Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

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Ist-Analyse Abfall

Was haben wir schon – was brauchen wir noch?Bevor die derzeitige Situation verbessert werden kann, sollte man sich zuerst ein Bild davon machen. Mit einer Ist-Analyse kann herausgefunden werden, in welchen Bereichen ohnehin schon viel geleistet wird, in welchen Bereichen Defizite vorliegen und wo Einsparungspotenziale vorhanden sind. Für den Bereich der Abfallvermeidung eignet sich besonders eine Input/Output-Analyse - Erhebungsblätter zum Downloaden können dabei sehr hilfreich sein.
 

Grundsätzliches über Littering

Littering ist einer der ersten Schritte in der Abfallproblematik und hat ökologische, ökonomische wie auch soziale Folgen. Die Zusammenhänge, warum Abfall achtlos weggeworfen wird, sind dabei sehr unterschiedlich.Littering – was ist das genau?Littering, ein Wort aus dem Englischen, hält Einzug in unseren deutschen Sprachraum und verlangt eine genauere Betrachtung und Erklärung. Da es in der deutschen Sprache kein wirkliches Äquivalent dafür gibt, wird das Wort mit „achtlos weggeworfener Abfall im öffentlichen Raum“ oder mit „zumüllen“ bzw. „vermüllen“ übersetzt. Öffentliche Orte des Geschehens sind unter anderem Grünanlagen, Straßen, Gewässer oder Haltestellenbereiche.
 

Littering global gesehen

In allen Ländern wird gelittert Littering betrifft nahezu alle Länder, aber nur wenige Staaten beschäftigen sich intensiver mit diesem Thema. Der Umgang mit Littering und die Lösungsansätze in den einzelne Ländern sind durchaus unterschiedlich.
 

Schule und Littering

Warum soll sich die Schule mit Littering beschäftigen?Gerade Jugendliche gehören zu den Hauptverursachern des Litterings. Die Gründe, warum gerade sie für zunehmende 'Vermüllung' mitverantwortlich sind, können in einer Rebellion und Auflehnung gegen unsere erwachsene Gesellschaft und deren Übereglement zu finden sein.
 

Abfallvermeidung und Energie sparen "auf den ersten Blick"

Die umweltberatung hat Aufkleber für die Erleichterung der Abfalltrennung und -vermeidung sowie für umweltfreundliches Handeln im Schulalltag entworfen.
 

Abfallarten: Gefährlich oder nicht – das ist hier die Frage

Um Strategien der Abfallvermeidung sinnvoll umsetzen zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Abfallarten es gibt. Nicht immer ist klar, wo die Trennung zwischen Restmüll und Problemstoffen liegt.
 

Indirektes Abfallaufkommen: Der „ökologische Rucksack“ ist manchmal ganz schön schwer!

Die Idee des „ökologischen Rucksacks“ beruht auf der Überlegung, wie man rechnerisch am besten vorgehen könnte, um die Menge an Natur zu verdeutlichen, die in jedem Sachgut steckt. Hier kann Schule ansetzen und ein Bewusstsein für den tatsächlichen „Preis“ eines Produktes schaffen.
 

Mülltrennen und mehr: Aspekte der Nachhaltigkeit in Schulprojekten

Die gesamte Müllproblematik – von der Müllentstehung bis zum Recycling – war viele Jahre wesentlicher Inhalt der Umweltbildung und wird nun auch zu einem Thema der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Aspekte der Nachhaltigkeit können sehr leicht in Schulprojekte integriert werden.
 

Die Input/Output-Analyse (Ist-Analyse)

Um einen Überblick über die in einer Schule anfallenden Abfallmengen und über mögliche Einsparungspotenziale zu bekommen, sollte eine Input-Output-Analyse gemacht werden. In dieser Analyse wird der Input (Einsatzstoffe) dem Output (Abfälle) gegenübergestellt.
 

Die Input/Output-Erhebung

Um sich einen Überblick der momentanen Situation machen zu können, ist eine Gegenüberstellung der angeschafften Einsatzstoffe (Input) und dem anfallenden Abfall (Output) anzuraten.
 

Indirektes Abfallaufkommen: Beispiele gibt es viele

Quellen für indirektes Abfallaufkommen sind sehr zahlreich zu finden - es ist nur notwendig, etwas genauer hinzusehen. Sie sind abhängig von örtlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich und auf den ersten Blick oft nicht ersichtlich.
 

Die Müllanalyse: Ein notwendiges Instrument der Quantifizierung

Müllanalysen (Abfallsortieranalysen) sind ein wichtiges Instrument zur Erfolgskontrolle von abfallwirtschaftlichen Maßnahmen. Die Ergebnisse der Müllanalyse dienen zur Masseberechnung pro Jahr und somit zur Erfüllung der Abfallnachweisverordnung, die eine jährliche Aufzeichnung der anfallenden Abfälle nach Art Menge, Herkunft und Verbleib vorsieht. Eine Restmüllanalyse liefert zudem wervolle Anhaltspunke bezüglich weiterer Vermeidungspotentiale.
 

Ökologischer Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck -- kurz Fußabdruck oder Footprint genannt -- ist ein 'Nachhaltigkeitsmesser'. Er erechnet den Verbrauch der Ressource Land, der notwendig ist, um eine bestimmte Art von Lebensstil und Lebensstandard aufrecht zu halten.
 

... ein großer Schritt für die Menschheit

Der ökologische Fußabdruck ist diejenige Fläche auf der Erde, die ein Mensch verbraucht, um seinen jeweiligen Lebensstil und Lebensstandard zu halten.Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks (engl.: Ecological Footprint) wurde 1994 von William Rees und Mathis Wackernagel entwickelt, um die Umweltverträglichkeit von Konsum und Handlungen einzelner Personen oder Staaten miteinander in Bezug zu setzen. In die Berechnung werden Flächen eingeschlossen, die ein Staat zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt. Es werden aber auch jene Flächen mit einbezogen, die durch den Abau von Müll oder zum Binden von freigesetztem Kohlendioxid 'verbraucht' werden.Der globale HektarDie Fläche des Fußabdrucks wird hierbei in 'globalen Hektar' (gha) angegeben. Der globale Hektar ist ein Maß, das die unterschiedliche Fruchtbarkeit von Böden berücksichtigt. Eine Fläche in einem Ackerbaugebiet kann z.B. mehr erzeugen als die gleiche Fläche in einer Wüste. Der globale Hektar ist also ein Durchschnittswert, der sich aus den unterschiedlichen Arten von Bodenproduktivität erechnet. Somit entspricht ein globaler Hektar einem Hektar durchschnittlicher biologischer Produktivität weltweit. Durch diese Maßzahl können unterschiedlichste Länder und Gebiete weltweit miteinander verglichen werden.1 Fußballfeld pro PersonWürde man die Erdoberfläche mit einer gegenwärtigen Weltbevölkerung von 6,6 Mrd. Menschen gleichmäßig auf die Menschheit aufteilen, so stünden jedem Einzelnen zur Deckung seiner/ihrer Bedürfnisse 1,8 gha Land zur Verfügung. Zieht man davon 20% für Natureservate und unbewirtschaftete Wildnis ab, bleiben noch 1,4 gha. Würde man der 'wilden' Natur 50% des verfügbaren Lebensraumes zugestehen, blieben jedem Menschen bei gleicher Verteilung noch etwa 1 gha Land für seinen Fußabdruck - das entspricht der Fläche eines Fußballfeldes.
 

Weitere Fußabdruck-Rechner

Folgende Übersicht von Fußabdruckrechnern soll aufzeigen, welchen Fokus weitere Footprint-Tests im Vergleich zum rot-weiß-roten Rechner haben.
 

Den eigenen Fußabdruck berechnen

Eine große Stärke des Konzepts des ökologischen Fußabdruckes ist, dass er benutzerfreundlich aufbereitet ist. Jede Person mit Computerzugang hat die Möglichkeit, den eigenen Fußabdruck zu berechnen. Somit kann ein persönlicher Bezug zwischen dem eigenen Verhalten und dessen Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung hergestellt werden.Der österreichische Footprint-RechnerSeit Herbst 2007 hat Östereich einen eigenen Footprintrechner, der auf den aktuellsten östereichischen Daten basiert. Mit dem rot-weiss-roten Fußabdruckrechner können neben dem gesamten Footprint auch Teilbereiche wie z.B. die Ernährung oder Mobilität ermittelt werden. Fragen, die nicht beantwortet werden möchten oder können, werden durch östereichische Mittelwerte ergänzt.
 

Warum können wir mehr Ressourcen verbrauchen als nachwachsen?

Diese Frage lässt sich prägnant mit einem Zitat von Claude Martin von WWF International beantworten:
 

Was ist ein Globaler Hektar?

Das Land dieser Erde ist unterschiedlich produktiv, je nachdem, wie es beschaffen ist und wo es liegt. So ist z.B. der Boden im Gebirge um vieles weniger ertragreich als der Boden in einem landwirtschaftlichen Gebiet. Ein Globaler Hektar (gH) entspricht einem Hektar weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität.
 

Was ist ein ökologisches Defizit?

Jene Menge an Ressourcen, die wir rascher verbrauchen als sie nachwachsen, nennt man ökologisches Defizit.
 

Welche Maßnahmen kann ich setzen, um meinen ökologischen Fußabdruck zu verringern?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie jede/jeder Einzelne seinen/ihren Fußabdruck verkleinern kann. Die 4-F-Regel (Wolfgang Pekny und Herbert Rauch) zeigt die 4 Handlungsbereiche an, in denen man am meisten zur Veringerung des Fußabdrucks beitragen kann:
 

Wie lässt sich Energie in Fläche umrechnen?

Bei der Berechnung des ökologischen Fußabdrucks wird untersucht, wie viel Fläche von den verschiedenen Landkategorien benötigt wird. Die Kategorien: Ackerland, Weideland, Infrastruktur, Wald, Wasser, Energiefläche.
 

Wie sieht der Fußabdruck im internationalen Vergleich aus?

Der Footprint pro Kopf steigt in Ländern mit höherem Einkommen stetig an. Würden alle Menschen der Erde den westeuropäischen Lebensstandard haben, würden drei Planeten Erde benötigt um den Ressourcenverbrauch sicher zu stellen. Der Footprint von Östereich, der Schweiz oder Deutschland beträgt im Durchschnitt 4,5 bis 5 globale Hektar (gH) pro Kopf. Im EU-Mittel sind es 4,8 gH pro Kopf, die USA verbrauchen 9,6 gH pro Kopf. Im Vergleich: Weltweit sind 1,8 Hektar pro Kopf verfügbar.
 

Wodurch unterscheiden sich der Ökologischer Fußabdruck und der Ökologische Rucksack?

Der Ökologische Rucksack... kennzeichnet jene Menge an Stoffen und Energie, die der Umwelt entnommen wird, um ein bestimmtes Produkt oder eine Leistung zu erzeugen. Um z.B. 1 kg Eisen zu produzieren, müssen 14 kg Material „bewegt“ werden -- die Energie, die es für den Abau und die Produktion benötigt, das Werkzeug für die Verarbeitung und den Transport, etc. Ein Kilogramm Gold hat sogar einen Ökologischen Rucksack von 350.000kg, weil die Goldgewinnung um Einiges kostspieliger und aufwändiger ist als z.B. die Eisenherstellung.
 

Warum gibt es verschiedene Footprint-Rechner?

Die verschiedenen Fußabdruckrechner lehnen sich in der Regel an die Berechnungsmethode von William Rees und Mathis Wackernagel an. Sie unterscheiden sich allerdings in der Datengrundlage, der Anzahl der ausgewählten Messparameter und in den Zielgruppen. Die unterschiedliche Datengrundlage erklärt sich daraus, dass die Daten je nach Land, Bundesland oder Zeitpunkt unterschiedlich sein können. Zum Beispiel wird der Strom in Deutschland hauptsächlich aus den nicht erneuerbaren Energiequellen Atomkraft und Kohle erzeugt. In Östereich hingegen stammt der meiste Strom von der Wasserkraft. Ob Atomstrom oder Wasserkraft – jede Nutzungsvariante verändert den Fußabdruck. Demzufolge hat z.B. die Benutzung von strombetriebenen öffentlichen Verkehrsmitteln unterschiedliche Auswirkungen auf den ökologischen Fußabdruck, je nachdem aus welcher Quelle er stammt.
 

Pro und Contra ökologischer Fußabdruck

Pro: BewusstseinsbildungDer ökologische Fußabdruck legt eine Lösung der behandelten Probleme durch eine Reduktion des Verbrauches an Ressourcen und Transportmitteln nahe. Indirekt weist der Footprint eine technische Lösung zurück und setzt stattdessen eine Bewusstseinsbildung in Gang.
 

Möglichkeiten und Grenzen des ökologischen Fußabdrucks

Der ökologische Fußabdruck ist ein anschauliches Instrument zur wissenschaftlichen Quantifizierung von (ökologischer) Nachhaltigkeit in den verschiedensten Lebensbereichen. Aber er hat auch seine Grenzen. Denn Nachhaltigkeit kann weder gänzlich durch Indikatoren erfasst noch vollständig quantifiziert werden.
 

Partizipation im Unterricht
Forschendes und selbstbestimmtes Lernen ist aktive Beteiligung

Partizipation heißt Teilnahme an Entscheidungen. Im Unterricht bedeutet Partizipation selbstbestimmtes Lernen und Beteiligung an der Gestaltung seiner Rahmenbedingungen. SchülerInnen nehmen selbst Einfluss auf die Gestaltung von Prozessen, die den Unterricht und das Leben an der Schule betreffen.
 

Außerschulische Kinder- und Jugendpartizipation
Planen mit anderen Augen

Kinder sehen die Welt mit anderen Augen als Erwachsene. Aus einer anderen Perspektive. Sie haben andere Bedürfnisse, Wünsche und Interessen. Planungen von Erwachsenen für Kinder und Jugendliche können gut gemeint sein, aber auch hier gilt: Nur die Betroffenen selbst wissen, was für sie gut ist. Und seien sie noch so jung.
 

Was ist Agenda 21?

In der Agenda 21 werden dringliche Fragen angesprochen, welche sich für die nachhaltige Entwicklung unseres Planeten stellen. Gleichzeitig wird versucht, die Welt auf die Herausforderungen des nächsten Jahrhunderts vorzubereiten. Die Agenda 21 ist Ausdruck eines globalen Konsenses und einer politischen Verpflichtung auf höchster Ebene zur Zusammenarbeit im Bereich von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und Umwelt.
 

Lokale Agenda 21 als Prozess

Bei der Umsetzung einer Lokalen Agenda 21 als Schritt zu einer nachhaltigeren Gesellschaft werden Themen der nachhaltigen Entwicklung behandelt. Neben den thematischen Schwerpunkten kommt dabei aber auch den Prozessen und insbesondere den Lernprozessen, welche durch eine LA21 eingeleitet werden, eine mindestens ebenso wichtige Rolle zu.
 

Allgemeine Definition von Partizipation

Zur Orientierung, was denn Partizipation und Jugendpartizipation überhaupt bedeuten, folgen hier ein paar Punkte zur Definition von Partizipation.
 

Themen und Akteure einer Lokalen Agenda 21

Das Spannende an der Lokalen Agenda 21 ist, dass sich BürgerInnen an politischen Entscheidungen über klassische aber auch ganz neue Themen auf kommunaler Ebene beteiligen können.
 

Beteiligungsformen

Oftmals ergibt sich die Form der Beteiligung „einfach so“, indem man einmal beginnt sich mit den Leuten, den Ressourcen, den Strukturen und Ideen, die zur Verfügung stehen auseinander zu setzen. In vielen Fällen jedoch fragt man sich – als Gemeinde, als Region, als Jugendverein, als Schule etc. – ganz gezielt, auf welche Art und Weise man denn Jugendliche oder Schulen überhaupt einbinden könnte in einen Beteiligungsprozess im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.
 

