Praxismaterialien für den schulischen und außerschulischen Einsatz

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Von der Kohle zum Windrad: Energieträger im Wandel der Zeit

Energie wird heutzutage zu einem sehr großen Prozentsatz aus fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle oder Erdgas gewonnen. Es handelt sich dabei um Energie, die chemisch gebunden ist und durch Verbrennung in Form von Wärme freigesetzt wird. Erneuerbare Energie dagegen wird aus nachhaltigen Quellen bezogen. Darunter versteht man Energie, die aus natürlich stattfindenden Prozessen in der Umwelt gewonnen und in weiterer Folge technischer Verwendung zugeführt wird. Eine Form der Energiegewinnung, der aufgrund der Endlichkeit fossiler Energieträger immer größere Bedeutung zukommt.
 

Erneuerbare Energieträger auf dem Weg aus ihrem Schattendasein

Bei erneuerbaren Energieträgern wird Energie nicht wirklich erneuert. Sie wird aus einer manchmal scheinbar unerschöpflichen Quelle (z.B. der Sonneneinstrahlung) in direkter oder umgewandelter Form für den Menschen nutzbar gemacht. Hierbei finden laufende Prozesse Verwendung, in denen weit weniger Energie verbraucht wird als uns die Energiequellen bereitstellen können. Der Abau von fossilen Energieträgern hingegen erfolgt viel zu schnell als dass sich neue Rohstoff-Quellen bilden könnten.
 

Die wichtigsten Datenquellen – die Rechnung und der Zählerstand

Die jährlichen Ausgaben für den Energieverbrauch sind im Großhaushalt Schule meist enorm hoch, doch nur wenigen AkteurInnen in der Schule sind die konkreten Beträge bekannt. Somit ist die Motivation für einen bewussten Umgang mit Strom und Energie in der Schule oft gering. Deshalb ist es ein erster wichtiger Schritt, diese Zahlen zu erheben und sichtbar zu machen.
 

Die Ist-Analyse - ein Überblick

Sinn der Datenanalyse ist es, die derzeitige Situation des Energieverbrauchs zu ermitteln und dabei Bereiche mit ungewöhnlich hohem Energieverbrauch zu ermitteln, Schwankungen im Energieverbrauch nachzugehen und Bereiche mit Einsparpotenzialen zu erkennen. Die ermittelten Daten bilden die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen im Sinne eines sorgsameren Umgangs mit Ressourcen.
 

Bei der Ist-Analyse gibt es für alle was zu tun

Es gibt viele Aktionsmöglichkeiten im Energieberreich - und alle an der Schule Beteiligten können etwas dazu beitragen:
  • SchülerInnen können als EnergiedetektivInnen und EnergiemanagerInnen mit Checklisten Erhebungen und Messungen für eine erste Schwachstellen-Analyse im Energieberreich durchführen.
  • LehrerInnen könnten im Unterricht Grundlageninformationen zu den energierelevanten Themen anbieten (z.B. Klimaschutz) oder das Projektmanagement für ein klassenübergreifendes Energieprojekt übernehmen, die Einführung einer Energiebuchhaltung unterstützen, Kontakte zum Schulerhalter und anderen relevanten Behörden und Stellen knüpfen.
  • SchulwartInnen spielen oft eine 'energische Schlüsselrolle' im Energiehaushalt Schule! Nur mit seiner/ihrer Unterstützung ist ein erfolgreiches Energiemanagement praktisch durchführbar - sichern Sie sich seine/ihre Unterstützung!
  • SekretärInnen können das Erhebungsteam bei der Recherche von Datenmaterial in der Buchhaltung tatkräftig unterstützen.
  • DirektorInnen müssen hinter all diesen Aktivitäten stehen und den AkteurInnen den Rücken stärken.

 

Input-Output-Analyse II - die detaillierte Aufstellung des Verbrauchs

Nach der ersten Input-Output Analyse, die einen Überblick des Energieverbrauchs gibt, werden im nächsten Schritt die Energieströme durch die Schule oder die Einrichtung dargestellt. Diese Analyse ist vom Aufwand her umfangreicher, da auch Detailkenntnisse über die einzelnen Verbraucher vorliegen müssen.
 

Die erhobenen Daten werden miteinander verglichen

Unterschiedliche Brennstoffe werden in unterschiedlichen Einheiten gehandelt. Um einen sinnvollen Vergleich anstellen zu können, muss eine gemeinsame Einheit gefunden werden. In der Regel wird in Kilowattstunden gerechnet.
 

Analysenergebnisse werden bewertet - jetzt wird´s spannend

Auf Basis der vorhandenen Daten sollte klar sein, wo die Hauptverbraucher liegen, welche Verbraucher kontinuierlich sind und welche periodisch anfallen aber auch in welchen Bereichen der Verbrauch unregelmäßig ist und nicht nachvollzogen werdn kann. Auch wird hier klar, für welche Bereiche keine Daten vorliegen - wo also weitere Analysen notwendig werden.
 

Warmwasser: Manchmal zu wenig beachtet

Warmwasser als Energieverbraucher ist vor allem in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen ein Thema, wenn für bestimmte Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe Warmwasser benötigt wird.
 

Strom: Versteckte Einsparungspotenziale

In jeder Schule finden sich Schwachstellen, wo Energie verloren geht. Eine effiziente Energienutzung beginnt beim bewussten Einsatz von sparsamen Geräten und kann bis hin zu möglichen Tarifumstellungen und einem Wechsel des Energieunternehmens reichen.
 

