützte Energiesysteme in Gebäuden oder den stärkeren Einsatz von IT-Systemen bei staatlichen oder privatwirtschaftlichen Dienstleistungen vor. Auswirkungen des Klimawandels auf Wien unter besonderer Berücksichtigung von Klimaszenarien Diese Studie zeigt die Auswirkungen des Klimawandels für Wien. Fazit: Die durchschnittlichen Temperaturen in den kommenden Jahren werden ansteigen - im Sommer um bis zu 2,5 Grad. Auch Hitzewellen werden vermehrt auftreten. AutorInnen: H. Kromp-Kolb, H. Formayer, L. Clementschitsch Heiße Luft. Reizwort Klimawandel. Fakten-Ängste Geschäfte Das Buch erklärt allgemein verständlich zunächst den heutigen Stand der Wissenschaft. Hauptziel dabei ist, harte von weichen Fakten zu trennen und auch die Unsicherheiten der Forschung aufzuzeigen. Mit Wahrscheinlichkeiten kann der auf Sicherheit erpichte Zeitgeist nur schwer umgehen. Dadurch gerät die Klimatologie mitten in die gesellschaftlich-politische Debatte. In diese Diskussion mischt sich das Buch ein. Weder ein alarmierendes „Schwarzbuch Klima“ war das Ziel, noch ein abwiegelndes „Weißbuch“ und schon gar kein verwaschenes „Graubuch“, sondern eines, das die Tatsachen beim Namen nennt und harte von weichen Fakten trennt – ein Schwarz-Weiß-Buch eben.
EDITION VAbENE, Wien-Klosterneuburg, 2008, 263 Seiten, Format 21 x 15 cm, 53 Abbildungen, 5 Tabellen, € 24.90, SFr 42.-, ISBN 978-3-85167-213-8 Weltatlas des Klimawandels Der »Weltatlas des Klimawandels« fasst alles Wissenswerte zur Geschichte, zu den Ursachen und Gefahren der Klimakatastrophe zusammen. Wissenschaftlich fundiert und anschaulich in der Darstellungsweise zeigt der Atlas die möglichen Auswirkungen des Klimawandels. Wie kann die Menschheit in Zukunft ernährt werden, wie können Wasserknappheiten vermieden, die biologische Vielfalt bewahrt, die Gesundheit erhalten und Städte und Kulturgüter zu geschützt werden?
Kirstin Dow, Thomas E. Downing: Weltatlas des Klimawandels - Karten und Fakten zur globalen Erwärmung, 2007, Europäische Verlagsanstalt, EUR 19,90, ISBN 978-3434506102Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg, 2007, 240 S., EUR 19,90, ISBN 978 3 701 730 674 zurück |