Fragen für die Ist-Analyse

Bevor man sich für eine Beteiligungsform entscheidet, sollte man herausfinden, welche Form am geeignetsten wäre. Am Anfang steht häufig die Frage: 'Wie kann ein Projekt zur Beteiligung von Jugendlich und Schulen in lokalen Agenda 21-Prozessen organisiert sein und wann ist welche Form geeignet?' Dafür sollte die Situation vor Ort anhand einer Ist-Analyse untersucht werden.
 

Ökologische Beschaffung

Auch bei wenig Mitspracherecht Verantwortung zeigenDie Beschaffung von öffentlichen Schulen wird grundsätzlich von den Gemeinden geregelt. Die Beschaffung der Schule in der Bauphase ist z.B. eine Entscheidung bei der die SchülerInnen und LehrerInnen meist keinerlei Mitspracherecht haben. Wird der Beschluss zum Neubau bzw. Sanierung der Schule gefasst, könnte durch die Wahl des Standorts, der Sonneneinstrahlung, des Heizsystems, der Baustoffwahl, usw. die Auswirkungen der Schule als Bauobjekt auf die Umwelt reduziert werden. Dieser Bereich der Beschaffung wird in den besten Fällen unter Berücksichtigung der Ansprüche der SchülerInnen und LehrerInnen durchgeführt, grundsätzlich aber von der Gemeinde beschlossen.
 

Ist-Analyse zur ökologischen Beschaffung

Die umweltfreundlichste Beschaffung ist natürlich immer die ”Nichtbeschaffung”, darum wird auch zu Beginn des Beschaffungsprozesses eine Ist-Analyse durchgeführt, um den unbedingten Anschaffungsbedarf zu garantieren.
 

Materialien und Geräte - umweltfreundlich vom Radiergummi bis zum Kopierer

Die wichtigsten Materialien und Geräte fürs Büro, für den Untericht und die Werkstätten - hier im gnadenlosen Öko-Check!
 

Schul- und Büromöbel - gesundes und umweltfreundliches Lernen

Die Wahl der richtigen Schulmöbel wird hauptsächlich von zwei Aspekten beeinflusst. In erster Linie geht es um die Gesundheit der Kinder, diese kann durch Schadstoffe in den Möbeln beeinträchtigt werden. Und andererseits geht es um das ökologische Design. Beide Aspekte werden durch den umweltfreundlichen Einkauf berücksichtigt.
 

Papier - vom Altpapiercontainer auf den Schreibtisch

Der enorm steigende Papierverbrauch sollte uns wenigstens zur Einhaltung umweltfreundlicher Mindeststandards anhalten!Es gibt viele Gründe für Umweltkriterien bei der Beschaffung von Papier und Papierprodukten. Der ungebremste Papierverbrauch (laut Prognosen soll der Papierverbrauch zwischen 1990 und 2010 weltweit um 50% bis 80% steigen!) ist dabei ebenso zu nennen wie die oft unklare Herkunft, die großen Mengen und die umweltfeindliche Bewirtschaftungsmethode. Weiters problematisch sind der hohe Energie- und Frischwasserverbrauch, die Emissionen in Abwasser und Luft, sowie der hohe Chemikalieneinsatz bei der Herstellung. Schlussendlich landet Papier immer im Müll und steigert somit das Abfallaufkommen.
 

Gründe für die umweltfreundliche Beschaffung

Bevor man sich für eine ökologische Beschaffung entscheidet, muss zuerst klar sein, weshalb die Schule umweltfreundlich einkaufen soll. Verbreitete Vorurteile z.B. bezüglich zu hoher Kosten werden hier aufgedeckt!
 

Einleitungstext Das Umweltzeichen

Umweltzeichen als wichtige HilfeUmweltzeichen sind eine wichtige Hilfe für die ökologische Beschaffung. Für die KonsumentInnen bieten sie eine Orientierungshilfe. Durch Umweltzeichen werden sie auf umweltfreundliche Produkte aufmerksam gemacht. Dadurch kann das Nachfrageverhalten von KonsumentInnen dahingehend beeinflusst werden, dass umweltfreundlichen Produkten der Vorzug gegeben wird. Für den Hersteller und Handel sind Umweltzeichen eine Marketing-Möglichkeit, um sich gegenüber Mitbewerbern zu unterscheiden. Sie produzieren bzw. verkaufen weniger umweltbelastende Produkte und lenken damit die Angebotsstruktur positiv in Richtung umweltfreundliche Produkte.
 

Staatliche Umweltzeichen

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Weitere Umweltmarken

Abgesehen von den staatlichen Umweltzeichen gibt es auch Umweltmarken, die von wissenschaftlichen Institutionen für spezielle Produkte vergeben werden. Hier werden die wichtigsten für Elektrogeräte sowie für das Bauen, Einrichten und für Textilien stichwortartig angeführt.ElektrogeräteEnergie-Etikette – besser mit A
 

Prinzipien hinter der Learnscapes-Idee

Die Anforderungen an die Schule und ihre Schulfreiflächen haben sich in den letzten Jahren stark erhöht. Unter Einbeziehung dieser so genannten Learnscape-Prinzipien werden kreative und hochqualitative Flächen geschaffen, die Möglichkeiten für Spiel, Spaß und Lernen bieten.
 

Funktionen von Schulgebäuden und Freiräumen

Der „Lernort Schule“ mit seinen Freiflächen Innen wie Außen, wird zunehmend auch Erfahrungs- und Erlebnisort für motorische und soziale Prozesse. Eine Herausforderung in der Gestaltung für SchülerInnen und LehrerInnen.
 

Learnscapes – Schulfreiräume nutzen

Das Entwickeln und Umgestalten von Schulgeländen ist mehr als eine Schulverschönerung. Die Nutzung der Schulfreiräume bedeutet vielmehr eine Brücke zu den Unterrichtsfächern zu schlagen und eine wertvolle Ergänzung des Unterrichts in den Klassenräumen anzubieten.
 

Ist-Analyse Schul-Innen- und Außenräume

Bevor es ans Wünschen und Planen geht, ist eine Ist-Analyse des Innen- bzw. Außenraumes sinnvoll. Hier hat sich die Bildung von Planungsgruppen sehr bewährt. Spannend dabei ist, wenn sowohl Kinder wie auch LehrerInnen oder Eltern eigene Gruppen bilden und die Räume aus ihrem Blickwinkel erkunden, um dann bei einer oder mehreren gemeinsamen Sitzungen Vorschläge und Ideen einbringen zu können.
 

Die IST-Analyse – die erste Kontaktaufnahme mit Außen

Bei der Erstellung einer Ist-Analyse ist es besonders wichtig schon von Beginn an die Kinder zu beteiligen. Das bedeutet auch, ihr Verhalten ihre Phantasien, Hoffnungen und Wünsche ernst zu nehmen und ihnen den entsprechenden Raum zu gewähren.
 

IST-Analyse in Innenräumen

In einem partizipativen Prozess mit SchülerInnen und LehrerInnen kann „RAUM“ über Wahrnehmungsübungen erlebt werden. Eine konkrete Analyse in einem weiteren Schritt gibt schließlich Auskunft, wie Innenräume jetzt genutzt werden und wie sie in Zukunft aussehen könnten.
 

Finanzierung und Kontakt mit Behörden sowie Fachleuten

Um so richtig durchstarten zu können, müssen Bewilligungen z.B. von Seiten der Schulbehörde eingeholt werden. Weiters sollte eine klare Finanzierung vorliegen, die durch Förderungen, Hilfestellungen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit passieren kann.
 

Multifunktionalität planen

Alice Größinger und Karin Schwarz
 

Treibhäuser der Zukunft
von Reinhard Kahl

 'Wie kommt es, dass immer noch die meisten Kinder und Jugendlichen zur Schule gehen wie zum Zahnarzt? Und wie kommt es, dass immer noch viele LehrerInnen nicht SchülerInnen, sondern Fächer unterichten? Was machen Schulen, die mit diesen Traditionen brechen, anders?' Reinhard Kahl sucht Schulen in Deutschland und anderswo auf um aufzuzeigen, dass Schule gelingen kann. Seine Filme vermitteln, dass Schulen Lebens- und Lernorte sein können.
 

Komplexität erproben und erleben
Elemente einer Didaktik des systemischen Denkens

Ueli Nagel und Sandra Wilhelm-Hamiti
 

Beurteilen in der Praxis -- Portfolio als Unterrichtsstrategie

Elfriede Schmidinger
 

Projektarbeit – Teamarbeit: anregende Kulturschocks für die Schule

René Reichel
 

Von der Kohle zum Windrad: Energieträger im Wandel der Zeit

Energie wird heutzutage zu einem sehr großen Prozentsatz aus fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle oder Erdgas gewonnen. Es handelt sich dabei um Energie, die chemisch gebunden ist und durch Verbrennung in Form von Wärme freigesetzt wird. Erneuerbare Energie dagegen wird aus nachhaltigen Quellen bezogen. Darunter versteht man Energie, die aus natürlich stattfindenden Prozessen in der Umwelt gewonnen und in weiterer Folge technischer Verwendung zugeführt wird. Eine Form der Energiegewinnung, der aufgrund der Endlichkeit fossiler Energieträger immer größere Bedeutung zukommt.
 

Erneuerbare Energieträger auf dem Weg aus ihrem Schattendasein

Bei erneuerbaren Energieträgern wird Energie nicht wirklich erneuert. Sie wird aus einer manchmal scheinbar unerschöpflichen Quelle (z.B. der Sonneneinstrahlung) in direkter oder umgewandelter Form für den Menschen nutzbar gemacht. Hierbei finden laufende Prozesse Verwendung, in denen weit weniger Energie verbraucht wird als uns die Energiequellen bereitstellen können. Der Abau von fossilen Energieträgern hingegen erfolgt viel zu schnell als dass sich neue Rohstoff-Quellen bilden könnten.
 

Die wichtigsten Datenquellen – die Rechnung und der Zählerstand

Die jährlichen Ausgaben für den Energieverbrauch sind im Großhaushalt Schule meist enorm hoch, doch nur wenigen AkteurInnen in der Schule sind die konkreten Beträge bekannt. Somit ist die Motivation für einen bewussten Umgang mit Strom und Energie in der Schule oft gering. Deshalb ist es ein erster wichtiger Schritt, diese Zahlen zu erheben und sichtbar zu machen.
 

Die Ist-Analyse - ein Überblick

Sinn der Datenanalyse ist es, die derzeitige Situation des Energieverbrauchs zu ermitteln und dabei Bereiche mit ungewöhnlich hohem Energieverbrauch zu ermitteln, Schwankungen im Energieverbrauch nachzugehen und Bereiche mit Einsparpotenzialen zu erkennen. Die ermittelten Daten bilden die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen im Sinne eines sorgsameren Umgangs mit Ressourcen.
 

Bei der Ist-Analyse gibt es für alle was zu tun

Es gibt viele Aktionsmöglichkeiten im Energieberreich - und alle an der Schule Beteiligten können etwas dazu beitragen:
  • SchülerInnen können als EnergiedetektivInnen und EnergiemanagerInnen mit Checklisten Erhebungen und Messungen für eine erste Schwachstellen-Analyse im Energieberreich durchführen.
  • LehrerInnen könnten im Unterricht Grundlageninformationen zu den energierelevanten Themen anbieten (z.B. Klimaschutz) oder das Projektmanagement für ein klassenübergreifendes Energieprojekt übernehmen, die Einführung einer Energiebuchhaltung unterstützen, Kontakte zum Schulerhalter und anderen relevanten Behörden und Stellen knüpfen.
  • SchulwartInnen spielen oft eine 'energische Schlüsselrolle' im Energiehaushalt Schule! Nur mit seiner/ihrer Unterstützung ist ein erfolgreiches Energiemanagement praktisch durchführbar - sichern Sie sich seine/ihre Unterstützung!
  • SekretärInnen können das Erhebungsteam bei der Recherche von Datenmaterial in der Buchhaltung tatkräftig unterstützen.
  • DirektorInnen müssen hinter all diesen Aktivitäten stehen und den AkteurInnen den Rücken stärken.

 

Input-Output-Analyse II - die detaillierte Aufstellung des Verbrauchs

Nach der ersten Input-Output Analyse, die einen Überblick des Energieverbrauchs gibt, werden im nächsten Schritt die Energieströme durch die Schule oder die Einrichtung dargestellt. Diese Analyse ist vom Aufwand her umfangreicher, da auch Detailkenntnisse über die einzelnen Verbraucher vorliegen müssen.
 

Die erhobenen Daten werden miteinander verglichen

Unterschiedliche Brennstoffe werden in unterschiedlichen Einheiten gehandelt. Um einen sinnvollen Vergleich anstellen zu können, muss eine gemeinsame Einheit gefunden werden. In der Regel wird in Kilowattstunden gerechnet.
 

Analysenergebnisse werden bewertet - jetzt wird´s spannend

Auf Basis der vorhandenen Daten sollte klar sein, wo die Hauptverbraucher liegen, welche Verbraucher kontinuierlich sind und welche periodisch anfallen aber auch in welchen Bereichen der Verbrauch unregelmäßig ist und nicht nachvollzogen werdn kann. Auch wird hier klar, für welche Bereiche keine Daten vorliegen - wo also weitere Analysen notwendig werden.
 

Warmwasser: Manchmal zu wenig beachtet

Warmwasser als Energieverbraucher ist vor allem in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen ein Thema, wenn für bestimmte Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe Warmwasser benötigt wird.
 

Strom: Versteckte Einsparungspotenziale

In jeder Schule finden sich Schwachstellen, wo Energie verloren geht. Eine effiziente Energienutzung beginnt beim bewussten Einsatz von sparsamen Geräten und kann bis hin zu möglichen Tarifumstellungen und einem Wechsel des Energieunternehmens reichen.
 

Warmwasser: Steter Tropfen höhlt den Stein

Die Kosten für den täglichen Wasserverbrauch können besonders in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen sehr hoch sein, wenn Warmwasser für bestimmte Produktionsprozesse oder Arbeitsabläufe benötigt wird. Der Anteil der einzelnen Verbraucher mag vielleicht vernachlässigbar gering sein, aber insgesamt ergibt sich doch eine hohe Gesamtsumme.
 

Heißwassersysteme im Überblick

Das Warmwasser wird entweder mit Gas, Strom, Öl oder Fernwärme, Wärme aus dem Heizungssystem, aus einer Wärmerückgewinnungsanlage oder erneuerbaren Energiequellen aufgeheizt. In der Regel wird man auf den eingesetzten Energieträger keinen Einfluss haben, außer man tauscht den Heizkessel.
 

Eine Reihe von Beleuchtungssystemen steht zur Auswahl

Zumeist kommt eine allgemeine Beleuchtung und eine arbeitsplatzbezogene Beleuchtung zum Einsatz. In der Abildung sind unterschiedliche Varianten der Beleuchtung dargestellt.
 

Heizkosten sparen - nichts leichter als das

Um sich ein Bild darüber zu machen ob und wo man Heizkosten sparen kann und soll sollte eine Erhebung des Energieaufwandes gemacht werden, der auf das Heizungssystem entfällt. Auf diese Weise kann leicht fest gestellt werden, wo die Mängel liegen.
 