Warmwasser: Steter Tropfen höhlt den Stein

Die Kosten für den täglichen Wasserverbrauch können besonders in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen sehr hoch sein, wenn Warmwasser für bestimmte Produktionsprozesse oder Arbeitsabläufe benötigt wird. Der Anteil der einzelnen Verbraucher mag vielleicht vernachlässigbar gering sein, aber insgesamt ergibt sich doch eine hohe Gesamtsumme.
 

Heißwassersysteme im Überblick

Das Warmwasser wird entweder mit Gas, Strom, Öl oder Fernwärme, Wärme aus dem Heizungssystem, aus einer Wärmerückgewinnungsanlage oder erneuerbaren Energiequellen aufgeheizt. In der Regel wird man auf den eingesetzten Energieträger keinen Einfluss haben, außer man tauscht den Heizkessel.
 

Eine Reihe von Beleuchtungssystemen steht zur Auswahl

Zumeist kommt eine allgemeine Beleuchtung und eine arbeitsplatzbezogene Beleuchtung zum Einsatz. In der Abildung sind unterschiedliche Varianten der Beleuchtung dargestellt.
 

Heizkosten sparen - nichts leichter als das

Um sich ein Bild darüber zu machen ob und wo man Heizkosten sparen kann und soll sollte eine Erhebung des Energieaufwandes gemacht werden, der auf das Heizungssystem entfällt. Auf diese Weise kann leicht fest gestellt werden, wo die Mängel liegen.
 

Warmwasser: Einfache Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz

Die Kosten für den täglichen Wasserverbrauch können besonders in berufsbildenden höheren Schulen und in Berufsschulen sehr hoch sein, wenn Warmwasser für bestimmte Produktionsprozesse oder Arbeitsabläufe benötigt wird. Der Anteil der einzelnen Verbraucher mag vielleicht vernachlässigbar gering sein, aber insgesamt ergibt sich doch eine hohe Gesamtsumme.
 

Birne oder Röhre - Eigenschaften verschiedener Lichtquellen

Unterschiedliche Lichtquellen haben jeweils Vor- und Nachteile. Um den Lichteinsatz optimal gestalten zu können, muss man die Eigenschaften der Lichtquellen kennen.
 

Beleuchtung: Automatisch sparen durch Kontrollsysteme

Automatische Kontrollsysteme sind eine sinnvolle Möglichkeit, den Stromverbrauch unabhängig vom Verbraucherverhalten zu beeinflussen. Die Installationen benötigen jedoch hohe Investitionskosten und sollten gleich bei der Konstruktion oder beim Umbau von Gebäuden berücksichtigt werden.
 

Die notwendige Beleuchtungsstärke

Wenn das natürliche Tageslicht nicht ausreichend zur Verfügung steht, müssen künstliche Beleuchtungssysteme eingesetzt werden. An erster Stelle wird erhoben, welche Beleuchtungsstärke notwendig ist. Um die benötigte Beleuchtungsstärke richtig zu dimensionieren, müssen folgende Faktoren bekannt sein:
  • Charakteristika der Arbeit
  • Die Größe der zu bearbeitenden Teile
  • Reflektierende Eigenschaft von Innenausstattung, Wänden etc.
  • Kontrast zwischen Arbeitsstücken und dem Hintergrund (Intensität und Farbkontrast)

 

Licht ist messbar: Die Einheiten

Licht ist eine Form von Strahlungsenergie. Die Lichtstärke ist jene Menge Licht, die von einer Quelle über eine bestimmte Zeit abgegeben wird. Lichtstrom ist die Menge der gesamten Lichtabstrahlung eines Körpers und wird in Lumen gemessen.
 

Korrekte Wartung - einfache Maßnahmen für Heizkessel

Es ist nicht einfach, die Effizienz von Kesseln nach deren Installation zu verbessern. Es ist jedoch durchaus möglich, die Effizienz durch Bedienungsfehler wie beispielsweise schlechte Wartung zu beeinträchtigen.
 

Effizienzsteigerung im Heizsystem: Viele Wege führen zum Ziel

Ergeben die Auswertungen der Ist-Analyse, dass etwas getan werden muss, stellt sich gleich die Frage nach den geeigneten Maßnahmen. Strukturmaßnahmen können da ebenso zum Ziel führen wie die Optimierung des Heizsystems selbst.
 

Heizsysteme: Was uns wärmt

Wie kaum ein anderer Bereich kostet Wärme Energie und damit auch Geld. Trotzdem fällt uns gerade bei der Heizung die Energieverschwendung kaum auf.
 

Beleuchtung: Einfache Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz

Ziel von Beleuchtungssystemen ist es, eine optimale Beleuchtung zu erreichen und gleichzeitig Energie effizient einzusetzen. Da bei Neuplanungen Lichtsysteme meist optimal ausgelegt werden, ist vor allem die Verbesserung der Effizienz bestehender Systeme relevant.
 

Heizsysteme: Nicht nur ein Ofen wärmt

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Heizungssysteme, und sich zurecht zu finden erfordert ein hohes Maß an gutem Willen. Im Folgenden werden Heizungssysteme beschrieben, die am häufigsten zum Einsatz kommen.
 

Einleitungstext Basiswissen

Durch bewusstes Verhalten sind bis zu 20% an Einsparungen möglich! 
 

Heizsysteme: Wie sind sie aufgebaut?

Heizungssysteme sind zwar sehr komplexe Anlagen, funktionieren aber nach einem einfachen Prinzip. Hier eine kurze Einführung in die Welt der Heizungssysteme. Wie sind sie aufgebaut – welche Brennstoffe können energetisch genutzt werden.
 

(Heiz)Energiesparen: Einfache Maßnahmen mit erstaunlichem Erfolg

Nicht immer muss gleich das gesamte Heizsystem umgebaut oder eine Gebäudesanierung in Betracht gezogen werden, wenn Heizernergie eingespart werden soll. Zahlreiche einfache Maßnahmen zeigen erstaunliche Wirkung und tragen zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie bei.
 

Beleuchtung: Es werde Licht

Beleuchtung sollte immer gut geplant, an die jeweiligen Bedürfnisse des Arbeitsplatzes angepasst und bewusst eingesetzt werden - ansonsten ist der Komfort gering und die Kosten hoch.
 

Erneuerbare Energiequellen hoch im Kurs

Weltweit wird der Energiebedarf heute zu 90% durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Braun- und Steinkohle gedeckt. Die Energiereserven dieser Energieträger sind jedoch begrenzt und sowohl der Abau und der Transport als auch die Verbrennung selbst führen zu enormen Umweltbelastungen. Erneuerbare Energiequellen hingegen sind umweltschonend und bei bewusstem Umgang unbegrenzt verfügbar.
 

Eigene Messungen und alternative Methoden

Durchführung von eigenen Messungen 
 

Die Input-Output-Analyse I: Machen Sie sich ein Bild

Einrichtungen, die ihren Energieverbrauch nicht kennen, müssen zuerst mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Ziel dieser Bestandsaufnahme ist es, die Art und Menge der in der Schule verwendeten Energie zu ermitteln.
 

Die Relativen Kennzahlen

Absolute Verbrauchswerte zeigen im Überblick, wie sich die Energiesituation insgesamt entwickelt hat. Für eine weitere Analyse ist diese Datenbasis aber zu oberflächlich, denn der Gesamtverbrauch berücksichtigt wesentliche Aspekte nicht. Hier helfen Relative Kennzahlen.
 

Die Kennzahl als Ausdruck des Gesamtverbrauchs

Der Gesamtverbrauch oder die Gesamtkosten werden oft mit einer einzigen Zahl dargestellt. Dieser Gesmtwert gibt aber keine Auskunft darüber, woher die Veränderungen im Verbrauch stammen.
 

Umrechnungen in die gleiche Einheit sind sehr hilfreich

Unterschiedliche Energieformen werden in unterschiedlichen Einheiten gemessen. Um die Energieintensität aller eingesetzten Energieträger wie Strom, Gas, Öl und Fernwärme beurteilen zu können ist es notwendig, eine einheitliche Basis zu finden.
 

Teuer oder billig? Effizienzanalyse der Beleuchtung

Den Energieverbrauch für die Beleuchtung kann man nur in den seltensten Fällen von einer Stromrechnung ablesen - der Verbrauch muss berechnet werden. Bei der Gegenüberstellung einzelner Alternativen der Beleuchtung wird klar, dass moderne Systeme eine bis zu 50 % geringere Anschlussleistung für die gleiche Beleuchtungsstärke brauchen.
 

Strom: Energieverbraucher unter der Lupe

In einer Schule werden unterschiedliche Arten von Energieverbrauchern eingesetzt. Die Datenerhebung kann entweder Raum für Raum erfolgen, oder man erfasst die Geräte gruppenweise nach Nutzungsart.
 

Strom: Die Kostensenkung ist das Ziel

Der Strompreis berücksichtigt zwei Komponenten: die tatsächlich verbrauchte Strommenge und die installierte Leistung. Dies sieht nur auf den ersten Blick unfair aus.
 

Heizung: "Hitzige" Gewohnheiten überdenken

Um bei den Raumtemperaturen Energie zu sparen, muss niemand frieren. In vielen Schulen macht sich die teuer bezahlte Heizenergie durch kleine Ritzen und Lücken davon, die es aufzuspüren gilt.
 

Heizung: Wer viel misst, misst nicht immer viel Mist

Die Temperaturen sollten in möglichst vielen Räumen - auch in den Nebenräumen - regelmäßig und zu verschiedenen Tageszeiten gemessen werden.
 

Beim Lüftungsverhalten herrscht nicht immer Einigkeit

Der Mangel an Frischluft führt zu Konzentrationsstörungen und kann die Entstehung von chronischen Erkrankungen begünstigen - andererseits geht beim Lüften in der kalten Jahreszeit viel Wärme verloren. Ein Balanceakt, den man lernen kann.
 

Kennzahlen für den Warmwasserverbrauch

Der Warmwasserverbrauch der verschiedenen Branchen hängt stark von den angewendeten Prozessen ab. Deshalb sind auch keine genauen Angaben, sondern nur allgemeine Beispiele für die einzelnen Branchen möglich. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über den Warmwasserverbrauch in Gebäuden und für industrielle Zwecke.
 

Warmwasser: Ein paar Tipps zur Erhebung des Verbrauchs und zur Umsetzung von Einsparungen

Aufzeichnungen über Heißwassersystem zusammenstellen und Aktualität überprüfen
  • Sind in den Skizzen alle Abgänge richtig eingezeichnet?
  • Sind in den Skizzen Messstellen eingezeichnet und im Betrieb vorhanden?