Warmwasser: Einfache Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz

Die Kosten für den täglichen Wasserverbrauch können besonders in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen sehr hoch sein, wenn Warmwasser für bestimmte Produktionsprozesse oder Arbeitsabläufe benötigt wird. Der Anteil der einzelnen Verbraucher mag vielleicht vernachlässigbar gering sein, aber insgesamt ergibt sich doch eine hohe Gesamtsumme.
 

Birne oder Röhre - Eigenschaften verschiedener Lichtquellen

Unterschiedliche Lichtquellen haben jeweils Vor- und Nachteile. Um den Lichteinsatz optimal gestalten zu können, muss man die Eigenschaften der Lichtquellen kennen.
 

Beleuchtung: Automatisch sparen durch Kontrollsysteme

Automatische Kontrollsysteme sind eine sinnvolle Möglichkeit, den Stromverbrauch unabhängig vom Verbraucherverhalten zu beeinflussen. Die Installationen benötigen jedoch hohe Investitionskosten und sollten gleich bei der Konstruktion oder beim Umbau von Gebäuden berücksichtigt werden.
 

Die notwendige Beleuchtungsstärke

Wenn das natürliche Tageslicht nicht ausreichend zur Verfügung steht, müssen künstliche Beleuchtungssysteme eingesetzt werden. An erster Stelle wird erhoben, welche Beleuchtungsstärke notwendig ist. Um die benötigte Beleuchtungsstärke richtig zu dimensionieren, müssen folgende Faktoren bekannt sein:
  • Charakteristika der Arbeit
  • Die Größe der zu bearbeitenden Teile
  • Reflektierende Eigenschaft von Innenausstattung, Wänden etc.
  • Kontrast zwischen Arbeitsstücken und dem Hintergrund (Intensität und Farbkontrast)

 

Licht ist messbar: Die Einheiten

Licht ist eine Form von Strahlungsenergie. Die Lichtstärke ist jene Menge Licht, die von einer Quelle über eine bestimmte Zeit abgegeben wird. Lichtstrom ist die Menge der gesamten Lichtabstrahlung eines Körpers und wird in Lumen gemessen.
 

Korrekte Wartung - einfache Maßnahmen für Heizkessel

Es ist nicht einfach, die Effizienz von Kesseln nach deren Installation zu verbessern. Es ist jedoch durchaus möglich, die Effizienz durch Bedienungsfehler wie beispielsweise schlechte Wartung zu beeinträchtigen.
 

Effizienzsteigerung im Heizsystem: Viele Wege führen zum Ziel

Ergeben die Auswertungen der Ist-Analyse, dass etwas getan werden muss, stellt sich gleich die Frage nach den geeigneten Maßnahmen. Strukturmaßnahmen können da ebenso zum Ziel führen wie die Optimierung des Heizsystems selbst.
 

Heizsysteme: Was uns wärmt

Wie kaum ein anderer Bereich kostet Wärme Energie und damit auch Geld. Trotzdem fällt uns gerade bei der Heizung die Energieverschwendung kaum auf.
 

Beleuchtung: Einfache Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz

Ziel von Beleuchtungssystemen ist es, eine optimale Beleuchtung zu erreichen und gleichzeitig Energie effizient einzusetzen. Da bei Neuplanungen Lichtsysteme meist optimal ausgelegt werden, ist vor allem die Verbesserung der Effizienz bestehender Systeme relevant.
 

Heizsysteme: Nicht nur ein Ofen wärmt

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Heizungssysteme, und sich zurecht zu finden erfordert ein hohes Maß an gutem Willen. Im Folgenden werden Heizungssysteme beschrieben, die am häufigsten zum Einsatz kommen.
 

Einleitungstext Basiswissen

Durch bewusstes Verhalten sind bis zu 20% an Einsparungen möglich! 
 

Heizsysteme: Wie sind sie aufgebaut?

Heizungssysteme sind zwar sehr komplexe Anlagen, funktionieren aber nach einem einfachen Prinzip. Hier eine kurze Einführung in die Welt der Heizungssysteme. Wie sind sie aufgebaut – welche Brennstoffe können energetisch genutzt werden.
 

(Heiz)Energiesparen: Einfache Maßnahmen mit erstaunlichem Erfolg

Nicht immer muss gleich das gesamte Heizsystem umgebaut oder eine Gebäudesanierung in Betracht gezogen werden, wenn Heizernergie eingespart werden soll. Zahlreiche einfache Maßnahmen zeigen erstaunliche Wirkung und tragen zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie bei.
 

Beleuchtung: Es werde Licht

Beleuchtung sollte immer gut geplant, an die jeweiligen Bedürfnisse des Arbeitsplatzes angepasst und bewusst eingesetzt werden - ansonsten ist der Komfort gering und die Kosten hoch.
 

Erneuerbare Energiequellen hoch im Kurs

Weltweit wird der Energiebedarf heute zu 90% durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Braun- und Steinkohle gedeckt. Die Energiereserven dieser Energieträger sind jedoch begrenzt und sowohl der Abau und der Transport als auch die Verbrennung selbst führen zu enormen Umweltbelastungen. Erneuerbare Energiequellen hingegen sind umweltschonend und bei bewusstem Umgang unbegrenzt verfügbar.
 

Eigene Messungen und alternative Methoden

Durchführung von eigenen Messungen 
 

Die Input-Output-Analyse I: Machen Sie sich ein Bild

Einrichtungen, die ihren Energieverbrauch nicht kennen, müssen zuerst mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Ziel dieser Bestandsaufnahme ist es, die Art und Menge der in der Schule verwendeten Energie zu ermitteln.
 

Die Relativen Kennzahlen

Absolute Verbrauchswerte zeigen im Überblick, wie sich die Energiesituation insgesamt entwickelt hat. Für eine weitere Analyse ist diese Datenbasis aber zu oberflächlich, denn der Gesamtverbrauch berücksichtigt wesentliche Aspekte nicht. Hier helfen Relative Kennzahlen.
 

Die Kennzahl als Ausdruck des Gesamtverbrauchs

Der Gesamtverbrauch oder die Gesamtkosten werden oft mit einer einzigen Zahl dargestellt. Dieser Gesmtwert gibt aber keine Auskunft darüber, woher die Veränderungen im Verbrauch stammen.
 

Umrechnungen in die gleiche Einheit sind sehr hilfreich

Unterschiedliche Energieformen werden in unterschiedlichen Einheiten gemessen. Um die Energieintensität aller eingesetzten Energieträger wie Strom, Gas, Öl und Fernwärme beurteilen zu können ist es notwendig, eine einheitliche Basis zu finden.
 

Teuer oder billig? Effizienzanalyse der Beleuchtung

Den Energieverbrauch für die Beleuchtung kann man nur in den seltensten Fällen von einer Stromrechnung ablesen - der Verbrauch muss berechnet werden. Bei der Gegenüberstellung einzelner Alternativen der Beleuchtung wird klar, dass moderne Systeme eine bis zu 50 % geringere Anschlussleistung für die gleiche Beleuchtungsstärke brauchen.
 

Strom: Energieverbraucher unter der Lupe

In einer Schule werden unterschiedliche Arten von Energieverbrauchern eingesetzt. Die Datenerhebung kann entweder Raum für Raum erfolgen, oder man erfasst die Geräte gruppenweise nach Nutzungsart.
 

Strom: Die Kostensenkung ist das Ziel

Der Strompreis berücksichtigt zwei Komponenten: die tatsächlich verbrauchte Strommenge und die installierte Leistung. Dies sieht nur auf den ersten Blick unfair aus.
 

Heizung: "Hitzige" Gewohnheiten überdenken

Um bei den Raumtemperaturen Energie zu sparen, muss niemand frieren. In vielen Schulen macht sich die teuer bezahlte Heizenergie durch kleine Ritzen und Lücken davon, die es aufzuspüren gilt.
 

Heizung: Wer viel misst, misst nicht immer viel Mist

Die Temperaturen sollten in möglichst vielen Räumen - auch in den Nebenräumen - regelmäßig und zu verschiedenen Tageszeiten gemessen werden.
 

Beim Lüftungsverhalten herrscht nicht immer Einigkeit

Der Mangel an Frischluft führt zu Konzentrationsstörungen und kann die Entstehung von chronischen Erkrankungen begünstigen - andererseits geht beim Lüften in der kalten Jahreszeit viel Wärme verloren. Ein Balanceakt, den man lernen kann.
 

Kennzahlen für den Warmwasserverbrauch

Der Warmwasserverbrauch der verschiedenen Branchen hängt stark von den angewendeten Prozessen ab. Deshalb sind auch keine genauen Angaben, sondern nur allgemeine Beispiele für die einzelnen Branchen möglich. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über den Warmwasserverbrauch in Gebäuden und für industrielle Zwecke.
 

Warmwasser: Ein paar Tipps zur Erhebung des Verbrauchs und zur Umsetzung von Einsparungen

Aufzeichnungen über Heißwassersystem zusammenstellen und Aktualität überprüfen
  • Sind in den Skizzen alle Abgänge richtig eingezeichnet?
  • Sind in den Skizzen Messstellen eingezeichnet und im Betrieb vorhanden?

 

Energisch handeln

Energie wird von uns in erster Linie in Form von Elektrizität und Wärmeenergie genutzt. Sehr viele Geräte, die ein selbstverständlicher Bestandteil in unserem Leben geworden sind, wären ohne Strom kaum denkbar. Auch die Nutzung von Wärmeenergie mit Hilfe von Heizsystemen oder Geräten, die bei der Nahrungszubereitung zum Einsatz kommen, haben ihren fixen Platz in unserer Kultur. Sie sind neben dem Bereich der Fortbewegung eben jene Bereiche, die am meisten Energie benötigen. Grund genug sich den eigenen Umgang mit Energie in diesen Bereichen genauer anzuschauen und nach Möglichkeiten zu suchen, um aufwändig „gewonnene“ Energie zu sparen.
 

Ist ihr Heizsystem fit für den Winter?

In einem Durchschnittshaushalt wird die meiste Energie für die Heizung benötigt. Aus diesem Grund lässt sich hier viel Geld einsparen.
 

Richtig Lüften für ein gutes Raumklima

Schimmelbildung und erhöhter Energieverbrauch können durch richtiges Lüften sehr einfach vermieden bzw. reduziert werden.
 

Instrumente zur Änderung in Richtung nachhaltiger Energiesysteme

So komplex nachhaltige Energiesysteme sind, so ganzheitlich müssen auch die Strategien für ihre Entwicklung und Etablierung sein. Die Umsetzung zukunftsfähiger Entwicklungsstrategien sollten dabei mit gegenwärtigen wie auch zukünftigen Bedürfnissen in Bezug auf Nutzung der Ressourcen, Investitionensstrukturen, Orientierung des technischen Fortschritts sowie institutionellen Strukturen abgestimmt sein. Jene Punkte fordern eine Verhaltensänderung, die in erster Linie politisch umgesetzt werden müssen. Eine Tatsache, die den gebührenden Konsens noch nicht gefunden hat.
 

Wirtschaftliche Strategien

Heutzutage wird ein starkes Wirtschaftswachstum immer noch mit einem gesteigerten Energieverbrauch verbunden. Da die Energiepreise aber immer noch sehr nieder sind im Vergleich zu teuren Arbeitskosten, scheitern Klimamaßnahmen oft an dieser Tatsache.
 

Strategien zur Nutzung erneuerbarer Energiesysteme

Ebenso wie es bei herkömmlichen Energiequellen zu Engpässen kommen kann, sind auch die erneuerbaren Energieträger nicht zu 100 % verfügbar. Ein Energiemix bietet hier Alternativen.
 

Technische Strategien

Die technischen Strategien sind auf das Energiesparen und die Steigerung der Energieeffizienz ausgerichtet. Wird die Energie teurer, werden Energiesparmaßnahmen rentabler. Sparmaßnahmen sind vor allem in den besonders energieintensiven Sektoren der Raumwärmeerzeugung und im Verkehr angesagt.
 

klima:aktiv - die Klimaschutzinitiative

Die Initiative des Lebensministeriums will gezielt die in der Klimastrategie vorgesehenen Instrumente wie Förderungen, gesetzliche und steuerliche Regelungen durch spezielle Programme unterstützen und ergänzen. Weiters ist sie Drehscheibe für den an den Klimaschutz angepassten Technologie- und Dienstleistungsmarkt.~
 

Politische Strategien

Im EU-Vergleich nutzt Österreich überdurchschnittlich viel erneuerbare Energie und liegt damit weltweit im Spitzenfeld bei der Anwendung erneuerbarer Energieträger. Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien (Biomasse, Geothermie, Kleinwasserkraft, Fotovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft) haben einen hohen Stellenwert für Österreichs Volkswirtschaft.
 

Energieeffizientes Bauen und Wohnen

Standortwahl und -ausrichtung bei Neubauten, transparente Flächen, Wärmedämmung und die Wahl des Heizsystems können neben einem verbesserten Nutzverhalten zu starken Energieeinsparungen führen.
 

Mobilität - Potenziale zum Energiesparen

Neben einer Nutzoptimierung des Autos könnten verbesserte Bedingungen des Öffentlichen Verkehrs sowie eine Stärkung der regionalen Wirtschaft zu erhöhten Energieeinsparungen beitragen.
 

Elektrizitätserzeugung – Ökostromgesetz

Seit 2002 ist das Ökostromgesetz in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die hohen Produktionskosten von Strom aus Biomasse auszugleichen. 
 

Energiespartipps: Das Sparpotenzial im Haushalt ist enorm

Zirka 20-30 Prozent wirtschaftlich realisierbares Einsparpotenzial ist in Haushalten möglich, manchmal sogar noch mehr. Strom ist die teuerste und wertvollste Energieform – mit Stromsparmaßnahmen kann man daher viel Geld sparen.
 

Energiespartipps für Küche und Waschraum

Rund ein Viertel des Warmwasserverbrauchs in Haushalten entfällt auf die Küche. Effizientes Abwaschen, Kochen, Kühlen und Waschen hält den Verbrauch niedrig.
 

Energiesparen mit der richtigen Beleuchtung

Entscheidend bei der Beleuchtung ist: Für jeden Bedarfsfall das passende Leuchtmittel verwenden!
 

Geräte energieeffizient nutzen

Nicht nur im Standby-Zustand verbrauchen Geräte weiter Energie auch im abgeschalteten Zustand läuft der Energieverbrauch.
 

Allgemeine Tipps zum Warmwasserverbrauch im Haushalt

Die Warmwasserbereitung hat einen sehr hohen Energieverbrauch. Energie gespart kann vor allem beim Wasserverbrauch werden aber auch durch eine effizientere Bereitstellung des Warmwassers.
 

Impulsprogramm "Nachhaltig Wirtschaften" und Strategieprozess Energie 2050

Forschungs- und Entwicklungsarbeit, Umsetzung modellhafter Pilotprojekte sowie die Erarbeitung langfristiger Visionen zur Schwerpunktsetzung sind Energie-Projektziele des Bundesministerium für Verkehr, Innovation.´
 

Mit der Ist-Analyse dem Energieverbrauch auf der Spur

Um sich einen Überblick verschaffen zu können, ist die Antwort auf die Frage nach dem tatsächlichen Energieverbrauch notwendig. Wenn man nicht weiß, wie viel man wofür verbraucht, kann man sich auch keine Gedanken darüber machen, wo Einsparungen möglich und sinnvoll sind.
 

Bulb Fiction - ein Film zum Aus der Glühlampe

Energiesparen, egal zu welchem Preis. Brüssel verbietet die Glühlampe. Alle EU-BürgerInnen müssen nun quecksilberhaltige Kompaktleuchtstofflampen kaufen. Der Dokumentarfilm BULB FICTION zeigt, warum diese von Industrie, Politik und NGOs als “win, win, win“ bezeichnete Maßnahme für uns BürgerInnen teuer, ungesund und fragwürdig ist.
 