 

Energisch handeln

Energie wird von uns in erster Linie in Form von Elektrizität und Wärmeenergie genutzt. Sehr viele Geräte, die ein selbstverständlicher Bestandteil in unserem Leben geworden sind, wären ohne Strom kaum denkbar. Auch die Nutzung von Wärmeenergie mit Hilfe von Heizsystemen oder Geräten, die bei der Nahrungszubereitung zum Einsatz kommen, haben ihren fixen Platz in unserer Kultur. Sie sind neben dem Bereich der Fortbewegung eben jene Bereiche, die am meisten Energie benötigen. Grund genug sich den eigenen Umgang mit Energie in diesen Bereichen genauer anzuschauen und nach Möglichkeiten zu suchen, um aufwändig „gewonnene“ Energie zu sparen.
 

Ist ihr Heizsystem fit für den Winter?

In einem Durchschnittshaushalt wird die meiste Energie für die Heizung benötigt. Aus diesem Grund lässt sich hier viel Geld einsparen.
 

Richtig Lüften für ein gutes Raumklima

Schimmelbildung und erhöhter Energieverbrauch können durch richtiges Lüften sehr einfach vermieden bzw. reduziert werden.
 

Instrumente zur Änderung in Richtung nachhaltiger Energiesysteme

So komplex nachhaltige Energiesysteme sind, so ganzheitlich müssen auch die Strategien für ihre Entwicklung und Etablierung sein. Die Umsetzung zukunftsfähiger Entwicklungsstrategien sollten dabei mit gegenwärtigen wie auch zukünftigen Bedürfnissen in Bezug auf Nutzung der Ressourcen, Investitionensstrukturen, Orientierung des technischen Fortschritts sowie institutionellen Strukturen abgestimmt sein. Jene Punkte fordern eine Verhaltensänderung, die in erster Linie politisch umgesetzt werden müssen. Eine Tatsache, die den gebührenden Konsens noch nicht gefunden hat.
 

Wirtschaftliche Strategien

Heutzutage wird ein starkes Wirtschaftswachstum immer noch mit einem gesteigerten Energieverbrauch verbunden. Da die Energiepreise aber immer noch sehr nieder sind im Vergleich zu teuren Arbeitskosten, scheitern Klimamaßnahmen oft an dieser Tatsache.
 

Strategien zur Nutzung erneuerbarer Energiesysteme

Ebenso wie es bei herkömmlichen Energiequellen zu Engpässen kommen kann, sind auch die erneuerbaren Energieträger nicht zu 100 % verfügbar. Ein Energiemix bietet hier Alternativen.
 

Technische Strategien

Die technischen Strategien sind auf das Energiesparen und die Steigerung der Energieeffizienz ausgerichtet. Wird die Energie teurer, werden Energiesparmaßnahmen rentabler. Sparmaßnahmen sind vor allem in den besonders energieintensiven Sektoren der Raumwärmeerzeugung und im Verkehr angesagt.
 

klima:aktiv - die Klimaschutzinitiative

Die Initiative des Lebensministeriums will gezielt die in der Klimastrategie vorgesehenen Instrumente wie Förderungen, gesetzliche und steuerliche Regelungen durch spezielle Programme unterstützen und ergänzen. Weiters ist sie Drehscheibe für den an den Klimaschutz angepassten Technologie- und Dienstleistungsmarkt.~
 

Politische Strategien

Im EU-Vergleich nutzt Österreich überdurchschnittlich viel erneuerbare Energie und liegt damit weltweit im Spitzenfeld bei der Anwendung erneuerbarer Energieträger. Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien (Biomasse, Geothermie, Kleinwasserkraft, Fotovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft) haben einen hohen Stellenwert für Österreichs Volkswirtschaft.
 

Energieeffizientes Bauen und Wohnen

Standortwahl und -ausrichtung bei Neubauten, transparente Flächen, Wärmedämmung und die Wahl des Heizsystems können neben einem verbesserten Nutzverhalten zu starken Energieeinsparungen führen.
 

Mobilität - Potenziale zum Energiesparen

Neben einer Nutzoptimierung des Autos könnten verbesserte Bedingungen des Öffentlichen Verkehrs sowie eine Stärkung der regionalen Wirtschaft zu erhöhten Energieeinsparungen beitragen.
 

Elektrizitätserzeugung – Ökostromgesetz

Seit 2002 ist das Ökostromgesetz in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die hohen Produktionskosten von Strom aus Biomasse auszugleichen. 
 

Energiespartipps: Das Sparpotenzial im Haushalt ist enorm

Zirka 20-30 Prozent wirtschaftlich realisierbares Einsparpotenzial ist in Haushalten möglich, manchmal sogar noch mehr. Strom ist die teuerste und wertvollste Energieform – mit Stromsparmaßnahmen kann man daher viel Geld sparen.
 

Energiespartipps für Küche und Waschraum

Rund ein Viertel des Warmwasserverbrauchs in Haushalten entfällt auf die Küche. Effizientes Abwaschen, Kochen, Kühlen und Waschen hält den Verbrauch niedrig.
 

Energiesparen mit der richtigen Beleuchtung

Entscheidend bei der Beleuchtung ist: Für jeden Bedarfsfall das passende Leuchtmittel verwenden!
 

Geräte energieeffizient nutzen

Nicht nur im Standby-Zustand verbrauchen Geräte weiter Energie auch im abgeschalteten Zustand läuft der Energieverbrauch.
 

Allgemeine Tipps zum Warmwasserverbrauch im Haushalt

Die Warmwasserbereitung hat einen sehr hohen Energieverbrauch. Energie gespart kann vor allem beim Wasserverbrauch werden aber auch durch eine effizientere Bereitstellung des Warmwassers.
 

Impulsprogramm "Nachhaltig Wirtschaften" und Strategieprozess Energie 2050

Forschungs- und Entwicklungsarbeit, Umsetzung modellhafter Pilotprojekte sowie die Erarbeitung langfristiger Visionen zur Schwerpunktsetzung sind Energie-Projektziele des Bundesministerium für Verkehr, Innovation.´
 

Mit der Ist-Analyse dem Energieverbrauch auf der Spur

Um sich einen Überblick verschaffen zu können, ist die Antwort auf die Frage nach dem tatsächlichen Energieverbrauch notwendig. Wenn man nicht weiß, wie viel man wofür verbraucht, kann man sich auch keine Gedanken darüber machen, wo Einsparungen möglich und sinnvoll sind.
 

Bulb Fiction - ein Film zum Aus der Glühlampe

Energiesparen, egal zu welchem Preis. Brüssel verbietet die Glühlampe. Alle EU-BürgerInnen müssen nun quecksilberhaltige Kompaktleuchtstofflampen kaufen. Der Dokumentarfilm BULB FICTION zeigt, warum diese von Industrie, Politik und NGOs als “win, win, win“ bezeichnete Maßnahme für uns BürgerInnen teuer, ungesund und fragwürdig ist.
 

Energiespartipps: "Energische" Initiativen sind gefragt - auch in der Schule!

Der sparsame Umgang mit Energie steht für eine nachhaltige Entwicklung – viel kann an Schulen, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen unternommen werden um Energie effizient zu nutzen und um das Verständnis für die sinnvolle Energienutzung zu verbessern.
 

Fotovoltaik - ein Kraftwerk an Sonnenenergie

Die Nutzung von Sonnenenergie in Form von Fotovoltaik-Anlagen ist momentan in erster Linie für kleinere Anlagen interessant, da sie flexibel und unabhängig einsetzbar sind. Für die herkömmliche Energieerzeugung in größeren Kraftwerken sind Verbesserungen bezüglich Herstellungskosten, Energiedichte und Verfügbarkeit erforderlich.
 

Energieformen und Energiegewinnung

Energie wird aus Energieträgern gewonnen, worunter im engeren Sinn Rohstoffe verstanden werden, die in chemischer oder nuklearer Form Energie speichern.
 

Was ist Energie genau?

Energie kennt keine charakteristische Form, kann aber in unterschiedlichen Formen gespeichert sein. Wird Arbeit verichtet, ist Energie sichtbar bzw. in Bewegung. Ein Prozess, der bewusst oder unbewusst im Alltag allgegenwärtig ist.
 

Erdöl - das flüssige Gold aus der Tiefe

Erdöl hat eine lange Entstehungsgeschichte, die sich hauptsächlich unter der Erde abgespielt hat. Gefördert wird Erdöl nahe der Erdoberfläche, aber auch in tiefen Lagerstätten – an Land oder im Meer.~
 

Erdölgewinnung

Ist Erdöl einmal gewonnen, ist es vielseitig einsetzbar und aus so manchen Produkten nicht mehr wegzudenken.
 

Erdöl im Alltag

Erdöl ist heute (2006) sichtbar als Rohstoff oder unsichtbar als Energie in so gut wie allen industriellen Gütern enthalten.
 

Erdgas - enger Begleiter des Erdöls

Erdgas entsteht auf ähnliche Art und Weise wie Erdöl und befindet sich meist oberhalb von Erdöllagerstätten. Wirtschaftsverträge mit Erdgas fördernden Ländern wie z.B. Russland sorgen dafür, dass die Gasversorgung in Städten wie Wien gesichert ist.
 

Kohle - schwarz-braunes Sedimentgestein

Kohle wird überwiegend als fester Brennstoff zur Erzeugung von Wärme genutzt. Da bei der Verbrennung von Kohle sehr viel klimaschädliches CO2 entsteht und beim Tagbau große Flächen verbraucht werden, ist die Verwendung von Kohle sehr umstritten.
 

Kernenergieträger

Kernenergie ist zum einen Primärenergie, die durch Kernspaltung und Kernfusion entsteht, zum anderen steht der Begriff für die großtechnische Erzeugung von Sekundärenergie wie zum Beispiel Strom.~
 

Kritische Überlegungen zur Kernenergie

Die Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von Energie ist nicht unumstritten. So bergen Kraftwerke selbst, aber auch die Ver- und Entsorgung der Kernbrennstoffe ungeahnte Gefahren.

 

Sonnenenergie - Quelle der Zukunft

Als größte Energiequelle liefert die Sonne enorme Energiemengen an die Erde, die in unterschiedlicher Form genützt werden können. Trotz technischer und wirtschaftlicher Hürden, die in manchen Bereichen noch gemeistert werden müssen, bietet dieser Energieträger aber eine breite Entwicklungsmöglichkeit.
 

Sonnenkraftwerke

Für die industrielle Nutzung von Sonnenenergie zur Erzeugung von Strom kann entweder Direktstrahlung oder Direkt- und Diffusstrahlung (Globalstrahlung) nutzbar gemacht werden.
 