Energiespartipps: "Energische" Initiativen sind gefragt - auch in der Schule!

Der sparsame Umgang mit Energie steht für eine nachhaltige Entwicklung – viel kann an Schulen, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen unternommen werden um Energie effizient zu nutzen und um das Verständnis für die sinnvolle Energienutzung zu verbessern.
 

Fotovoltaik - ein Kraftwerk an Sonnenenergie

Die Nutzung von Sonnenenergie in Form von Fotovoltaik-Anlagen ist momentan in erster Linie für kleinere Anlagen interessant, da sie flexibel und unabhängig einsetzbar sind. Für die herkömmliche Energieerzeugung in größeren Kraftwerken sind Verbesserungen bezüglich Herstellungskosten, Energiedichte und Verfügbarkeit erforderlich.
 

Energieformen und Energiegewinnung

Energie wird aus Energieträgern gewonnen, worunter im engeren Sinn Rohstoffe verstanden werden, die in chemischer oder nuklearer Form Energie speichern.
 

Was ist Energie genau?

Energie kennt keine charakteristische Form, kann aber in unterschiedlichen Formen gespeichert sein. Wird Arbeit verichtet, ist Energie sichtbar bzw. in Bewegung. Ein Prozess, der bewusst oder unbewusst im Alltag allgegenwärtig ist.
 

Erdöl - das flüssige Gold aus der Tiefe

Erdöl hat eine lange Entstehungsgeschichte, die sich hauptsächlich unter der Erde abgespielt hat. Gefördert wird Erdöl nahe der Erdoberfläche, aber auch in tiefen Lagerstätten – an Land oder im Meer.~
 

Erdölgewinnung

Ist Erdöl einmal gewonnen, ist es vielseitig einsetzbar und aus so manchen Produkten nicht mehr wegzudenken.
 

Erdöl im Alltag

Erdöl ist heute (2006) sichtbar als Rohstoff oder unsichtbar als Energie in so gut wie allen industriellen Gütern enthalten.
 

Erdgas - enger Begleiter des Erdöls

Erdgas entsteht auf ähnliche Art und Weise wie Erdöl und befindet sich meist oberhalb von Erdöllagerstätten. Wirtschaftsverträge mit Erdgas fördernden Ländern wie z.B. Russland sorgen dafür, dass die Gasversorgung in Städten wie Wien gesichert ist.
 

Kohle - schwarz-braunes Sedimentgestein

Kohle wird überwiegend als fester Brennstoff zur Erzeugung von Wärme genutzt. Da bei der Verbrennung von Kohle sehr viel klimaschädliches CO2 entsteht und beim Tagbau große Flächen verbraucht werden, ist die Verwendung von Kohle sehr umstritten.
 

Kernenergieträger

Kernenergie ist zum einen Primärenergie, die durch Kernspaltung und Kernfusion entsteht, zum anderen steht der Begriff für die großtechnische Erzeugung von Sekundärenergie wie zum Beispiel Strom.~
 

Kritische Überlegungen zur Kernenergie

Die Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von Energie ist nicht unumstritten. So bergen Kraftwerke selbst, aber auch die Ver- und Entsorgung der Kernbrennstoffe ungeahnte Gefahren.

 

Sonnenenergie - Quelle der Zukunft

Als größte Energiequelle liefert die Sonne enorme Energiemengen an die Erde, die in unterschiedlicher Form genützt werden können. Trotz technischer und wirtschaftlicher Hürden, die in manchen Bereichen noch gemeistert werden müssen, bietet dieser Energieträger aber eine breite Entwicklungsmöglichkeit.
 

Sonnenkraftwerke

Für die industrielle Nutzung von Sonnenenergie zur Erzeugung von Strom kann entweder Direktstrahlung oder Direkt- und Diffusstrahlung (Globalstrahlung) nutzbar gemacht werden.
 

Windenergie - bewegte Luftmassen im Trend

Windenergie steht wie auch Sonnenenergie dauerhaft zur Verfügung, ist luft- und klimaschonend und kann in fast allen Regionen eingesetzt werden. Zudem ist sie die älteste Form der Energienutzung, die wir kennen. Durch die unregelmäßige, mit dem Wind schwankende Leistungsabgabe der Anlage kann Windenergie momentan nur in einem Energiemix mit anderen Energieformen eingesetzt werden.
 

Windströmungen - eine indirekte Form der Sonnenenergie

Wichtiger Faktor für die Windentstehung und deren Richtungsverlauf sind neben globalen auch lokale Gegebenheiten. Die Windstärke kann vor allem durch verschiedenste Landschaftselemente verstärkt oder gebremst.
 

Einteilung der Wasserkraftwerke

Die Einteilung der Wasserkraftwerke kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen. Gängig sind die Einteilungen nach dem Nutzgefälle, der Auslastung und der Bauart.
 

Wasserkraft - Strömungsenergie des Wassers

Wasserkraft zählt wie Sonne, Wind oder Biomasse zu den erneuerbaren Energiequellen - ist diesen aber zur Zeit in der Energieausbeute um Längen voraus.
 

Biomasse - organisches Material als beliebter Energielieferant

In vielen Ländern der Erde ist Biomasse in Form von Holz, Pflanzenresten und Dung der wichtigste Energieträger. Die Konkurenz mit billigem Erdöl hat aber die Weiterentwicklung und Optimierung dieses Energieträgers sehr gebremst. Eine der Vorteile von Biomasse ist ihre ausgeglichene CO2 –Bilanz - ein Faktor, der eine wichtige Rolle im Energieverbrauch spielt.
 

Feste Brennstoffe

Neben den festen biogenen Brennstoffen gibt es Biodiesel und Biogas, die jedoch in der Regel nicht in großen Kraftwerken, sondern als Kraftstoffe in Motoren eingesetzt werden.
 

Die Effizienz von Biomasse

Biomasse lässt sich sehr gut verlustfrei speichern und ist im besten Fall direkt bei den VerbraucherInnen zu nutzen.
 

Geothermie - regenerative Erdwärme

Geothermie ist eine langfristig nutzbare, erneuerbare Energiequelle. Mit den Reserven, die in der Erde gespeichert sind, könnte rechnerisch und theoretisch der derzeitige Energiebedarf für über 100.000 Jahre gedeckt werden.
 

Temperaturregelung und Stromerzeugung mit geothermischen Anlagen

Bei geothermischen Prozessen spielt das Wasser eine wichtige Rolle um Energie zu speichern und zu transportieren~
 

Erdöl ist nicht gleich Erdöl

Konventionelles Erdöl unterscheidet sich von unkonventionellem Rohöl vor allem auf Grund seiner Zähigkeit und seines geringeren technischen Aufwands.
 

Fossile Energieträger - ihre Entstehung und Bedeutung

Das wesentliche Merkmal fossiler Energieträger ist, dass deren Energiegehalt vor langer Zeit in eine konzentrierte Form überführt wurde und heute als Nutzenergie zur Verfügung steht. Die Entstehung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle, die sich über sehr lange Zeiträume zieht, basiert auf biologischen und physikalischen Vorgängen hervorgerufen durch Veränderungen des Erdinneren und der Erdoberfläche.
 

Wer nutzt Energie?

Der Energiebedarf steigt jedes Jahr kräftig an. Es sind vor allem die Industriestaaten, aber auch Länder mit starker Industrialisierungstendenz, die den größten Teil der Energie konsumieren.
 

Wird Energieversorgung zum Problem?

Energieversorgungsunternehmen verbinden die VerbraucherInnen über Leitungen mit diversen Energieträgern um sie mit Wärme und Strom zu versorgen. Galt das Hauptaugenmerk bisher den fossilen Energieträgern so ist ein dringendes Handeln, vor allem von politischer Seite, in Bezug auf Förderung nachhaltiger Energieträger erforderlich.
 

Ölförderung: Erdöl - kein Fass ohne Boden

Pechelbronn im Elsaß war 1498 die erste europäische Erdölquelle. Seit dem wurden viele Erdölquellen entdeckt und gefördert. Die meisten Reserven wurden in den 1960er Jahren erschlossen und nehmen seither kontinuierlich ab.
 

Wie schaut es um die Ölreserven aus?

Weltweites Ölfördermaximum und geschätzte Weltreserven sind eng miteinander verbunden.
 

Ölfördermaximum - das Erreichen des Peak Oils

Ab den 1980er Jahren lag die Förderkapazität von Rohöl über der Kapazität von neu entdeckten Reserven – die vorhandenen Reserven nehmen also seit diesem Zeitpunkt ab. ExpertInnen schätzen daher ein Erdöl-Fördermaximum zwischen 2010 und 2020 auf uns zukommen.
 

Bestimmung des weltweiten Ölfördermaximums

Eine Vorhersage des weltweiten Erdölfördermaximums ist schwierig, da gewisse Faktoren wie z.B. politische Embargos eine Rolle spielen können. Ebenso werden ungenaue bis falsche Angaben der Erdöl fördernden Länder bezüglich ihrer Ölquellen gemacht.
 

Crash-Programm zur Energiesicherung

Da abzusehen ist, dass die Erdölquellen bei gleich bleibendem bzw. steigendem Energieverbrauch schon sehr bald versiegen werden, ist es immer von Vorteil einen „Plan B“ in der Tasche zu haben.
 

Folgen des Versiegens der Erdölquellen

Aufgrund der Komplexität ist die Problematik des Ölfördermaximums selbst von Fachleuten nur schwer zu durchschauen. Einig ist man sich darüber, dass sich der heutige Lebensstandard in den industrialisierten Ländern nur mit einem veringerten Energieverbrauch aufrechterhalten lassen wird.
 

Erdöl - beliebtes Ziel für Spekulationen

Die Bedeutung von Erdöl, vor allem auf wirtschaftlicher Ebene, hat den zentralen Rohstoff zu einem sensiblen Parameter an der Börse werden lassen.
 

Wie schaut das nachhaltige Energiesystem der Zukunft aus?

Im Prozess der nachhaltigen Entwicklung spielt die Energiefrage eine zentrale Rolle und so ist auch der Eintritt ins Solarzeitalter eng verknüpft mit der nachhaltigen Entwicklung im Allgemeinen. Nach der Erfindung des Ackerbaus und nach der industriellen Revolution würde der Beginn des Solarzeitalters die dritte große Umwälzung in der Geschichte der Menschheit markieren.
 

Prozess der nachhaltigen Entwicklung

Dauerhaftes Existieren der Erde und ihrer Ökosysteme sowie die Erfüllung aller menschlichen Grundbedürfnisse sind die Ziele von Nachhaltigkeit. Nachhaltige Entwicklung zeichnet den Weg dorthin.
 

Die österreichische Klimastrategie

Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde 2002 die nationale Klimastrategie zur Reduktion der Treibhausgase beschlossen. Erste Erfolge im Rückgang der Emissionen konnten verzeichnet werden, Sorgenkind bleibt aber der Straßenverkehr.
 

Der Global Marshall Plan für die Erde

Wie nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft umgesetzt werden könnte, hat der ehemalige Vize-Präsident der USA, Al Gore, in seinem „Global Marshallplan für die Erde“ festgehalten und hat damit viele MitstreiterInnen gefunden.
 

Nachhaltige Energiesysteme

Für die Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme braucht es unter anderem viel Weitblick, Offenheit für unkonventionelle Lösungen und ein Netzwerk an unterschiedlichen AkteurInnen.
 

Milleniumsziele

Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt werden auch von der UNO gefordert.
 

Die Globale Ausgangssituation

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Thermodynamik - oder was bedeutet es, dass Energie nicht vernichtet werden kann?

Es gibt zwei Hauptsätze der Thermodynamik:
  • Energie geht nicht verloren. Der Mensch kann sie weder schaffen noch vernichten.
  • Alle natürlichen Prozesse sind irreversibel. Es gibt in der Natur keinen Prozess, der sich in all seinen Auswirkungen vollständig rückgängig machen lässt.
 

Erneuerbar oder nicht - wo ist da der Unterschied?

Für das reibungslose Funktionieren der Gesellschaft und ihr Wohlergehen benötigen wir Energie, um unserem Bedarf an Wärme, Beleuchtung, Elektronik und mechanischer Kraft gerecht zu werden. Während des vergangenen Jahrhunderts war die Menschheit dafür weitgehend von fossilen Energieträgern - vor allem Kohle und später Erdöl und -gas - abhängig. Auch heute basiert noch ein Großteil aller Volkswirtschaften auf derartigen Energieressourcen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurden aber immer stärkere Bedenken gegen den sorglosen Umgang mit so genannten 'nicht-erneuerbaren' Energieträgern laut. Durch ihr begrenztes Vorkommen besteht eine stete Verknappung bis hin zum völligen Versiegen. Mit der weltweit steigenden Bevölkerungszahl und dem damit verbundenen Energiebedarf rückt dieser Zeitpunkt immer näher, und auch neu entdeckte Ölfelder ändern nichts daran, dass früher oder später die natürlichen Grenzen dieser Hauptenergiequelle erreicht werden.
 

Macht es denn einen Unterschied ob Energie aus erneuerbaren oder nicht-erneuerbaren Energieträgern kommt?

Für das reibungslose Funktionieren der Gesellschaft und ihr Wohlergehen benötigen wir Energie, um unserem Bedarf an Wärme, Beleuchtung, Elektronik und mechanischer Kraft gerecht zu werden. Während des vergangenen Jahrhunderts war die Menschheit dafür weitgehend von fossilen Energieträgern - vor allem Kohle und später Erdöl und -gas - abhängig. Auch heute basiert noch ein Großteil aller Volkswirtschaften auf derartigen Energieressourcen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurden aber immer stärkere Bedenken gegen den sorglosen Umgang mit so genannten 'nicht-erneuerbaren' Energieträgern laut. Durch ihr begrenztes Vorkommen besteht eine stete Verknappung bis hin zum völligen Versiegen. Mit der weltweit steigenden Bevölkerungszahl und dem damit verbundenen Energiebedarf rückt dieser Zeitpunkt immer näher, und auch neu entdeckte Ölfelder ändern nichts daran, dass früher oder später die natürlichen Grenzen dieser Hauptenergiequelle ereicht werden.
 

Wie groß darf die maximale Transportentfernung von Rohstoffen sein, damit die Energiebilanz noch positiv ist?

Durch den zunehmenden Bedarf an Energie aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnt diese Form der Energieversorgung immer mehr an Bedeutung. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern ist die Energiedichte in diesen Rohstoffen vergleichsweise
 

Was sind Biokraftstoffe und wozu werden sie verwendet?

Biokraftstoffe können die fossilen Kraftstoffe Diesel, Benzin und Erdgas in gewissem Umfang ersetzen. Biokraftstoffe werden entweder in Reinform oder als Beimischungen zu fossilen Kraftstoffen verwendet. Teilweise müssen Motoren und/oder Kraftstoffsysteme an die Biokraftstoffe angepasst werden.
 

Warum werden Biokraftstoffe eingesetzt?

Für den Einsatz von Biokraftstoffen werden im Wesentlichen drei Gründe genannt:
 

Warum ist in Österreich Raps die wichtigste Pflanze für die Biokraftstoffproduktion?

Biodiesel wird in Östereich zu 80% aus Rapsöl gewonnen, der Rest aus Altspeiseölen und Altspeisefetten. Rapsöl ist also der wichtigste Rohstoff für Biodiesel. In Östereich ist die Nachfrage nach Biodiesel so groß, weil der Anteil an Dieselfahrzeugen (v.a. Autos, aber auch Traktoren) recht hoch ist. Ungefähr die Hälfte aller östereichischen Autos sind Dieselfahrzeuge, daher wird bereits jetzt (durch die Beimischung zu konventionellem Diesel) viel Biodiesel benötigt und die Tendenz steigt.
 