Windenergie - bewegte Luftmassen im Trend

Windenergie steht wie auch Sonnenenergie dauerhaft zur Verfügung, ist luft- und klimaschonend und kann in fast allen Regionen eingesetzt werden. Zudem ist sie die älteste Form der Energienutzung, die wir kennen. Durch die unregelmäßige, mit dem Wind schwankende Leistungsabgabe der Anlage kann Windenergie momentan nur in einem Energiemix mit anderen Energieformen eingesetzt werden.
 

Windströmungen - eine indirekte Form der Sonnenenergie

Wichtiger Faktor für die Windentstehung und deren Richtungsverlauf sind neben globalen auch lokale Gegebenheiten. Die Windstärke kann vor allem durch verschiedenste Landschaftselemente verstärkt oder gebremst.
 

Einteilung der Wasserkraftwerke

Die Einteilung der Wasserkraftwerke kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen. Gängig sind die Einteilungen nach dem Nutzgefälle, der Auslastung und der Bauart.
 

Wasserkraft - Strömungsenergie des Wassers

Wasserkraft zählt wie Sonne, Wind oder Biomasse zu den erneuerbaren Energiequellen - ist diesen aber zur Zeit in der Energieausbeute um Längen voraus.
 

Biomasse - organisches Material als beliebter Energielieferant

In vielen Ländern der Erde ist Biomasse in Form von Holz, Pflanzenresten und Dung der wichtigste Energieträger. Die Konkurenz mit billigem Erdöl hat aber die Weiterentwicklung und Optimierung dieses Energieträgers sehr gebremst. Eine der Vorteile von Biomasse ist ihre ausgeglichene CO2 –Bilanz - ein Faktor, der eine wichtige Rolle im Energieverbrauch spielt.
 

Feste Brennstoffe

Neben den festen biogenen Brennstoffen gibt es Biodiesel und Biogas, die jedoch in der Regel nicht in großen Kraftwerken, sondern als Kraftstoffe in Motoren eingesetzt werden.
 

Die Effizienz von Biomasse

Biomasse lässt sich sehr gut verlustfrei speichern und ist im besten Fall direkt bei den VerbraucherInnen zu nutzen.
 

Geothermie - regenerative Erdwärme

Geothermie ist eine langfristig nutzbare, erneuerbare Energiequelle. Mit den Reserven, die in der Erde gespeichert sind, könnte rechnerisch und theoretisch der derzeitige Energiebedarf für über 100.000 Jahre gedeckt werden.
 

Temperaturregelung und Stromerzeugung mit geothermischen Anlagen

Bei geothermischen Prozessen spielt das Wasser eine wichtige Rolle um Energie zu speichern und zu transportieren~
 

Erdöl ist nicht gleich Erdöl

Konventionelles Erdöl unterscheidet sich von unkonventionellem Rohöl vor allem auf Grund seiner Zähigkeit und seines geringeren technischen Aufwands.
 

Fossile Energieträger - ihre Entstehung und Bedeutung

Das wesentliche Merkmal fossiler Energieträger ist, dass deren Energiegehalt vor langer Zeit in eine konzentrierte Form überführt wurde und heute als Nutzenergie zur Verfügung steht. Die Entstehung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle, die sich über sehr lange Zeiträume zieht, basiert auf biologischen und physikalischen Vorgängen hervorgerufen durch Veränderungen des Erdinneren und der Erdoberfläche.
 

Wer nutzt Energie?

Der Energiebedarf steigt jedes Jahr kräftig an. Es sind vor allem die Industriestaaten, aber auch Länder mit starker Industrialisierungstendenz, die den größten Teil der Energie konsumieren.
 

Wird Energieversorgung zum Problem?

Energieversorgungsunternehmen verbinden die VerbraucherInnen über Leitungen mit diversen Energieträgern um sie mit Wärme und Strom zu versorgen. Galt das Hauptaugenmerk bisher den fossilen Energieträgern so ist ein dringendes Handeln, vor allem von politischer Seite, in Bezug auf Förderung nachhaltiger Energieträger erforderlich.
 

Ölförderung: Erdöl - kein Fass ohne Boden

Pechelbronn im Elsaß war 1498 die erste europäische Erdölquelle. Seit dem wurden viele Erdölquellen entdeckt und gefördert. Die meisten Reserven wurden in den 1960er Jahren erschlossen und nehmen seither kontinuierlich ab.
 

Wie schaut es um die Ölreserven aus?

Weltweites Ölfördermaximum und geschätzte Weltreserven sind eng miteinander verbunden.
 

Ölfördermaximum - das Erreichen des Peak Oils

Ab den 1980er Jahren lag die Förderkapazität von Rohöl über der Kapazität von neu entdeckten Reserven – die vorhandenen Reserven nehmen also seit diesem Zeitpunkt ab. ExpertInnen schätzen daher ein Erdöl-Fördermaximum zwischen 2010 und 2020 auf uns zukommen.
 

Bestimmung des weltweiten Ölfördermaximums

Eine Vorhersage des weltweiten Erdölfördermaximums ist schwierig, da gewisse Faktoren wie z.B. politische Embargos eine Rolle spielen können. Ebenso werden ungenaue bis falsche Angaben der Erdöl fördernden Länder bezüglich ihrer Ölquellen gemacht.
 

Crash-Programm zur Energiesicherung

Da abzusehen ist, dass die Erdölquellen bei gleich bleibendem bzw. steigendem Energieverbrauch schon sehr bald versiegen werden, ist es immer von Vorteil einen „Plan B“ in der Tasche zu haben.
 

Folgen des Versiegens der Erdölquellen

Aufgrund der Komplexität ist die Problematik des Ölfördermaximums selbst von Fachleuten nur schwer zu durchschauen. Einig ist man sich darüber, dass sich der heutige Lebensstandard in den industrialisierten Ländern nur mit einem veringerten Energieverbrauch aufrechterhalten lassen wird.
 

Erdöl - beliebtes Ziel für Spekulationen

Die Bedeutung von Erdöl, vor allem auf wirtschaftlicher Ebene, hat den zentralen Rohstoff zu einem sensiblen Parameter an der Börse werden lassen.
 

Wie schaut das nachhaltige Energiesystem der Zukunft aus?

Im Prozess der nachhaltigen Entwicklung spielt die Energiefrage eine zentrale Rolle und so ist auch der Eintritt ins Solarzeitalter eng verknüpft mit der nachhaltigen Entwicklung im Allgemeinen. Nach der Erfindung des Ackerbaus und nach der industriellen Revolution würde der Beginn des Solarzeitalters die dritte große Umwälzung in der Geschichte der Menschheit markieren.
 

Prozess der nachhaltigen Entwicklung

Dauerhaftes Existieren der Erde und ihrer Ökosysteme sowie die Erfüllung aller menschlichen Grundbedürfnisse sind die Ziele von Nachhaltigkeit. Nachhaltige Entwicklung zeichnet den Weg dorthin.
 

Die österreichische Klimastrategie

Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde 2002 die nationale Klimastrategie zur Reduktion der Treibhausgase beschlossen. Erste Erfolge im Rückgang der Emissionen konnten verzeichnet werden, Sorgenkind bleibt aber der Straßenverkehr.
 

Der Global Marshall Plan für die Erde

Wie nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft umgesetzt werden könnte, hat der ehemalige Vize-Präsident der USA, Al Gore, in seinem „Global Marshallplan für die Erde“ festgehalten und hat damit viele MitstreiterInnen gefunden.
 

Nachhaltige Energiesysteme

Für die Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme braucht es unter anderem viel Weitblick, Offenheit für unkonventionelle Lösungen und ein Netzwerk an unterschiedlichen AkteurInnen.
 

Milleniumsziele

Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt werden auch von der UNO gefordert.
 

Die Globale Ausgangssituation

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Thermodynamik - oder was bedeutet es, dass Energie nicht vernichtet werden kann?

Es gibt zwei Hauptsätze der Thermodynamik:
  • Energie geht nicht verloren. Der Mensch kann sie weder schaffen noch vernichten.
  • Alle natürlichen Prozesse sind irreversibel. Es gibt in der Natur keinen Prozess, der sich in all seinen Auswirkungen vollständig rückgängig machen lässt.
 

Erneuerbar oder nicht - wo ist da der Unterschied?

Für das reibungslose Funktionieren der Gesellschaft und ihr Wohlergehen benötigen wir Energie, um unserem Bedarf an Wärme, Beleuchtung, Elektronik und mechanischer Kraft gerecht zu werden. Während des vergangenen Jahrhunderts war die Menschheit dafür weitgehend von fossilen Energieträgern - vor allem Kohle und später Erdöl und -gas - abhängig. Auch heute basiert noch ein Großteil aller Volkswirtschaften auf derartigen Energieressourcen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurden aber immer stärkere Bedenken gegen den sorglosen Umgang mit so genannten 'nicht-erneuerbaren' Energieträgern laut. Durch ihr begrenztes Vorkommen besteht eine stete Verknappung bis hin zum völligen Versiegen. Mit der weltweit steigenden Bevölkerungszahl und dem damit verbundenen Energiebedarf rückt dieser Zeitpunkt immer näher, und auch neu entdeckte Ölfelder ändern nichts daran, dass früher oder später die natürlichen Grenzen dieser Hauptenergiequelle erreicht werden.
 

Macht es denn einen Unterschied ob Energie aus erneuerbaren oder nicht-erneuerbaren Energieträgern kommt?

Für das reibungslose Funktionieren der Gesellschaft und ihr Wohlergehen benötigen wir Energie, um unserem Bedarf an Wärme, Beleuchtung, Elektronik und mechanischer Kraft gerecht zu werden. Während des vergangenen Jahrhunderts war die Menschheit dafür weitgehend von fossilen Energieträgern - vor allem Kohle und später Erdöl und -gas - abhängig. Auch heute basiert noch ein Großteil aller Volkswirtschaften auf derartigen Energieressourcen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurden aber immer stärkere Bedenken gegen den sorglosen Umgang mit so genannten 'nicht-erneuerbaren' Energieträgern laut. Durch ihr begrenztes Vorkommen besteht eine stete Verknappung bis hin zum völligen Versiegen. Mit der weltweit steigenden Bevölkerungszahl und dem damit verbundenen Energiebedarf rückt dieser Zeitpunkt immer näher, und auch neu entdeckte Ölfelder ändern nichts daran, dass früher oder später die natürlichen Grenzen dieser Hauptenergiequelle ereicht werden.
 

Wie groß darf die maximale Transportentfernung von Rohstoffen sein, damit die Energiebilanz noch positiv ist?

Durch den zunehmenden Bedarf an Energie aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnt diese Form der Energieversorgung immer mehr an Bedeutung. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern ist die Energiedichte in diesen Rohstoffen vergleichsweise
 

Was sind Biokraftstoffe und wozu werden sie verwendet?