Haben Biokraftstoffe eine bessere Treibhausgasbilanz als fossile Treibstoffe?

Auf den ersten Blick gesehen ja, denn das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung des Kraftstoffs im Motor frei wird, wurde von der Pflanze mittels Photosynthese ja vorher aus der Luft gewonnen. Bei der Verbrennung dieser Treibstoffe wird die Atmosphäre also nicht mit zusätzlichem Kohlenstoff belastet.
 

Welche anderen Umweltwirkungen der Biokraftstoffproduktion sind noch zu berücksichtigen?

Rapsanbau braucht hohe Stickstoffdüngergaben. Ein Rapsfeld braucht etwa doppelt so viel Stickstoffdünger wie ein Weizenfeld. Wenn Stickstoffdünger zur falschen Zeit ausgebracht wird, dann kann er ins Grundwasser gelangen und die Belastung dort erhöhen.
 

Welche Möglichkeiten gibt es, die Treibhausgasbilanz von Biokraftstoffen zu verbessern?

Wie die Ökobilanzen gezeigt haben, werden viele Treibhausgase bereits beim Anbau produziert. Die Verwendung von wenig Kunstdünger würde daher die Ökobilanz bezüglich Treibhausgasen verbessern, allerdings den Flächenbedarf erhöhen, was wiederum Treibhausgasfreisetzungen durch Landnutzungsänderungen auslösen könnte.
 

Warum wird der Begriff "Biokraftstoffe" kritisiert und statt dessen der Begriff
"Agrartreibstoffe" verwendet?

Während Biotreibstoffe noch immer die gängige Bezeichnung von 'flüssigen Kraftstoffen aus Nahrungsmitteln sind, verwenden viele ExpertInnen den Terminus Agrartreibstoffe, um auf die großindustrielle und monokulturelle Produktion dieser Treibstoffe hinzuweisen. Lokale und subsistente Formen der Energienutzung aus Pflanzen bzw. Biomasse (Holz, Dung...) sind damit nicht gemeint. Zudem steht 'bio' - vor allem in Östereich - für ökologischen Landbau und ist eindeutig positiv besetzt. Die derzeitige Produktion und Nutzung von Agrartreibstoffen hat mit dieser Form der Landwirtschaft nichts zu tun, weshalb der Terminus Biotreibstoffe ireführend ist.' (Wirtschaft & Umwelt, 3/2010, S. 19)
 

Was sind direkte Landnutzungsänderungen und was haben sie mit Biokraftstoffen zu tun?

Etwa ein Viertel des Kohlendioxids, das die Erderwärmung ausmacht, kommt nicht von der Verbrennung von Kohle, Erdöl oder Erdgas, sondern aus der Rodung von Wäldern. Nicht nur der Kohlenstoff, aus dem die Bäume bestehen, wird dabei frei, sondern auch der Kohlenstoff, der im Humus des Bodens gespeichert war.
 

Was sind indirekte Landnutzungsänderungen und was haben sie mit Biokraftstoffen zu tun?

Auch Biokraftstoffe, die auf normalen Ackerböden angebaut werden, können eine Kohlendioxidschuld auslösen.
 

Weshalb ist Energie so wichtig?

Energie ist die Grundlage aller Lebensvorgänge und die Voraussetzung für alle technischen und wirtschaftlichen Aktivitäten. Allgemein ausgedrückt ist Energie die Fähigkeit eines Systems, bestimmte Wirkungen hervorzubringen. Ohne Energie, die durch Nahrung oder Sonnenlicht zugeführt wird kann kein Organismus leben. Energie, die als Strom oder durch Nutzung von Energieträgern wie Gas, Erdöl, Kohle oder auch Biomasse zugeführt wird, kann z.B. keine Maschine betrieben oder kein Computer genutzt werden.
 

Es gibt mehr als genug Energie!

Energie ist die Grundlage aller Lebensvorgänge und die Voraussetzung aller technischen und wirtschaftlichen Aktivitäten. Dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik zufolge kann Energie weder hergestellt noch vernichtet werden, sondern lediglich den Zustand und damit die Nutz- und Verfügbarkeit ändern.
 

Materialien und Tools zur Bewusstseinsbildung zum Thema Lärm

In der Exceltabelle bei den weiterführenden Downloads rechts finden Sie Links zu Unterrichtsmaterialien, Hinweise zu Videos, interaktiven Tools, Apps und Programmen sowie Buchempfehlungen rund um das Thema Lärm.
 

Ein Mobilitätskonzept bringt Vorteile für Alle

Die partizipative Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für die Schule trägt dazu bei, die SchülerInnen für eine zukunftsfähige Mobilität zu sensibilisieren. Ob ein umfangreiches Konzept oder nur kleine Veränderungen notwendig sind - das Ergebnis bringt Vorteile für alle Beteiligten.
 

Die Ist-Analyse – der Weg zur nachhaltigen Mobilität

Bei der Erstellung einer Ist-Analyse sollte man sich vor allem auf die Verkehrsmittelauswahl der Befragten und deren Begründung konzentrieren, aber auch die Wegstreckenverteilung muss Berücksichtigung finden.
 

Mit Projektunterricht zum Mobilitätskonzept für die Schule

Fächerübergreifender Unterricht oder Projektunterricht bietet SchülerInnen die Möglichkeit, ein komplexes Thema - wie die schulbezogene Mobilität - unter verschiedenen Aspekten zu erarbeiten.
 

Der Ist-Zustand als Basis von Mobilitätskonzepten

Tatsächliche Verbesserungen sind nur dann zu erreichen, wenn die Ausgangssituation bekannt ist. Die Ermittlung des Ist-Zustands steht am Anfang jeder Veränderung.
 

Die Zieldefinition eines Mobilitätskonzeptes

Die Abschätzung der Veränderungspotenziale ist eine wichtige Voraussetzung für die Zielfestlegung und die dazu erforderlichen Maßnahmen eines Mobilitätskonzeptes.
 

Die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes

Die „Übersetzung“ der Ziele und Teilziele in Maßnahmen, die eine Zielerreichung ermöglichen, stehen am Anfang der Umsetzung.
 

Internet-Portale

LOHAS-Portale & Blogs
 

Lebensmittel sind kostbar!
Didaktische Materialien zum Thema Ernährung und Lebensmittel

Alle reden über das Essen. Kaum ein Thema zu dem es so viele Meinungen und Empfehlungen gibt, wie unsere Ernährung. Übrigens: Pro Jahr landen in Österreich zumindest 157.000 Tonnen an genießbaren Lebensmitteln im Müll. Und die wenigsten Lebensmittel, die im Müll landen, gehören dorthin. Sie sind es wert, dass achtsam mit ihnen umgegangen wird. Denn:
 

IPCC 2007 bestätigt Befürchtungen in Sachen Klimawandel

Eine der bedeutendsten Ursachen für die Erderwärmung stellen die Treibhausgase dar. Sie veringern die Durchlässigkeit der Atmosphäre für Wärmestrahlung und wirken daher ähnlich wie beim Glashaus -- die Temperatur nimmt zu und man spricht vom 'Treibhauseffekt'.
 

Klimawandelanpassung ist längst notwendig

Die Treibhausgasemissionen der letzten zwei Jahrhunderte werden zu einer nicht mehr vermeidbaren Temperaturerhöhung in den nächsten Jahren führen. Eine zeitgemäße Klimapolitik muss somit Maßnahmen zur Minderung weiterer Treibhausgasemissionen und parallel dazu solche zur Anpassung an zu erwartende Folgen des Klimawandels entwickeln.
 

Die internationale Politik reagiert auf den Klimawandel

Mit der Gründung des IPCC wurde der wissenschaftliche Grundstein für die internationale Klimapolitik gelegt. Seine Berichte bilden die Basis der weltweiten Klimadiskussion. In den jährlich stattfindenden Vertragsstaaten-konferenzen werden Maßnahmen zur Minimierung des Klimawandels ausgehandelt.
 

Folgen des Klimawandels

Die globale Erwärmung als Ergebnis des Klimawandels hat Folgen!
 

Klima - ein Wandel findet statt!

Der Klimawandel hat längst begonnen - namhafte WissenschafterInnen machen täglich darauf aufmerksam. Nach heutigem Wissensstand gilt es als sehr wahrscheinlich, dass sich die Oberflächentemperatur auf der Erde in den nächsten Jahren um mindestens 1,5 Grad Celsius erwärmen wird. Alle Anstrengungen in Richtung Klimaschutz zielen darauf ab, die globale Erwärmung so gering wie möglich zu halten. Selbst wenn das eine oder andere Mal eine entwarnende Korrektur der Vorhersagen gemacht werden kann, zeigen neuere Forschungen eindeutig, dass die im letzten IPCC Bericht von 2007 veröffentlichten Berechnungen von den tatsächlichen Ereignissen häufig übertroffen werden. In Summe scheint der Klimawandel also deutlich schneller einzutreten als bisher angenommen.
 

Zum nationalen Zuteilungsplan für Österreich

Österreich sieht den Emissionshandel auf Anlagenebene als geeignetes marktwirtschaftliches Instrument der Klimapolitik an, um eine kosteneffiziente Reduktion von Treibhausgasemissionen in bestimmten Sektoren zu erzielen. Er kann auch als ein Schritt zur Ökologisierung des Fiskalsystems verstanden werden.
 

EU-interner Emissionshandel – Handel auf Unternehmensebene

Der Start für den EU-internen Handel mit Emissionszertifikaten auf Unternehmensebene ist für Anfang 2005 geplant. Der EU-Emissionshandel soll sicherstellen, dass die Treibhausgasemissionen im Energiesektor und in der Industrie zu den geringsten Kosten für die Wirtschaft reduziert werden.
 

Ursachen und Hintergründe zum Klimawandel

Die bedeutendste Ursache für den Klimawandel stellen die Treibhausgase dar. Der durch den Menschen verursachte anthropogene Treibhauseffekt führt dazu, dass sich die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche erhöht - das hat schwer wiegende Folgen für unsere Umwelt, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft.
 

Die Treibhausgase: Kleine Mengen -- große Wirkung

Verursacht wird der anthropogene Treibhauseffekt durch die vom Menschen emittierten Treibhausgase -- sie veringern die Durchlässigkeit der Atmosphäre für Wärmestrahlung. Die von der Oberfläche abgestrahlte Wärme wird in geringerem Maße in den Weltraum abgegeben und die Temperatur der Erdoberfläche steigt. Wie wirken die Treibhausgase?Um sich ein Bild davon zu machen, wie die Treibhausgase wirken, kann man folgenden Vergleich anstellen: Die Erde ist ein Glashaus, dessen Temperatur durch geöffnete Glasfenster konstant gehalten wird. Sobald Fenster geschlossen werden, steigt die Temperatur. Ähnliches geschieht in der Atmosphäre, da durch offene „Frequenz-Fenster“ Wärmestrahlung entweichen kann. Nun schließt der Mensch mit den zusätzlich emittierten Treibhausgasen die „Frequenz-Fenster“ immer mehr -- es wird wärmer. Ein ähnliches, wenn auch kurzfristiges Phänomen kann man erleben, wenn man sich bei sternenklarer Nacht im Freien aufhält. Diese Nächte sind im Normalfall merklich kälter als bewölkte oder gar bedeckte Nächte nach gleich warmen Tagen, da die Wärme ohne Wolken ungehindert in den Weltraum entweichen kann.
 

Wer verursacht den größten CO2-Ausstoß?

Den höchsten CO2-Ausstoß verursachen die Industrieländer -- in absoluten Zahlen ausgedrückt wird der ehemalige Spitzenreiter USA inzwischen von China abgelöst. Die Pro-Kopf-Emission einzelner Länder muss weiterhin drastisch reduziert werden. Ob das derzeit akteptierte 2-Grad-Limit erreicht werden kann bleibt jedoch sehr fraglich.
 

Klimawandel im 20. Jahrhundert

Messungen der letzten Jahrzehnte lassen einen eindeutigen Trend erkennen: Es kommt weltweit zu erhöhten Temperaturen der Erdoberfläche -- mit weit reichenden Veränderungen in den meisten Ökosystemen.
 

Treibhausgas-Senken: Hilfe aus der Natur

Es gibt einige wichtige CO2-Senken, die in der Lage sind, zusätzliches CO2 aus der Atmosphäre aufzunehmen und zu speichern.
 

Landwirtschaft als eine Ursache des Klimawandels

Die Bedeutung des Klimas für die landwirtschaftliche Produktion ist schon seit langem bekannt. Allerdings wird den Auswirkungen der Landwirtschaft auf das globale Klima erst seit wenigen Jahren Aufmerksamkeit geschenkt. Die Landwirtschaft kann auch negativen Einfluss auf das Klima haben!
 

Klimawandelanpassung in der EU

Auch in Europa sind die Folgen des Klimawandels bereits spürbar. Die Klimaänderung wird die einzelnen Ökosysteme Europas, aber auch alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche stark beeinflussen. Die Europäische Union muss sich der Anpassungsherausforderung gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und den globalen Partnerländern stellen und bereitet Änderungen in vielen Handlungsberreichen vor.
 

Klimawandelanpassung in Österreich

Anpassungsstrategien sind notwendig, um den nicht mehr vermeidbaren Auswirkungen vergangener Emissionen zu begegnen. Auf internationaler wie auch auf nationaler Ebene werden Strategien zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt. Auch in Österreich ist ein Prozess zur Ausarbeitung einer nationalen Klimawandel-Anpassungsstrategie im Gange.
 

Mögliche Anpassungsstrategien für ausgewählte Bereiche

Gesundheit
  • Vermehrte Aufklärung der Bevölkerung sowie des medizinischen Personals
  • Einführung von Frühwarnsystemen
  • Ausbau der medizinischen Forschung
  • Monitoring klimabedingter Krankheiten

 

Auswirkungen auf die Wasserressourcen/den Wasserhaushalt

Lokale Effekte: Sehr wahrscheinlich (so definiert das IPCC die Wahrscheinlichkeiten) werden in den nächsten Jahrzehnten kleine Gletscher verschwinden und größere Gletscher werden sich zurückziehen. Wenn die Gletscher verschwunden sind, werden die Pegel der Flüsse unter die heutigen Wasserpegel sinken(1).
 

Auswirkungen auf Ökosysteme am Festland und im Wasser

Die globale Erwärmung als Folge des Klimawandels hat Auswirkungen auf alle Ökosysteme. Bei einigen von ihnen sind sie bereits jetzt erkennbar, bei anderen ist mit einer Verzögerung von mehreren Jahren zu rechnen.
 

Auswirkungen auf die Ökosysteme der Alpenregionen

Die Ökosysteme der Alpenregionen sind sehr empfindlich! Veränderungen der klimatischen Verhältnisse nehmen deutlichen Einfluss auf die Gletschergebiete - was sich nicht nur auf die Attraktivität der Alpen negativ auswirken wird.
 

Auch in Österreich: irreparabler Schaden durch Erwärmung

Meteorologe prognostiziert mildere Winter und ein mögliches Austrocknen von Flüssen wie zum Beispiel dem Inn
 

Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit

Viele ansteckende Krankheiten stehen in enger Verbindung mit Klimaveränderungen, da ein wärmeres Klima und höhere Luftfeuchtigkeit die Verbreitung und das Überleben von Viren und Bakterien begünstigen. Mit wissenschaftlichen Modellen versucht man, die mögliche Ausbreitung und die Stärke von Epidemien vorherzusagen. Mit mittlerer bis hoher Wahrscheinlichkeit (so definiert das IPCC die Wahrscheinlichkeit) rechnet man mit einer größeren geographischen Ausbreitung und Häufigkeit von Krankheiten wie z.B. Malaria oder Dengue-Fieber. Es kann allerdings regional auch zu einem Abeben von Epidemien kommen. In der bislang umfassendsten Studie hat die WHO 2002 die Folgen des Klimawandels untersucht. Sie kommt zum Ergebnis, dass bereits heute jährlich schon über 150.000 Menschen an den Folgen des Klimawandels sterben. (1)
 

Auswirkungen auf Siedlungen und Industrie

Urbanisierung von KüstengebietenDie weltweite Urbanisierung an Küstengebieten bedeutet, dass auf Grund der steigenden Bevölkerungsdichte schon in naher Zukunft viel mehr Menschen Überflutungen ausgesetzt sein werden. Ein Szenario mittlerer Wahrscheinlichkeit des IPCC (so definiert das IPCC die Wahrscheinlichkeit) bezüglich Meeresspiegel-Erhöhung (um 40cm) würde die Anzahl der Betroffenen bis 2080 um ein Vielfaches, von derzeit 10 auf 75 bis 200 Millionen Menschen erhöhen (1). Die Menschen müssten aus ihrem Lebensraum fliehen – umfangreiche Migration wäre die Folge.
 

Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung

Die Ernteerträge der Landwirtschaft stehen in enger Verbindung mit den vorherschenden Umweltbedingungen. Die erwarteten Folgen eines Klimawandels werden voraussichtlich überwiegend - aber nicht ausschließlich - negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben.
 

Der mögliche Effekt des „abrupten Klimawandels“

Abrupter Klimawandel bedeutet eine markante Klimaänderung in sehr kurzer Zeit (Jahrzehnte bis Jahrhunderte). Sollte es in der Zukunft zu einer Abschwächung oder zu einem Erliegen des Golfstroms kommen, hätte das dramatische Auswirkungen für das Klima in Europa.
 

So definiert das IPCC die Wahrscheinlichkeit

In den IPCC-Reports (Intergovernmental Panel on Climate Change) -- und daher auch auf diesen Klimaseiten -- werden folgende Definitionen der Wahrscheinlichkeiten verwendet, wenn der Eintritt eines Ereignisses nicht sicher ist, aber die Möglichkeit quantifiziert werden kann:
  • sehr hohe Wahrscheinlichkeit (mehr als 99% Chance, dass das Ereignis eintritt)
  • hohe Wahrscheinlichkeit (90-99% Chance)
  • wahrscheinlich (66-90% Chance)
  • mittlere Wahrscheinlichkeit(33-66% Chance)
  • unwahrscheinlich (10-33% Chance)
  • sehr unwahrscheinlich (1-10% Chance)
  • extrem unwahrscheinlich (weniger als 1% Chance)

 

Klimawandel birgt größere Risiken als der Terrorismus

Der Standard, 23.2.2004
 

Der eigene Beitrag zum Klimaschutz ist nicht zu unterschätzen

Klimawandel und Klimaschutz fangen beim Einzelnen an. Dadurch, was man kauft, wie energieintensiv man lebt oder auch was man isst, nimmt man direkten Einfluss auf das Klima. Jede/r BürgerIn kann staatliche, betriebliche oder lokale Maßnahmen im Normalfall unterstützen oder ablehnen.
 

Der nationale Allokationsplan - dürfen Unternehmen jetzt mehr Treibhausgase produzieren?

Allgemeine Informationen zum nationalen Zuteilungsplan für Österreich finden Sie hier: Zum nationalen Zuteilungsplan für Österreich
 

Der nationale Allokationsplan - für die Industrie ist er ungenügend

Allgemeine Informationen zum nationalen Zuteilungsplan für Österreich finden Sie auf unseren Umweltökonomie-Seiten: Zum nationalen Zuteilungsplan für Österreich
 

Klimabündnis Österreich: Die wichtigste nicht staatliche Initiative

Das Klimabündnis Österreich zählt zu den bedeutendsten nicht staatlichen Klimaschutzinitiativen in Österreich. Diese Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) ist eine gemeinnützige Ges.m.b.H. mit den Gesellschaftern „Umweltberatung“, „HORIZONT3000“, und „Südwind-Verein für Entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit“.
 

Die flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls

Seit die Problematik des Klimawandels bei der Weltklimakonferenz in Genf 1979 erstmals Thema einer internationalen Konferenz war, wurden und werden die möglichen Folgen des Klimawandels und vor allem mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert. Als Meilenstein der internationalen Klimapolitik gilt vor allem das Kyoto-Protokoll mit seinen flexiblen Mechanismen.
 

Ökosteuer - die Akzeptanz der Bevölkerung ist gering

Lesen Sie hier einen Artikel aus der österreichischen Tageszeitung Der Standard.
 

Klimaschutz in Österreich - was bisher geschah und was denkbar wäre

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Ideen zum Klimaschutz entwickelt. Der Ausbau bereits bestehender Maßnahmen und das Andenken weiterer Schritte bieten eine echte Alternative zur Akzeptanz des Klimawandels.
 

"KliP" - das Klimaschutzprogramm aus Wien

Durch die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls verpflichten sich Industriestaaten, mit Hilfe verschiedener Maßnahmen die ausverhandelten CO2-Reduktionsziele zu erreichen. Eine dieser Maßnahmen ist die Klimaschutzinitiative „KliP“-Wien. 
 

klima:aktiv – ein österreichisches Aktionsprogramm für aktiven Klimaschutz

klima:aktiv ist das Aktionsprogramm für aktiven Klimaschutz des Lebensministeriums und ist ein klares Signal für die rasche, aktive und konsequente Umsetzung der österreichischen Klimastrategie. Die unterschiedlichen Teilprogramme von klima:aktiv decken die klimarelevanten Schwerpunkte Bauen und Wohnen, Mobilität, Unternehmen, Energiesparen und erneuerbare Energieträger ab.
  • Gefördert werden themen- und zielgruppenorientierte Programme, die einen umfassenden, systematischen Ansatz bei der Unterstützung der Markteinführung klimafreundlicher Technologien, Dienstleistungen und Aktivitäten verfolgen.
  • Durch maßgeschneiderte Programme für verschiedene Zielgruppen und Themen können breitenwirksame Entwicklungen ausgelöst werden und ein hoher Nutzen im Sinne der CO2-Reduktion mit vergleichsweise niedrigen Kosten erzielt werden.
 

Verkehr - ein echtes Klimaschutzproblem auch in Österreich

Einer der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen in Österreich ist der Verkehr. Er ist für fast ein Drittel der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich. Politische Lösungen werden gefordert und einige Alternativen von privaten Initiativen können sich sehen lassen.
 

Emissionshandel und internationale Projekte - stimmen Theorie und Praxis überein?

Die Maßnahmen zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls sind vielfältig und finden sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Emissionshandel ist ebenso vorgesehen wie die Realisierung gemeinsamer Projekte mit dem Ziel, dass die CO2-Emissionen weltweit reduziert werden. In der Praxis zeigt sich, dass das vorgeschlagene System nicht nur Vorteile mit sich bringt.
 

Ökologisierung des Fiskalsystems: Die ökologische Steuerreform

Die Ökologisierung des Fiskalsystems stellt einen Sammelbegriff für alle finanzpolitischen Maßnahmen dar, welche auf Aspekte des Umweltschutzes ausgerichtet sind. Insbesondere sind damit die Ökologisierung der Steuern, Abgaben und Subventionen gemeint.
 

Ökologisierung des Fiskalsystems: Subventionen

Der Betrachtung von „ökologisch kontraproduktiven Subventionen“ im Sinne von negativen Steuern oder Steuerbefreiungen kommt besondere Bedeutung zu - vor allem in Hinblick auf eine Senkung der Steuerbelastung.
 

Die Forderungen des Kyoto-Protokolls

Nachdem 1997 das Kyoto-Protokoll angenommen wurde, wurden Detailverhandlungen über Klimaschutz-Mechanismen und über die Umsetzung geführt. Die Detailverhandlungen gingen mit dem Übereinkommen von Marakesch 2001 zu Ende.
 

Das Kyoto-Protokoll ist nur noch bis 2012 gültig!

Das Kyoto-Protokoll - 2005 in Kraft getreten - ist immer noch das einzige völkerechtlich verbindliche Instrument der Klimaschutz-politik. Ziel ist es, die Treibhausgas-emissionen im Zeitraum von 2008 bis 2012 um durchschnittlich 5,2% unter die Werte von 1990 zu senken. Für die Zeit nach 2012 gibt es noch keine internationalen Vereinbarungen!
 

"Think Tanks": PR-Firmen oder Forschungsinstitute?

Amerikanische Forschungs- und Lobying Organisationen spielen in der Klimadiskussion eine bedeutende Rolle. Konservative Think Tanks, die sich hauptsächlich an der freien Marktwirtschaft orientieren, bemühen sich nicht um objektive Informationen zum Klimawandel, sondern argumentieren entsprechend ihrer Interessen. Mögliche Probleme, die aus der globalen Klimaerwärmung entstehen könnten, werden ihrer Argumentation zufolge überwiegend positive Effekte haben.
 

Skeptiker in der wissenschaftlichen Diskussion

Zu den Skeptikern in der Klimadiskussion zählen auch verschiedene Wissenschafter, die mit der gängigen Meinung zum Klimawandel nicht oder nur teilweise einverstanden sind. Sie vertreten verschiedenste Argumente, was eine einfache Klassifizierung dieser Gruppen nicht zulässt.
 

Die vier Säulen einer nachhaltigen Ernährung

Zum Leitbild der Nachhaltigkeit gehört die gleichberechtigte Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Soll der Lebensberreich Ernährung den Grundsätzen der Nachhaltigkeit gerecht werden, müssen auch die gesundheitlichen einbezogen werden. Denn eine Kostform kann nur dann nachhaltig sein, wenn sie den Menschen einen hohen Grad an Gesundheit und Lebensqualität ermöglicht.
 

Schulobstprogramm - Schlaue Früchtchen

Viel zu selten kommen Obst und Gemüse in die Jausenbox, manche heimische Sorten werden nicht mehr erkannt – weder im Aussehen noch im Geschmack. Nutzen Sie das europaweite Schulobstprogramm, um das zu ändern! Sie fördern damit nicht nur die Gesundheit Ihrer SchülerInnen, sondern können auch einen wesentlichen Beitrag in der Entwicklung eines nachhaltigen Lebensstils leisten.
 

„FAIR TRADE“ – Großes tun mit einem kleinen Zeichen

„FAIR TRADE“ – Großes tun mit einem kleinen Zeichen
 

Welternährung

Die Zahl der Hungernden hat sich in den letzten Jahren nicht veringert, sondern sie hat weiter zugenommen, obwohl im Durchschnitt heute mehr Nahrungsenergie pro EinwohnerIn zur Verfügung steht als noch vor zehn Jahren. Die Gründe für die nach wie vor große Zahl an Hungernden sind komplex, sie reichen von Einflüssen der globalen Wirtschaft über die Flächenkonkurenz bis hin zu Folgen des Klimawandels und zur ungleichen Verteilung der Ressourcen.
 

Der zukunftsfähige Ernährungsstil - so sieht er aus

  • geringer Verzehr von Fleisch und Wurstwaren
  • ökologisch erzeugte Lebensmittel
  • regionale und saisonale Produkte
  • gering bzw. mäßig verarbeitete Lebensmittel
  • umweltverträglich verpackte Erzeugnisse
  • sozialverträgliche Produkte
  • Genuss beim Essen

 

Die Ist-Analyse – der erste Schritt in Richtung „bio“

Die Schulverpflegung ist in österreichischen Schulen unterschiedlichst organisiert. Vom Schulbuffet bis zur eigenen Schulküche gibt es viele Möglichkeiten.
 

Erfolgreicher Einsatz von biologischen Lebensmitteln in der Schulküche – ein Leitfaden

Ein komplettes Biomenü stellt sehr hohe Anforderungen an Belieferung und Küchenorganisation. Der Austausch einzelner Lebensmittelgruppen ist jedoch relativ leicht möglich. So ist die Akzeptanz bei den Schulen und die zuverlässige Belieferung garantiert.
 

Gesundheitsförderung meint mehr als Gesundheitserziehung

Gesundheitserziehung hat in den Lehrplänen der meisten österreichischen Schultypen einen wichtigen Stellenwert. Der „Grundsatzerlass Gesundheitserziehung” des Unterrichtsministeriums stellt die Querverbindung zwischen Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung her und zeigt auf, dass Gesundheitsentwicklung nicht fachspezifisch ist und nicht nur mit Wissensvermittlung zu tun hat.
 

Strahlenarme Handys

Das Handy funktioniert im Prinzip wie ein kleiner Computer mit angeschlossener Funkeinheit. Sobald das Handy aktiv benutzt wird, ist die Belastung stärker, vor allem beim Sprechen.
 

Österreichisches Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen

'Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.' (Ottawa Charta, WHO 1986)
 

Schritt für Schritt zur gesundheitsfördernden Schule

Gesundheitsförderung steht für ein Konzept, das in gleicher Weise die körperliche und geistige sowie die soziale Gesundheit betont und die Verantwortung des Einzelnen für sich selbst und für die Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt. Gesundheitsförderung bedeutet demnach auch, ein gesundheitsförderndes Arbeits– und Lernumfeld zu schaffen, denn hier findet Gesundheit statt.  Das Österreichische Netzwerk „Gesundheitsfördernde Schulen“ bietet allen Schulen, die sich auf diesen Weg machen wollen, seine Unterstützung an.
 

Bullying – Gewalt in der Schule

Bullying – ein neuer Begriff kommt in Mode. Gewalt in der Schule nimmt stetig zu – in Österreich sind ein Drittel aller SchülerInnen entweder als Opfer oder Täter an Bullying-Attacken beteiligt. Die Ursachen sind vielfältig und auch die Rahmenbedingungen in der Schule können positive oder negative Auswirkungen auf dieses Phänomen haben.
 

Auf der Suche nach Wegen gegen die Sucht

Jugendliche sind entwicklungsbedingt in einem labilen psychischen und physischen Gleichgewicht, weshalb Drogen für sie besonders gefährlich sind, denn sie helfen scheinbar Schwierigkeiten zu bewältigen. Das Verbot alleine, kann daher nicht oberstes Ziel der Suchtpräventon sein.
 

Ernährung und Bewegung als Basis für ein gesundes Leben

Ernährungsabhängige Krankheiten sind in den Industrieländern weit verbreitet.  Die Kombination der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten unserer Gesellschaft bringen zahlreiche gesundheitliche Probleme mit sich. Bereits jedes 4. Kind in Österreich ist übergewichtig und erhöht damit sein Risiko für Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Erwachsenenalter – wenn das Übergewicht bestehen bleibt. Ernährung und Bewegung sind also ein zentrales Thema der Gesundheitsförderung in der Schule.
 

Der Umgang mit dem Handy will gelernt sein

Jedenfalls für Kinder sollte das Handy nicht der ständige Begleiter und „Anprechpartner“ sein. Zahlreiche Empfehlungen sprechen sich dafür aus, dass Kinder und Jugendliche unter 16 das Handy nicht uneingeschränkt benützen sollen!
 

Am Anfang steht die Ist-Analyse

Bevor sich eine Schule an die Umsetzung der Gesundheitsförderung macht, sollte unbedingt eine Ist-Analyse erstellt werden, um deutlich zu machen, in welchen Bereichen ohnehin schon viel gearbeitet wird, wo die Schule gut an das Konzept der Gesundheitsförderung anschlussfähig ist oder welche Defizite vorliegen und behoben werden sollten.
 