Biokraftstoffe können die fossilen Kraftstoffe Diesel, Benzin und Erdgas in gewissem Umfang ersetzen. Biokraftstoffe werden entweder in Reinform oder als Beimischungen zu fossilen Kraftstoffen verwendet. Teilweise müssen Motoren und/oder Kraftstoffsysteme an die Biokraftstoffe angepasst werden.
 

Warum werden Biokraftstoffe eingesetzt?

Für den Einsatz von Biokraftstoffen werden im Wesentlichen drei Gründe genannt:
 

Warum ist in Österreich Raps die wichtigste Pflanze für die Biokraftstoffproduktion?

Biodiesel wird in Östereich zu 80% aus Rapsöl gewonnen, der Rest aus Altspeiseölen und Altspeisefetten. Rapsöl ist also der wichtigste Rohstoff für Biodiesel. In Östereich ist die Nachfrage nach Biodiesel so groß, weil der Anteil an Dieselfahrzeugen (v.a. Autos, aber auch Traktoren) recht hoch ist. Ungefähr die Hälfte aller östereichischen Autos sind Dieselfahrzeuge, daher wird bereits jetzt (durch die Beimischung zu konventionellem Diesel) viel Biodiesel benötigt und die Tendenz steigt.
 

Haben Biokraftstoffe eine bessere Treibhausgasbilanz als fossile Treibstoffe?

Auf den ersten Blick gesehen ja, denn das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung des Kraftstoffs im Motor frei wird, wurde von der Pflanze mittels Photosynthese ja vorher aus der Luft gewonnen. Bei der Verbrennung dieser Treibstoffe wird die Atmosphäre also nicht mit zusätzlichem Kohlenstoff belastet.
 

Welche anderen Umweltwirkungen der Biokraftstoffproduktion sind noch zu berücksichtigen?

Rapsanbau braucht hohe Stickstoffdüngergaben. Ein Rapsfeld braucht etwa doppelt so viel Stickstoffdünger wie ein Weizenfeld. Wenn Stickstoffdünger zur falschen Zeit ausgebracht wird, dann kann er ins Grundwasser gelangen und die Belastung dort erhöhen.
 

Welche Möglichkeiten gibt es, die Treibhausgasbilanz von Biokraftstoffen zu verbessern?

Wie die Ökobilanzen gezeigt haben, werden viele Treibhausgase bereits beim Anbau produziert. Die Verwendung von wenig Kunstdünger würde daher die Ökobilanz bezüglich Treibhausgasen verbessern, allerdings den Flächenbedarf erhöhen, was wiederum Treibhausgasfreisetzungen durch Landnutzungsänderungen auslösen könnte.
 

Warum wird der Begriff "Biokraftstoffe" kritisiert und statt dessen der Begriff
"Agrartreibstoffe" verwendet?

Während Biotreibstoffe noch immer die gängige Bezeichnung von 'flüssigen Kraftstoffen aus Nahrungsmitteln sind, verwenden viele ExpertInnen den Terminus Agrartreibstoffe, um auf die großindustrielle und monokulturelle Produktion dieser Treibstoffe hinzuweisen. Lokale und subsistente Formen der Energienutzung aus Pflanzen bzw. Biomasse (Holz, Dung...) sind damit nicht gemeint. Zudem steht 'bio' - vor allem in Östereich - für ökologischen Landbau und ist eindeutig positiv besetzt. Die derzeitige Produktion und Nutzung von Agrartreibstoffen hat mit dieser Form der Landwirtschaft nichts zu tun, weshalb der Terminus Biotreibstoffe ireführend ist.' (Wirtschaft & Umwelt, 3/2010, S. 19)
 

Was sind direkte Landnutzungsänderungen und was haben sie mit Biokraftstoffen zu tun?

Etwa ein Viertel des Kohlendioxids, das die Erderwärmung ausmacht, kommt nicht von der Verbrennung von Kohle, Erdöl oder Erdgas, sondern aus der Rodung von Wäldern. Nicht nur der Kohlenstoff, aus dem die Bäume bestehen, wird dabei frei, sondern auch der Kohlenstoff, der im Humus des Bodens gespeichert war.
 

Was sind indirekte Landnutzungsänderungen und was haben sie mit Biokraftstoffen zu tun?

Auch Biokraftstoffe, die auf normalen Ackerböden angebaut werden, können eine Kohlendioxidschuld auslösen.
 

Weshalb ist Energie so wichtig?

Energie ist die Grundlage aller Lebensvorgänge und die Voraussetzung für alle technischen und wirtschaftlichen Aktivitäten. Allgemein ausgedrückt ist Energie die Fähigkeit eines Systems, bestimmte Wirkungen hervorzubringen. Ohne Energie, die durch Nahrung oder Sonnenlicht zugeführt wird kann kein Organismus leben. Energie, die als Strom oder durch Nutzung von Energieträgern wie Gas, Erdöl, Kohle oder auch Biomasse zugeführt wird, kann z.B. keine Maschine betrieben oder kein Computer genutzt werden.
 

Es gibt mehr als genug Energie!

Energie ist die Grundlage aller Lebensvorgänge und die Voraussetzung aller technischen und wirtschaftlichen Aktivitäten. Dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik zufolge kann Energie weder hergestellt noch vernichtet werden, sondern lediglich den Zustand und damit die Nutz- und Verfügbarkeit ändern.