Handys – kleine Köpfe stark gefährdet

Zahlreiche Studien haben sich bereits mit den Auswirkungen des Mobilfunks auf den menschlichen Organismus befasst. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich – eines jedoch ist ganz klar: Es kann keine Entwarnung geben! Abseits jeder Panikmache sprechen sich zahlreiche ernst zu nehmende Institutionen bei der bestehenden Beweislage für Vorsicht im Umgang mit der Mobilfunktechnik, besonders bei Kindern und Jugendlichen aus!
 

Was ist Biodiversität?

Der Begriff Biodiversität bezeichnet die Vielfalt an Arten, Ökosystemen und Genen auf unserem Planeten. Erdgeschichtlich betrachtet leben wir heute in der artenreichsten Zeit, die es je gegeben hat.
 

Der Einfluss der Landwirtschaft auf Kulturlandschaft und Vielfalt

Die in den letzten Jahrhunderten durch regional unterschiedliche Nutzungsformen entstandene Biodiversität ist in Gefahr.
 

Ursachen des Kulturarten-Verlustes

Internationale Abkommen stellen grundlegende Weichen für die Förderung oder Einschränkung der biologischen Vielfalt. Die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft und die Exportwirtschaft am freien Markt sind wesentliche Ursache für die Bedrohung der Vielfalt.
 

Der Verlust der Kulturarten zeigt erste Auswirkungen

Um 1900 wurden in Indien noch 30 000 Reissorten angebaut - heute sind es nur mehr 12, und von 20 000 Apfelsorten haben sich nur wenige Hochleistungs-sorten durgesetzt. Was sich über Jahrtausende entwickelt hat, wird in wenigen Jahren zerstört und die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich weiter.
 

Artenschwund: Das Netz des Lebens hat Löcher

Die Artenvielfalt ist ein Schatz, der uns unter den Fingern wieder zu zerinnen droht. Dieser Artenschwund hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch beschleunigt, sodass die natürliche Aussterberate um das 50- bis 100fache überschritten wird. Der Verlust der Arten verursacht vor allem in den Entwicklungsländern soziale Armut .
 

System-Denken richtet den Blick aufs Ganze

Durch die naturwissenschaftliche Ausrichtung unserer westlichen Gesellschaft sind wir meist primär in analytischem Denken geschult. System-DenkerInnen richten den Blick auf das Ganze, der sonst oft verloren geht: die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen System-Elementen.
 

Methoden für System-DenkerInnen

Erstmals liegt im deutschen Sprachraum ein Handbuch für den Unterricht vor, das mit einem didaktischen Konzept und erprobten Unterrichtseinheiten die Förderung des System-Denkens ermöglicht.
 

Ist-Analyse Wasser

Wasserverbrauch und die Qualität natürlicher Gewässer können leicht überprüft werden. Testen Sie es mit der Ist-Analyse aus und entwickeln Sie mit ihrer Schule Maßnahmen für eine Verbesserung der Wasserqualität.
 

Trinkwasser

Definition TrinkwasserTrinkwasser ist Wasser, das in natürlichem Zustand oder nach Aufbereitung geeignet ist, vom Menschen ohne Gefährdung seiner Gesundheit ein Leben lang genossen zu werden und das geruchlich, geschmacklich und dem Aussehen nach einwandfrei ist. Die Eignung des Trinkwassers wird von der Gesundheitsbehörde bestätigt. (Österreichisches Lebensmittelbuch)
 

Trinkwasserversorgung in Österreich

In Österreich wird der Wasserbedarf
  • zu 50% aus Quellwasser
  • zu 49% von Grundwasser
  • zu 1% durch Oberflächenwasser

 

Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch lässt sich in drei Bereiche gliedern:
 

Abwasser und Entsorgung

Wer Wasser verwendet, produziert auch Abwässer. Abwässer aus Industrie und Gewerbe dürfen vielfach nur nach entsprechender Vorbehandlung durch das Unternehmen gemeinsam mit häuslichen Abwässern in der Kläranlage gereinigt werden.
 

Wasserverschmutzung

Die Verursacher von Wasserverschmutzung gliedern sich in:
 

Wasser und Mensch

Wasser spielt nicht nur im Außen für uns Menschen eine große Rolle. Auch im Inneren sind wir ständig im Fluss - schließlich besteht unser Körper zu einem großen Teil aus Wasser.
 

Flüsse in Österreich

Insgesamt sind Österreichs Flüsse 100.000 km lang, d.h. sie würden 2,5x um die Erde reichen. Als Adern der Landschaft bestimmen und gestalten sie diese.
 

Einleitungstext Hochwasser

Besser lernen, wenn uns das Wasser nicht bis zum Hals stehtInwiefern Katastrophen, wie wir sie aus den letzten Jahren kennen, Anstoß für Lernprozesse in uns sind bzw. Änderungen in unseren Einstellungen und Verhaltensweisen bewirken, ist selbst nach eingehender Forschung nicht einfach zu beantworten. Zu unterschiedlich scheint hier der Verarbeitungsprozess einzelner Menschen oder ganzer Gruppen von Betroffenen zu sein.
 

Spurensuche & krumme Wege im Kamptal

Die Bilder sind noch präsent, doch die Diskussion ist schon verstummt. Trotzdem beschäftigte die Hochwasserkatastrophe am Kamp im Sommer 2002 nicht nur die Betroffenen, sondern auch Lehrende und Studierende an den Universitäten. Die „hohen Schulen“ sind in Krisensituationen aufgerufen, ihr Know-how „auszupacken“.
 

Hochwasser forciert Klimaveränderung?!

Wissenschaftliche Diskussionen und Klimamodelle weisen darauf hin, dass der Klimawandel häufiger zu extremen Wetterereignissen führen wird. Bedeutet die Reaktion der Gesellschaft auf solche Unwetter noch mehr Umweltbelastungen und damit eine Beschleunigung des Klimawandels? Eine Diskussion an einem Beispielort im Kamptal.
 

Didaktische Links zu „Hochwasser, Naturgefahren, Revitalisierung“

Allgemeine LinksGeneration Blue - NaturgewaltenDie Seiten der Generation Blue zum Thema Naturgewalten. (Hinweis: Die Navigation durch die Seiten ist links in der Navigations-Box).
 

NEPTUN & Company: Wasser im Wettbewerb

Wettbewerbe, Kampagnen und Aktionen sind noch immer die beste Bühne für innovative Projekte und Themen, die „zum Thema werden sollen“. Immer öfter gehen dabei auch OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen neue Wege.
 

Auf Du und Du mit dem Fluss: Gewässerpatenschaften, Riverwatching, Umweltbaustellen:

Kampagnen und Aktionen für die Flüsse, die diverse Verbände und Initiativen wiederkehrend oder dauerhaft anbieten, werden als Anlaufadresse und Partner für Gewässer-Engagierte immer wichtiger. Sie weisen häufig erfolgreich „Wege zum Wasser“. Im Sinne der Nachhaltigkeit stellen sie Kontinuität sicher, Know-how und Erfahrung sowie den geeigneten Rahmen bereit. Wir stellen hier einige solcher Initiativen vor.
 

Umweltbaustellen der Alpenvereinsjugend im Zeichen des Wassers

Im Internationalen Jahr des Wassers hat auch die Alpenvereinsjugend einige Aktionen mit dem Schwerpunkt Gewässer angeboten. Die Begeisterung der jungen Leute aus unterschiedlichsten Ländern war groß. „Wasser-Baustellen“ werden auch für die folgenden Jahre gefragt sein.Wildwassercamp für Jugendliche auf der Salza: Kanupolo, Kentern und Kehren …Statt in den Süden ging die Reise für 12 Jugendliche im Sommer nach Wildalpen an die steirische Salza – bei ca. 12°C Wassertemperatur, allerdings meistens mit Neoprenanzug dazwischen. Gemeinsam verbrachten sie eine Woche an, auf und in der Salza und erforschten jeden Tag einen neuen Abschnitt. Da gab´s viel zu entdecken: Stromschnellen, Steineslalom, Kehrwasser und auch Kiesbänke für die gemütliche Mittagspause, gute Plätze zum Baden, Felsenspringen, zum Wildwasserschwimmen und vieles mehr. Dazu viele, viele Spiele, wie z.B. Kanupolo und einen Wettbewerb in Modellbootsbau aus Naturmaterialien. Ab dem zweiten Tag ging´s richtig auf’s Wildwasser, erst noch gemütlich, später immer anspruchsvoller, zwischendurch etwas steinig. Vorneweg fuhr Hari im Kajak und alle anderen in Outsides (aufblasbare 2er-Schlauchkanadier) hinterher. Das restliche Betreuerteam war in Kajaks unterwegs, um bei Kenterungen schnell an Ort und Stelle zu sein, moralische Unterstützung zu leisten oder davonschwimmende Teile wieder einzusammeln. Selbstverständlich waren auch die Regeln für Natur- und Umweltverträglichkeit der Wassersportart ein Thema.
 

Ein Projekt der Naturfreunde
Internationale

Die Verbesserung der Wasserqualität, Renaturierungsprojekte, sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz sind u.a.Erungenschaften, die auch durch die Gewässerpatenschaften der Naturfreunde Internationale zustandegekommen sind. Erfolge, die zu neuen Zielen und Plänen animieren.GewässerpatenschaftenIn mehr als 10 Jahren Gewässerpatenschaften in Österreich hat sich an unseren Gewässern vieles zum Besseren verändert: So konnten im Bereich der Wasserqualität dank umfangreicher Investitionen in die Abwasserentsorgung wesentliche Verbesserungen erzielt werden.
 

Kinder für die Alpen: Eine Aktion des WWF

Mit dieser Aktion des WWFs wird Kindern an verschiedensten Beispielen anschaulich gezeigt welche Auswirkungen ihr sparsamer Umgang mit Wasser haben kann. Eingesparte und zuvor unvorstellbare Wassermengen werden dabei äußerst bildhaft dargestellt.
 

Der Neptun Wasserpreis

Der Neptun Wasserpreis wird alle zwei Jahre (das nächste Mal 2007) vom Lebensministerium, gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium sowie von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach und dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband verliehen. Die Auszeichnung soll das Bewusstsein für einen sorgsamen und innovativen Umgang mit dem Naturelement Wasser fördern.
 

Adolf-Czettel-Preis für Natur- und Umweltschutz

Stellvertretend für Wettbewerbe auf Landesebene stellen wir hier ein Projektbeispiel im Rahmen des Adolf-Czettel-Preises vor:Nistfloß für Flussseeschwalben: Neue Heimat am Kühlteich von Hohenau an der MarchAuf sandigen und kiesigen Inseln in der March und Thaya war die grazile Flussseeschwalbe einst recht häufig. Durch Flussbegradigung sind alle diese Inseln verschwunden, sodass Flussseeschwalben auf künstliche Brutflöße angewiesen sind. Da hochwassersichere, stabile Flöße teuer sind (ca. EUR 2.500 pro Floß) stellte die Gruppe der Berg- und Naturwacht Hohenau eigenständig neue Brutflöße im Kühlteich her. Bei erfolgreicher „Besiedelung“ durch die Schwalben ist die Herstellung weiterer Flöße geplant.
 

water[in]motion: Erfolgreicher Video-Wettbewerb für Jugendliche

Beim Wasser-Videowettbewerb des Lebensministeriums 2003 konnten Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahre ihre Ideen zum Thema in spielerischer, kreativer Auseinandersetzung auf bewegtes Bild bannen. Eine Herausforderung, die zahlreich angenommen wurde.Faszination Video„Video“ (lat.) heißt „ich sehe“. Eine Videokamera ist ein Auge mit Langzeitgedächtnis. Mit ihr kann man ganz einfach Wahrnehmungen festhalten und aufzeichnen. Jede Videokamera hat auch Ohren, die eher wahllos alles im Umfeld aufschnappen.
 

Umweltwettbewerbe in Hülle und Fülle

Mit den Kategorien Jugend-, JournalistInnen- und internationale Umweltpreise ist die folgende Site Fundgrube für alle Fans von Wettbewerben und solche, die es noch nicht sind. Wettbewerbsbörse
 

(Für)Flüsse verbinden: Wassernetzwerke des Lernens ... am Fluss und im Netz

Flüsse und ihre Einzugsgebiete sind Jahrtausende alte Netzwerke. Was liegt also näher, als dass sich FreundInnen und AnwohnerInnen derselben ebenfalls in Informations- und Bildungsnetzwerken organisieren? Insbesondere bei der beginnenden Umsetzung der EU-Wasserahmenrichtlinie, aber auch in der schulischen und außerschulischen Umweltbildung haben Netzwerke Zukunft.
 

Projekt Agenda-Park "Lebender Neckar": Ein integrierter Ansatz von Landschafts- und Bewusstseinsentwicklung

Das im Rahmen des europäischen Flüsseprojektes 'ARTery-Flusslandschaften der Zukunft als Lebensader der Regionen' vom Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim durchgeführte Projekt verbindet auf vorbildliche Weise Flussbelebung und Flusserleben. Ein erfolgreiches Bildungsprojekt war 'Wasser auf die Mühlen' dieser Entwicklung.
 

Flusseinzugsgebiet - was ist das?

Besonders durch die EU-Wasserahmen-Richtlinie (WRRL) und deren Umsetzung wird ein Begriff „Furore“ machen: Das Flusseinzugsgebiet
 

Flüsse feiern wie sie fließen: Wasserfest zum Wasser-Fest

Was haben Flüsse und Feste gemeinsam? Sie verbinden! Uns mit den Flüssen, FlussanrainerInnen untereinander – lokal, regional, international – und manchmal sogar das Lernen und Feiern. Ein Plädoyer, unsere Flüsse und an ihnen zu feiern.
 

Von Liebesgedichten, Seeplättlern & Unsink-Bars

Mit Information, Spiel und Spaß geriet Vorarlbergs erstes Fest der Flüsse und der Seen – aquarama – zum vollen Erfolg und zum Anreiz für weitere Feste, auch nach dem Jahr des Wassers.
 

Zeigen wie’s besser geht: Breitwasser statt Hochwasser

Mehr als 700 BesucherInnen kamen 2003 ins südsteirische Hohenbrugg zum Au-Fest der Interessengemeinschaft „Mein Quadratmeter Raabtal“, um die größte Altarmkette Österreichs zu feiern.
 

Lernfeste: neue Allianzen zwischen
Bildung und „lernender Region“

Lernfeste helfen mit attraktiven Weiterbildungspräsentationen Aufmerksamkeit unter der Bevölkerung wie auch unter den Medien zu wecken. Das kulturelle und kreative Potenzial der Menschen einer Region wird dabei transparent und nutzbar gemacht.Lernen wird zum FestNeben den zahlreichen Flussfesten bieten gerade Lernfeste zahlreiche Chancen in LA21-Prozessen, bei der Fluss-Leitbilderstellung und Bürgerbeteiligung bei der Umsetzung der Wasser-Rahmenrichtlinie.
 

Wasserkünste: Spiegelungen und Botschafter unserer Beziehung zum Wasser

Das Leben spendende und lebenswichtige Element Wasser hat seit jeher Menschen zu künstlerischer Auseinandersetzung und zum Dialog herausgefordert und inspiriert. Die Formen dieser Auseinandersetzung sind so vielfältig wie die Erscheinungsformen des Wassers und der Begegnungen mit ihm.
 

BergWasser Labyrinth – Gabe des Herzens

Das BergWasser Labyrinth lädt ein, das Element Wasser in all seinen Facetten wahrzunehmen und dabei die eigenen Herzens-Gaben zu entdecken. Ein Projekt zur Inspiration.
 

Das „Flaschenpostamt“

Das Flaschenpostamt war eine Rauminstallation des Österreichers Purkathofer und des Schweizers Thannhäuser im Jahr des Wassers. Dabei gab es einerseits Flaschen mit Etiketten, die eigens für diesen Zweck geschaffen wurden, außerdem standen Broschüren und Vordrucke bereit, die verwendet werden konnten, um einen Inhalt zu gestalten.
 

Keepers of the Waters – Environmental Solutions and Cultural Possibilities

Die Projekte der Amerikanerin Betsy Damon an der Mündung von Kunst, Wissenschaft und kommunalem Engagement haben vor allem ein Ziel: Bildung und Inspiration für nachhaltige Wasser-Zukünfte.
 

Flow Learning: Wasser findet seinen Weg - ein Plädoyer

„Es kommt in unseren Breitengraden aus dem Hahn, um nach ca. 30 cm Fallhöhe möglichst schnell wieder zu verschwinden. Es riecht nicht, es schmeckt nicht. Es sieht nach nichts aus, ist farblos-durchsichtig, verursacht von sich aus keine Geräusche. Verinnt zwischen den Fingern. Es lässt sich nur ungern festhalten, ist neutral.“
 

Alles im Fluss: Erforscht die Geschichte eures Baches

Es war einmal ...Habt ihr Lust, einmal die Geschichte eures Baches zu erforschen? Oder vielleicht gibt es ja nur noch ein Rohr unter dem Marktplatz, in das der Bach hineingepfercht wird. Und am Ende des Ortes darf das Wasser dann wieder ans Tageslicht. Da ist es doch spannend, einmal zu entdecken, wo genau der Bach früher einmal entlang geflossen ist. Und was er auf seiner Reise durch den Ort alles so erlebt hat: Durch das Wasserad einer Mühle gerattert, durch die Tröge einer Wäscherei gerauscht usw. Vielleicht hat sich auch der Name des Baches im Laufe der Zeit gewandelt.
 

Internationale Aktivitäten: Wasser ohne Grenzen

Gewässer haben zwar zu allen Zeiten auch politische und geographische Grenzen definiert, jedoch ist ihr Schutz zunehmend eine gemeinsame Zukunftsaufgabe. Zahlreiche Möglichkeiten auch im internationalen Kontext aktiv zu werden gibt es nicht nur am Weltwassertag. Eine kleine Auswahl zur Anregung.
 

Wassersprüche

Der Umgang mit Wasser beginnt im Kopf ... Hier einige Sprüche, Redewendungen und Zitate für den Einstieg ins Thema Wasser.
 

Europäisches Wasser-Jugendparlament

In unregelmäßigen Abständen findet auf Einladung eines Gastgeberlandes diese internationale Veranstaltung statt, die Wasserbildung mit politischer Bildung und Partizipation auf attraktive Weise verbindet. Im Jahr des Wassers 2003 fand die Veranstaltung auf Initiative von „Solidarität Wasser Europa“ und dem European Rivers Network statt.
 

International Water Monitoring Day: „The Global Water Sampling Project“ – An Investigation of Water Quality

Alljährlich nach dem Weltwassertag am 22. März können SchülerInnen sich an einem weltweiten Monitoring-Projekt beteiligen.
 

Wasser Global

Die im Sinne der Nachhaltigkeit so wesentlichen globalen Aspekte des Wassers stehen zwar nicht im Fokus dieser Homepage, wir möchten aber nicht verabsäumen, auf deren Bedeutung sowohl für das globale Lernen als auch für die Umweltbildung und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung hinzuweisen.
 

„Fluss-Konferenz“

Flusskonferenzen können am Beginn eines Projektes ein ideales Instrument sein, um Ideen zu konkretisieren. Warum nicht einmal organisiert und veranstaltet von den Jugendlichen selbst?IdeeFluss-Konferenzen sind ein bewährtes Instrument vor allem für die Initialphase, z.B. bei der regionalen Umsetzung der Wasserahmen-Richtlinie, bei der Erstellung eines Leitbilds oder zu Beginn von Planungsprozessen wie beispielsweise einer Renaturierungsmaßnahme. In vereinfachter Form können Fluss-Konferenzen durchaus auch von Jugendlichen initiiert werden. Die Aktionsidee stammt und wurde erprobt von der NAJU (der Natuschutzjugend in Deutschland). Eine Fluss-Konferenz wird ins Leben gerufen, um Öffentlichkeit für einen Bach oder Fluss herzustellen, für die Probleme, Visionen, Ideen aus Sicht unterschiedlicher Betroffener. Die Berichte in den Medien über das Ereignis haben schon so manches ins Fließen gebracht. Doch Vorsicht: Die professionelle Organisation eines solchen Ereignisses bedeutet auch ziemlich viel Arbeit.Vor der AktionIn einem ersten Schritt muss so viel wie möglich an Informationen zusammengetragen werden, um zu „ExpertInnen“ des Flusses zu werden. Interessengruppen (z.B. Angler, Landwirte, Wasserwerk, Industrie-Betriebe usw.) und deren Interessen müssen in Erfahrung gebracht werden sowie sonstige zugängliche Informationen über den Fluss recherchiert (z.B. im Archiv der örtlichen bzw. Regionalzeitung, RedakteurInnen befragen, bei Ämtern wie dem Bauamt, Landwirtschaftskammer, Wasserwirtschaftsamt etc. nach Baugenehmigungen, Ausbauplänen forschen, in der Stadtbibliothek und im Heimatmuseum alte Beschreibungen, Karten und Bilder gegebenenfalls abfotografieren usw.)StrategieAls Einstieg bietet sich dann eine gemeinsame Flussfahrt oder Wanderung entlang des Gewässers zusammen mit KommunalpolitikerInnen und JournalistInnen an, zu der man auch mit Plakaten BürgerInnen und AnliegerInnen des Flusses einladen kann. Berichte und Leserbriefe in der Presse sowie auch parallele Schul-Projekte halten in Bewegung Gekommenes in Fluss. Die Kunst liegt darin, im Denken und Planen immer einen Schritt vor der öffentlichen Diskussion zu sein (also immer zu überlegen: was kann als nächstes passieren?), um rechtzeitig durch neue Aktionen oder Informationen in der Presse und „life“ die Diskussionen und den Dialog über „euren“ Fluss oder Bach in Gang zu halten. Möglichst auf dem Höhepunkt des Interesses und der Beschäftigung mit dem Thema sollte der Vorschlag einer Fluss-Konferenz dann über die Presse publik gemacht werden. Es soll realistisch sein, dass ab dem Zeitpunkt der Ankündigung innerhalb von ca. drei Wochen das Ereignis stattfindet.Die Fluss-KonferenzDie Konferenz sollte grundsätzlich als öffentliche Konferenz geplant werden. Sie kann in einer Schule, dem großen Hinterzimmer eines Gasthauses, in einem Jugendzentrum o.ä. stattfinden, sodass auch interessierte ZuschauerInnen sie verfolgen können. Für die Leitung und Moderation der Konferenz sollte am besten ein/e JournalistIn gewonnen werden, weil diese meist als neutral angesehen werden. Eingeladen sollten (deklarierte oder vermutete) BefürworterInnen und GegnerInnen, möglichst in einem ausgewogenen Verhältnis, sowie ExpertInnen (FachjournalistInnen, WasserbauexpertInnen, MitarbeiterInnen der Universität etc.) und natürlich VertreterInnen der genehmigenden Behörde sowie lokaler und regionaler Umweltverbände werden. Ziel der Konferenz sollte eine Erklärung sein, mit der sich die Beteiligten zu einer bestimmten gewünschten Maßnahme oder zu bestimmten Zwischenschritten entscheiden.AlternativeEine gute und vielleicht überschaubarere Möglichkeit kann es auch sein, falls schon von anderer Seite eine Fluss- Konferenz in Planung ist, im Vorfeld eine eigene für Jugendliche der Region zu veranstalten und die Ergebnisse und Vorschläge dann gut vorbereitet in die große Fluss- Konferenz einzubringen. Dabei ist es sehr wichtig, die Ziele und Vorschläge auf möglichst wenige, „knackige“ Punkte zu begrenzen (also maximal drei Hauptpunkte, besser einer oder zwei), diese können besser und öfter kommuniziert und „transportiert“ werden. Zu deren Präsentation kann man sich auch Kreatives einfallen lassen.Quelle:Die Idee wurde – wie auch die anderen Aktionsideen – in überarbeiter Form mit freundlicher Genehmigung entnommen von der Naturschutzjugend Deutschland - Flussconnection.
 

Wasser am Wort: The River of Words

Wasser hat seit jeher unsere Alltagssprache durchdrungen, unaufhörlich inspiriert es Poesie und Lyrik. Jede Sprache und Rede hat ihren eigenen Rhythmus und Fluss. Verwunderlich eigentlich, dass sie als „Partnerin“ in Wasser-Projekten erst in letzter Zeit zunehmend zu Gast ist. Wie unterschiedlich, reichhaltig und berreichernd die sprachliche Beschäftigung mit Wasser sein kann, wollen wir mit den folgenden Beispielen skizzieren.
 

Geschichten rund um das Wasser - Der Fluss lebt in uns

Inspiration
  • Geben Sie den SchülerInnen einige Minuten Zeit, um sich an ihre persönlichen „Wassergeschichten“ zu erinnern: ein Erlebnis mit einem Fluss, Bach, Teich, Tümpel, See oder Meer. Danach sollen alle SchülerInnen ihre persönliche Wassergeschichte als kurze Anekdote vortragen.
  • Holen Sie aus der Gruppe Reaktionen zu den Geschichten ein. Gibt es Übereinstimmungen zwischen den Geschichten? Wurden bestimmte Themen öfter angesprochen als andere? Welche Verallgemeinerungen können zu den Geschichten gemacht werden?
  • Geschichten können mündlich und informell ausgetauscht werden. Eine schriftliche Geschichte wird anders erzählt. Auf welche Weise unterscheidet sich eine schriftliche Geschichte von einer mündlich erzählten Geschichte?
  • Geben Sie den SchülerInnen einige Minuten Zeit, um die ersten zwei Absätze ihrer Geschichte aufzuschreiben. Suchen Sie Freiwillige, die ihre schriftlichen Fassungen vorlesen, aber bevor sie das tun, weisen Sie die ZuhörerInnen an, beim Zuhören der einzelnen Arbeiten besonders auf visuelle und/oder klare Beschreibungen zu achten und Phrasen und Bilder, die ihnen interessant und lebendig erscheinen, aufzuschreiben.
  • Holen Sie Reaktionen zum Schreib-/Zuhörprozess ein. Jede/r SchülerIn soll in einem Wort seine/ihre Schreiberfahrung verdeutlichen sowie in einem Satz diese Wortwahl erklären. Z.B. frustrierend – das Bild füllte meine Gedanken aus, aber es war sehr schwer, es in Worte zu fassen. Freudig – es handelt sich dabei um eine meiner liebsten Erinnerungen und ich denke jedes Mal gerne daran.
ReflexionWelche anderen Themen und Substantive fallen uns in Geschichtsform genau so leicht ein? (Vielleicht die anderen Elemente: Luft, Feuer, Erde?) Was erklärt die fast universelle Zugänglichkeit von „Wassergeschichten“? Wiederholen Sie das am Anfang genannte Zitat: „Der Fluss lebt in uns.“ Diskutieren Sie die verschiedenen Interpretationen der SchülerInnen zu diesem Zitat.Weitere BearbeitungAn diesem Punkt haben LehrerInnen mehrere Auswahlmöglichkeiten:
 

Young Reporters for the Enviroment

Ein internationales Netzwerk für die Verbindung von Umwelt-Journalismus, Wissenschaft, Internet, Kooperation und Austausch
 

Wassermeditation

Eigenschaften und Wesen des Wassers, sein Fließen, seine Transparenz, seine Sanftheit und Kraft haben für die meisten Menschen eine meditative, vielleicht auch nur eine wohltuend entspannende, für viele aber auch eine spirituelle Dimension. Und: Sie bringen fast immer auch unsere Gefühle in Fluss.
 

Tipps zum sorgsamen Umgang mit dem Wasser

Obwohl in Österreich kein Wassermangel herscht, ist sorgsamer Umgang mit diesem kostbaren Gut Ehrensache. Oft sind es Aktivitäten mit geringem Aufwand, die den Wasserverbrauch in der Schule entscheidend sinken lassen. Und das spart auch Kosten.
 

Unterrichtsideen

Für den Unterricht bietet das Thema Wasser viele verschiedene Anknüpfungspunkte. Praktisch alle Unterrichtsgegenstände können miteinbezogen werden.
 

Kombileitfaden zur ökologischen Gesamtbeurteilung von Fließgewässern

Wer sich mit Fließgewässern beschäftigt, den interessiert die ökologische Qualität dieses Gewässers. Es gibt bereits auf den ersten Blick offensichtliche Anzeichen dafür, ob ein Bach lebendig oder krank ist.
 

Didaktische Links zum Wasser

Generation BlueGeneration Blue ist die Jugendplattform des Lebensministeriums zum Thema Wasser. Auf der Website werden interessante Informationen zum Thema Wasser für Jugendliche aufbereitet, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Begleitend gibt es viele Aktionen mit und für SchülerInnen und Jugendliche, Gewinnspiele, Newsletter und vieles mehr. Jump in!
 

Partizipation am Prüfstand: Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Ziel der Richtlinie ist es, durch die Beteiligung der Öffentlichkeit eine nachhaltige Wasserwirtschaft in Europa zu etablieren. Hierbei soll eine Verschlechterung aller Gemeinschaftsgewässer verhindert und Gewässer mit schlechter Qualität bis 2015 in einen „guten Zustand“ gebracht werden. Wie eine aktive Beteiligung in Österreich konkret aussehen könnte ist nach wie vor offen.
 

Der Stein des Anstoßes: Die UNO-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung

Weder haben unterschiedliche Gemeinschaften die gleiche Entstehungsweise von Problemen, noch lassen sich diese auf die gleiche Art und Weise bewältigen. Die zunehmende Globalisierung macht daher individuelles Handeln notwendig um Projekte erfolgreich umsetzen zu können.
 

Das WAS-WARUM-WIE der aktiven Öffentlichkeitsbeteiligung am Bsp. der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Erst wenn das „Was“ und das „Warum“ geklärt sind, sollte man über das „Wie“ nachdenken.
 

Rahmenbedingungen für erfolgreiche Beteiligungsverfahren

Menschen zu beteiligen bedeutet, sich auf ein komplexes Geschehen einzulassen. Unbekannte Parameter können dabei auftauchen und machen das Abstecken eines genauen Rahmens notwendig.
 

Partizipation am Beispiel der WRRL - eine Herausforderung für Politik, Verwaltung und NGOs

Die EU-Kommission setzt in ihren Richtlinien verstärkt auf die Einbindung der zivilen Gesellschaft - im Speziellen der NGOs - um die Umsetzung der Richtlinien in der Gemeinschaft zu verbessern. Die Bereitschaft der Politik sich früh mit einem Projekt zu identifizieren, verhindert Reibungsverluste mit der Öffentlichkeit. Partizipation erfordert aber auch ein Umdenken in der Verwaltung.
 

Galerie: Wasserbildung und Beteiligung

Zahlreiche Grafiken geben hier in 6 Punkten eine schnelle und übersichtliche Darstellung von Wasser und Beteiligung: Galerierundgang (pdf, 92 kB)
 

FORD-Umweltpreis

Im Jahr des Wassers hat auch bei dem jährlich vom Umweltdachverband organisierten FORD-Umweltpreis ein Wasser-Projekt Furore gemacht. 2003 war es das Projekt WASSER.ZEICHEN: Wie Bildung und Beteiligung in Fluss kommen.